...ist eine Broschüre, die von Kindern für Kinder erstellt wurde. EUPAXI, das Maskottchen, führt Kinder durch die einzelnen Kapitel der Broschüre. Der Name steht für EU - Europäische Union und stellt mit dem lateinischen PAX für Frieden den Bezug zur Friedensstadt Augsburg her. Eupaxi, sowie die gesamte Broschüre wurde von Schülern entworfen und gestaltet. Neben einem spannenden Spiel und mehreren Europa-Rallyes durch Augsburg findet sich interessantes aus Kindersicht zur Geschichte und Landeskunde der 27 Mitgliedsstaaten.

Dienstag, 14 Juli 2009 00:00

Das Jugendportal der bayerischen Staatsregierung

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2009 header bayrisches jugendportal ausschnitt

Screenshot von www.jupo-bayern.de

 

Was interessiert bayerische Kinder und Jugendliche im Alter von 12-18? Ist es hauptsächlich die Frage, wie sie ihre Freizeit gestalten können? Suchen sie nach Antworten und Hilfe bei persönlichen oder schulischen Problemen? Brauchen sie Tipps und Anregungen für ihre Schul- oder Berufswahl, oder für ihre Bewerbung um einen Ausbildungsplatz? Interessieren sie sich vielleicht für die Geschichte des Bundeslandes in dem sie leben? Oder möchten sie wissen, wie und auf welche Art und Weise in Bayern politische Entscheidungen getroffen werden und wie sie auf diese Einfluss nehmen können?
Das vor einigen Wochen online gegangene Jugendportal der bayerischen Staatsregierung möchte mit einem vielfältigen und breit gestreuten Angebot auf die unterschiedlichsten Fragen und Interessen eingehen die Kinder und Jugendliche heute haben können. Umgesetzt wird dieses Vorhaben in Kooperation mit der Fachhochschule Ansbach, die im Wesentlichen die inhaltliche Gestaltung übernimmt. Hier eine kleine Auswahl dessen, was sich auf den Seiten des Portals so alles finden lässt.

Dienstag, 05 Mai 2009 00:00

Auslaufmodell Demokratie?

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Dass immer mehr Menschen in unserem Land Politik und Politikern nur noch eine geringe Wertschätzung entgegen bringen, ist hinlänglich bekannt. Immer mehr Bürger zweifeln jedoch offenbar auch an der Demokratie selbst, wie neuere Studien belegen (so z.B. eine Untersuchung der Friedrich-Ebert-Stiftung von 2008).


Gilt dies auch für Jugendliche?
Ist unsere Staatsform ein Auslaufmodell?


Genau diese Fragestellung war Gegenstand einer Befragung von mehr als 600 Nürnberger Schülern an unterschiedlichen Schulen.

zug-der-erinnerung

Der Zug der Erinnerung, ein Projekt deutscher Bürgerinitiativen, will den letzten Weg Hunderttausender Kinder und Jugendlicher in die Konzentrations- und Vernichtungslager des NS-Regimes ins Gedächtnis rufen. Die Ausstellung als mobile Gedenkstätte, zeigt das Unrecht dort, wo es auch damals für die Menschen sichtbar war und an einem für uns alltäglichen Ort: an den Bahnhöfen, die damals Ort der Deportation waren. Der Zug der Erinnerung fährt noch bis zum 20. Mai verschiedene bayerische Bahnhöfe an, bis Sonntag, den 3. Mai, ist die Ausstellung im Hauptbahnhof München zu sehen.

Am 5. April 1992, also vor beinahe 17 Jahren, trat in Deutschland das „Übereinkommen über die Rechte des Kindes" in Kraft, das zuvor am 20. November 1989 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet worden war und gemeinhin auch als die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) bekannt ist.
Eines der Rechte, das Kindern durch die Konvention zugesprochen wird, ist das Recht auf die „Berücksichtigung des Kindeswillens". Es wird wie folgt formuliert: „Die Vertragsstaaten sichern dem Kind, das fähig ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind berührenden Angelegenheiten frei zu äußern, und berücksichtigen die Meinung des Kindes angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife" (UN-KRK, Art. 12, Absatz 1).

