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Im Rahmen der Aktionstage Politische Bildung 2012 findet als zentrale Veranstaltung der Bundeskongress für Politische Bildung vom 21.-23.05.2012 in Berlin an verschiedenen Orten rund um die Friedrichstraße statt. Der Kongress widmet sich dem Thema" Partizipation". Es werden ca. 500 Besucher/innen erwartet.
Zielgruppe:
Der Kongress richtet sich an Multiplikatoren/innen der politischen Bildung in Schule, Hochschule, Jugend– und Erwachsenenbildung ebenso wie an Aktive in unterschiedlichen gesellschaftlichen Initiativen und an Jugendliche. Denn zeitgleich findet in Berlin auch der Jugendkongress des Bündnisses für Demokratie und Toleranz – Gegen Extremismus und Gewalt statt. Ein gemeinsamer öffentlichkeitswirksamer Abschluss bei der Veranstaltungen ist in Planung.
Inhalte:
Als Grundlage wird eine Bestandsaufnahme und Diskussion aktueller Befunde zum Thema Partizipation und deren Auswirkungen auf die Entwicklung der Demokratie erfolgen. Des Weiteren wird es allgemeine Diskussionen und Erörterungen darüber geben, wie die politische Bildung partizipative Prozesse begleiten kann und welche Bedeutung ihr angesichts der Entwicklungen zukommt. Dies soll anhand von Praxisbeispielen erfolgen. Allgemeine Diskussionen werden auch zu den Wechselwirkungen zwischen gesellschaftlichen Trends und politischer Bildung stattfinden. Dabei wird der Frage nachgegangen, ob politische Bildung selbst partizipativer werden muss. Die Konsequenzen eines solchen Prozesses sollen diskutiert und ebenfalls anhand von Praxisbeipielen erörtert werden.
Programmablauf:
Der Kongress wird durch einen Vortrag von Prof. Dr. Colin Crouch über „Neue Formen der Partizipation als Markenzeichen der Postdemokratie" eröffnet. Anschließend stellt er sich einer Podiumsdiskussion mit weiteren Rednern/innen aus den Bereichen Wissenschaft, Politik, Internet/Web und politischer Bildung. Das Publikum soll über ein Voting´System am Meinungsaustausch beteiligt werden. Den Abend schließen wird der Ägypter Salam Yousry, Leiter des sogenannten Kairoer Beschwerdechors. Am zweiten Tag folgen zehn Sektionen, die sich mit unterschiedlichen Dimensionen von Partizipation auseinandersetzen werden.
So werden zum Beispiel Aspekte wie E-Government und E-Participation beleuchtet und das Thema lebenslange Partizipation in den Blick genommen. Eine eigene Sektion wird sich den Ereignissen der vergangenen Monate insbesondere im nordafrikanischen Raum zuwenden. Fragen zu Herausforderungen und Konsequenzen für die politische Bildung werden in allen Sektionen mit diskutiert. Der dritte Kongresstag steht im Zeichen von praxisbezogenen Workshops und Aktionen. Geplant sind 90-minütige Workshops, die parallel – in zwei Blöcken von 10.00 bis 14.30 Uhr – stattfinden.
Begleitet werden die Veranstaltungen durch Präsentationen des themenspezifischen Sortiments verschiedener Schulbuch– und Wissenschaftsverlage, Stiftungen und sonstiger Institutionen.
| Den genauen Programmablauf finden Sie hier. |
Mitgestaltung:
Gemäß dem Thema des Kongresses sollen sowohl Vorbereitung als auch Durchführung und Nachbereitung des Kongresses partizipativ gestaltet werden. Wenn Sie am 23. Mai 2012 einen Workshop zum Thema Partizipation anbieten wollen, sind Sie dazu herzlich eingeladen. Schicken Sie dazu bitte einen ca. 1500 Zeichen langen Text (etwa eine halbe Seite) zu Ihrem Vorhaben an die Deutsche Vereinigung für Politische Bildung. Bitte machen Sie deutlich, womit Sie sich inhaltlich auseinandersetzen werden, wie Sie Ihre Inhalte im Zuge des Workshops methodisch vermitteln wollen und erläutern Sie kurz, inwieweit Ihre Konzeption eine praktische Komponente für die politische Bildung enthält. Schlagen Sie - wenn möglich - gern auch eine/n begleitende/n Moderator/in für Ihren Workshop vor.
Deadline für die Einsendung von Workshop-Vorschlägen ist der 15. Januar 2012!
| Weitere Informationen finden Sie hier. |
Veranstalter:
Anmeldung:
Der Teilnahmebeitrag beträgt 50,00€. Eine Tageskarte kostet 20,00€.
| Das Anmeldeformular finden Sie hier. |
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