Die 2002 eingerichtete Internetseite Hanisauland.de bietet Kindern zwischen sechs und 14 Jahren die Möglichkeit, sich altersgerecht und interaktiv mit Politik und Gesellschaft zu beschäftigen.
Die ansprechende, farbenfrohe Homepage, ein regelmäßig aktualisierter Comic und die neuesten Film- und Buchtipps für Kinder laden gleich zum Stöbern und Entdecken ein.

Eine gute Idee und ein tolles Projekt führen nicht zwangsläufig zu Geldgebern und finanziellen Unterstützern. Insbesondere Projekte von Non-Profit-Organisationen sind von diesem leidlichen Thema betroffen. Am Anfang steht die Vision und die Leitidee solcher Organisationen im Mittelpunkt der Projektarbeit, der Gedanke an die finanziellen Mittel kommt erst, wenn die Projektleiter und Mitarbeiter an Grenzen stoßen und das Projekt aus finanziellen Gründen zu scheitern droht. Wie man finanzielle Unterstützung und Förderer findet und diese für das eigene Anliegen gewinnt, waren die inhaltlichen Eckpfeiler einer aufschlussreichen Fortbildung der Georg-von-Vollmar-Akademie.

Montag, 14 April 2008 00:00

Mini-MĂŒnchen, die kleine Stadt in der großen

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Seit fast 30 Jahren ist die Spielstadt Mini-München das größte Sommerferienprogramm der Landeshauptstadt München. Dieses Jahr findet die 14. Spielstadt Mini-München vom 5. - 23. August statt. Sie bietet Kindern zwischen 7 und 15 Jahren, unabhängig von ihrer Herkunft und ihrem Bildungshintergrund, Jungen sowie Mädchen, eine Fülle an Lern- und Erfahrungsmöglichkeiten und ist somit ein Beispiel für gelungenes, informelles Lernen. Auch wenn in Mini-München der Ansturm besonders groß ist - an manchen Tagen kommen bis zu 2000 Kinder und Jugendliche - haben bisher alle Besucher einen Platz in der Spielstadt gefunden: Im Handwerkerhof, bei der Stadtverwaltung, im Rathaus, bei der Bank, im Bauamt, im Fernsehstudio, bei der Zeitung, beim Theater, in der Zoff-Akademie, usw. Aber wie funktioniert die Spielstadt genau und welches sind die Anliegen ihrer Erfinder?

2008 logo cmfi 150w

Die Christlich-Muslimische Friedensinitiative (cm-fi) hat sich zum Ziel gesetzt, ein breites Bündnis für Verständigung, Integration und Austausch zu sein. Sie möchte helfen, kulturelle Spannungen, die überall in Europa und weltweit zwischen Muslimen und Christen bestehen, abzubauen und die Integration in Deutschland voranzutreiben.

Unter dem Motto Integration gemeinsam schaffen wurde die Auftaktveranstaltung der cm-fi am 19. Februar 2008 im ZDF-Hauptstudio in Berlin feierlich eröffnet.

Donnerstag, 21 Februar 2008 16:16

Ausstellungseröffnung "Rechtsradikalismus in Bayern"

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Am Samstag, den 16. Februar 2008 wurde im Augsburger Rathaus die Ausstellung Rechtsradikalismus in Bayern eröffnet. Die Ausstellung wird vom Bildungs- und Schulreferat Augsburg und dem Bayern Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung veranstaltet.
Die Ziele und Erwartungen an diese Ausstellung beziehen sich auf die Aufklärung über Symbole, Parteien und das Wirken der rechtsradikalen Szene. Darüber hinaus wird über Präventionsarbeit informiert. Zusätzlich zur Ausstellung wurde von der Projektleiterin Frau Unglert und Projektmitarbeiterin Frau Mayer von der Universität Augsburg ein umfassendes Rahmenprogramm konzipiert, das zahlreiche Vorträge, Seminare für Lehrer und Schüler und ein Theaterstück der Augsburger Puppenkiste anbietet.

