|
Das Wahljahr 2008 mit der Kommunalwahl im Frühjahr und den Bezirkstags- und
Landtagswahlen im Herbst steht vor der Tür. Für viele Erstwähler/innen stellt
sich die Frage, um was geht es bei diesen Wahlen? Um bei ihnen Interesse zu
wecken, eine Orientierung zu geben sowie eine lebendige Begegnung mit den
Kandidat/innen zu verschaffen, wurde auf Initiative des Bezirksjugendrings Schwaben eine „Methodensammlung für
Begegnungsmöglichkeiten von Erstwähler/innen und Kandidat/innen“ entwickelt: Kommunalpolitik (er)leben - DU hast die Wahl.
Sie bezieht sich auf die kommunale Ebene und will dazu verhelfen, das
Politische in der Gemeinde – auch über die Wahlen hinaus – zu thematisieren und
über diese Welt zu informieren. Zugleich soll die Politik vor der Haustüre für
die Erst- und auch Zweitwähler/innen erlebbar und erfahrbar werden. So können
sich diese besser orientieren und zurechtfinden sowie ggf.
Mitwirkungsmöglichkeiten erkennen.
Mit der Methodensammlung sollen in lockerer
und spielerischer Weise Begegnungen zwischen jungen Menschen und den
Kandidat/innen auf gleicher Augenhöhe angeregt und ermöglicht werden, darüber
hinaus wird in aktivierender Form auch Wissen über die Politik am Ort
vermittelt. Somit kann die emotionale Verbundenheit mit der eigenen Gemeinde
und die Motivation, sich mit der Kommunalpolitik über die Wahlen hinaus zu
befassen, gefördert werden.
Die Delegierten des Bezirksjugendring-Ausschusses haben eine Methode daraus –
das Planspiel „Kommunal Total“ – bei der Sitzung am 17. November 2007 bereits
erprobt und waren sehr angetan von der Möglichkeit, Kommunalpolitik in
unterhaltsamer und spielerischer Weise zu erleben.
Die Methodensammlung wurde vom Bezirksjugendring Schwaben in Zusammenarbeit mit
der Katholischen Stiftungsfachhochschule Benediktbeuern entwickelt und steht hier zum Download zur Verfügung.
Wir haben mit Matthias Retzbach und Klaus Settele,
Mitentwickler der Methodensammlung für Begegnungsmöglichkeiten gesprochen.
Was umfasst der Bildungsbaustein?
Der Baustein besteht aus einer Methodensammlung, in der die
Methoden Zukunftswerkstatt, Kommunal-Cafè, die Durchführung eines Projekts, das
Planspiel „Kommunal Total“ sowie eine etwas andere Podiumsdiskussion enthalten
sind.
Die einzelnen Methoden werden im Baustein vorgestellt und
deren Durchführung beschrieben.
Was ist das Ziel der Methodensammlung?
Mit der Sammlung sollen in lockerer und spielerischer Weise
Begegnungen zwischen jungen Menschen und den Kandidat/innen auf gleicher
Augenhöhe angeregt und ermöglicht werden. Zudem wird in aktivierender Form auch
Wissen über die Politik in der Kommune vermittelt. Die emotionale Verbundenheit
mit der eigenen Gemeinde und die Motivation sich über die Wahlen hinaus mit
Politik zu befassen, soll erreicht werden.
Das Planspiel „Kommunal Total“ haben Sie selbst entwickelt. Worum geht
es?
Bei der Durchführung von „Kommunal Total“ lernen die
Teilnhmer/innen im Spiel die Zusammenhänge und Aufgaben der kommunalen Politik
kennen.
Angespornt wird der Einzelne durch den Wettbewerb und den
Spannungsmoment, der durch die Teilnahme mehrerer Gruppen entsteht.
Zudem bietet das Planspiel die Möglichkeit, dass
Erstwähler/innen und Kandidat/innen sich kennenlernen.
Von wem
stammt die Idee für die Methodensammlung?
Diese stammt von Herrn
Winfried Dumberger-Babiel, Geschäftsführer des Bezirksjugendrings Schwaben. Die
Konzeption für die Methodensammlung wurde von ihm gemeinsam mit Herrn Prof. Dr.
Gerhard Kral, von der Katholischen Stiftungsfachhochschule Benediktbeuren,
entwickelt.
Herr Retzbach, Herr Settele, wir danken Ihnen für das Gespräch.
|
Eine Coaching-Tagung
dazu findet am Samstag, den 12.01.2008 in Augsburg statt.
Interessenten können
sich ab sofort beim Bezirksjugendring Schwaben melden:
Holbeinstraße 12
86150
Augsburg
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam-Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können
www.bezirksjugendring-schwaben.de
|