 

© Jerzy / pixelio

 

Freitag, 06 Februar 2009 00:00

"Wenn Mokkatassen sprechen" - ein Projekt von IMEDANA

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IMEDANA führt in Kooperation mit Schulen, Jugendeinrichtungen und freien Gruppen Projekte zu den Themen Nationalsozialismus und Rassismus durch. Im Mittelpunkt stehen Veranstaltungen mit ZeitzeugInnen. Die Zielgruppe sind Jugendliche ab vierzehn Jahren. Die Projekte folgen einer Grobkonzeption und werden auf den Wissensstand, das Alter und die Herkunft der jeweiligen Gruppe abgestimmt.
Nach der öffentlichen Thematisierung von rassistischen und antisemitischen Angriffen wurde im Sommer 2000 von Politik und Medien eine verstärkte Präventionsarbeit im Jugendbereich angemahnt. In vielen Bereichen wurden Projekte entwickelt und umgesetzt. Auch IMEDANA e.V. hat seine Arbeit fortgesetzt und ausgebaut. Wir sehen hier über zeitlich befristete Programme hinaus verstärkten Handlungsbedarf. Insbesondere müssen HauptschülerInnen und jugendliche MigrantInnen in der Bildungsarbeit stärker berücksichtigt werden. Erforderlich sind hier engagierte Konzepte, die die Arbeit von Schulen und Einrichtungen ergänzen und neue Impulse setzen.

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Vier junge Italiener aus Turin haben vor knapp einem Jahr die Videodatenbank der Erinnerungen im Web gestartet, als Non-Profit-Projekt, die „banca della memoria". Ein eventueller Gewinn wird sozialen Institutionen zugeführt, zu gleichen Teilen an benachteiligte Kinder und an Senioren, welche Unterstützung benötigen.

Menschen ab 65 Jahren aufwärts erzählen ein bis zwei Anekdoten bzw. Tatsachenberichte aus der Vergangenheit in der Länge von ca.5 Minuten und diese Clips werden in das Netz gestellt, nach Themen und Schlagworten (Tags) geordnet. Die älteren Menschen sollen wieder den Platz in der Gesellschaft einnehmen, der ihnen zusteht, als Besitzer der Weisheit und der Lebenserfahrung. Speziell sind diese Clips für die Jugend gedacht, auch in Schulen und Universitäten, damit diese Erinnerungen nicht verloren gehen.

Das Medium Internet wird zunehmend auch von Institutionen der politischen Bildung genutzt. Seit 2007 nutzt die Europäische Union mit dem YouTube-Kanal EUTube dazu, ihre Ziele in der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Seit einigen Monaten hat nun auch der Bayerische Jugendring einen eigenen Kanal. Unter BJRTV kann unter anderem ein Bericht der Jugendreporter vom 133. BJR-Hauptausschuss angesehen werden.

http://www.youtube.com/watch?v=1nH0Wb0YO0g

Ziel des Projektes ist die Initiierung von Bachpatenschaften mit Schulen, Kindergärten oder Jugendgruppen von Vereinen. Die Bachpaten sollen die Verantwortung für einen Bach oder Bachabschnitt übernehmen. Die Aufgaben der Bachpaten orientieren sich an den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten. Sie beinhalten beispielsweise die konkrete Umsetzung von Renaturierungsmaßnahmen, die Pflege des Gewässers oder die Kartierung von Gewässerorganismen. Gleichzeitig wird dem Aufsichtspersonal der Bachpaten (Lehrer, Kindergärtner/innen, Jugendleiter) Fortbildungsveranstaltungen angeboten, um so die Aktivitäten auch in den Folgejahren kompetent begleiten zu können.

Dienstag, 30 September 2008 00:00

Der Kindergipfel 2008

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kindergipfel.jpgVom ersten bis zum vierten Mai 2008 fand in Bonn der Kindergipfel statt, auf welchem es dieses Jahr um biologische Vielfalt ging. Ein wichtiges und aktuelles Thema, mit dem sich auch der Weltgipfel einige Wochen später beschäftigte. Der Kindergipfel ist ein Projekt der Naturfreundejugend und soll Kindern die Möglichkeit geben, sich über ihre Wünsche und Visionen zum Thema Umwelt und Zukunft Gedanken zu machen und auszutauschen.