„Einwanderung als Fakt und Chance" - diese Vision und zugleich Motivation begleitete die mehrjährige intensive Bildungsarbeit des Projekts „zusammen>leben>>lernen• - Politische Bildung für Vielfalt und Demokratie". Neben der Anerkennung der faktischen Realität der Einwanderungsgesellschaft wurde eine weitere Intention in den konzeptionellen Umsetzungen verankert: Integration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Resultierend aus den zahlreichen interessanten Ergebnissen der Projektarbeit wurde gegen Ende der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderten Projektlaufzeit ein neues, erweitertes Bildungskonzept entwickelt, um mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Themenbereich „Migration / Integration" nachhaltig bearbeiten zu können. Seit Mai 2007 kennzeichnet das Projekt „Active 4 Diversity" den neuen Schwerpunkt des Ressorts Migration der Akademie CPH.

In der visionären Ausrichtung bleibt dieses Projekt den benannten Grundsätzen treu: Einwanderung und Integration stellen alle gesellschaftlichen Bereiche vor Herausforderungen - Herausforderungen, die wir als Mitglieder dieser pluralen Gesellschaft aktiv gestalten müssen.
 

Am zweiten März ist es so weit, dann finden in ganz Bayern die Kommunalwahlen statt. Doch wie lässt sich das bayerische Kommunalwahlrecht am besten erklären? Denn es bietet zwar sehr viele Möglichkeiten, aber das sind eben zugleich die Schwierigkeiten auf dem Weg zu einer gültigen Stimmabgabe. Deshalb ist es gerade für Erstwähler wichtig, das Wahlsystem gut und anschaulich erklärt zu bekommen. Eine Herausforderung für jeden Lehrer oder Jugendleiter.
Wie eine anschauliche Erklärung aussehen kann, zeigen die nachfolgend beschriebenen Internetseiten:

Politische Bildung in Bayern bündelt und vernetzt sich in den letzten Jahren und möchte damit das Selbstbewusstsein politischer Bildner stärken. Darüber hinaus möchte sie Weiterentwicklung und Innovation ermöglichen.
Unser Nachbarland Österreich hat mit gut acht Millionen Einwohnern eine wesentlich kleinere Einwohnerzahl als Bayern. Dort wird auf Bundesebene seit einigen Jahren bereits politische Bildung auf umfangreiche und vor allem kreative Art und Weise vernetzt.


Nachfolgend werden ausgewählte Aktionen, Angebote und Portale in Österreich vorgestellt.

Das 5. Netzwerkforum des Projekts Politische Bildung Schwaben zum Thema Wahlen und mehr hat am 19. Oktober 2007 stattgefunden.

Die Dokumentation zur Veranstaltung wurde an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer per post verschickt. In digitaler Form können Sie sie sich hier als Dokument herunterladen.

Am 17. November 2007 fand an der Universität Augsburg ein Schnuppertag „Betzavta/MITEINANDER“ statt, bei dem die TeilnehmerInnen die Möglichkeit hatten, einen Einblick in dieses Trainingprogramm der politischen Bildung zu bekommen.
Sarah Brunnhuber und Katharina Garschhammer, ausgebildete Betzavta-Multiplikatorinnen und coactive-Teamerinnen, leiteten den Tag. Ziel war es, das Programm vorzustellen und durch Übungen erlebbar zu machen.

Es wurden zwei Übungen durchgeführt, die aus den Bereichen „Demokratische Prinzipien“ und „Das Verhältnis von Mehrheit und Minderheit“ stammten. Außerdem fand ein kleiner Therorieteil statt, der grundsätzliche demokratische Verhaltensweisen zum Thema hatte. Die Multiplikatorinnen erzählten von dem Hintergrund des Programms und berichteten von ihren Erfahrungen beim Einsatz in verschiedenen Schulen.