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Integration gemeinsam schaffen: die Christlich-Muslimische Friedensinitiative e.V. |
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Geschrieben von Irina Schumacher
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Mittwoch, 26. März 2008 |
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Die Christlich-Muslimische
Friedensinitiative (cm-fi) hat sich zum Ziel gesetzt, ein breites Bündnis für
Verständigung, Integration und Austausch zu sein. Sie möchte helfen, kulturelle
Spannungen, die überall in Europa und weltweit zwischen Muslimen und Christen
bestehen, abzubauen und die Integration in Deutschland voranzutreiben.
Unter dem Motto Integration
gemeinsam schaffen wurde die Auftaktveranstaltung der cm-fi am 19. Februar
2008 im ZDF-Hauptstudio in Berlin feierlich eröffnet.
Geladen wurden zahlreiche
muslimische und nichtmuslimische Vertreter aus Politik und Gesellschaft. Sie
tauschten sich über die zentralen Elemente in der Integrationspolitik aus und
betonten in den aufschlussreichen Vorträgen die Bedeutsamkeit des
interkulturellen Dialogs. Einigkeit zwischen den verschiedenen Repräsentanten und
Rednern bestand insbesondere idarin, dass Sprachförderung und Bildung die
wichtigsten Komponenten für eine erfolgreiche Integration darstellen.
Die Integrationsbeauftragte
der Regierung Prof. Dr. Maria Böhmer
unterstrich die nationale Bedeutung
der Integration als Aufgabe und hob die Tragweite gemeinsamer Wertvorstellungen
auf der Grundlage freiheitlich-demokratischer Gedanken hervor. Murat Aslanoglu
vom Koordinationsrat des
christlich-islamischen Dialogs (KCID)
wies auf die Begegnung der Kulturen
und die Entwicklung vom Nebeneinander zum Miteinander hin. Das gemeinsame
Zusammenleben der Menschen mit multikulturellem Hintergrund braucht einen
persönlichen Austausch um aus der Begegnung auf Augenhöhe eine dauerhafte Beziehung
entwickeln zu lassen.
Die cm-fi möchte den Dialog und Friedensbemühungen unterstützen und ist offen für alle
interessierten Institutionen, die die Präambel der cm-fi-Satzung in Wort und
Tat unterstützen. Auf lokaler Ebene werden interkulturelle und interreligiöse
Begegnungen initiiert und gefördert.
Sie wendet sich gegen
Diskriminierung aus religiösen, weltanschaulichen, sozialen oder ethnischen
Gründen. Sie ist gegen Extremismus jeglicher Form und gegen jede Form von
Gewalt.
Bundesweit werden von der Christlich-Muslimischen Friedensinitiative verschiedene
Veranstaltungen organisiert, die den kulturellen Dialog unterstützen. Unter
anderem finden auch in verschiedenen bayerischen Städten
interreligiöse und interkulturelle Begegnungen statt, um gegenseitige
Vorurteile und Ängste abzubauen und gegenseitiges Kennenlernen zu ermöglichen.
Weitere Informationen dazu entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungskalender.
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Weiterführende Links:
Auf der Internetseite von cm-fi
finden Sie das Grußwort des Bundestagspräsidenten anlässlich der
Auftaktveranstaltung und weiterführende Informationen zum Thema Integration.
http://www.cm-fi.de/start.html
Diverse Informationen zur Arbeit der Integrationsbeauftragten der
Bundesregierung finden Sie auf dieser Seite.
KIKUS ist ein Zentrum für
Zweisprachigkeit, das die Sprachförderung als einen Schlüssel zur Integration
praktiziert.
http://www.kikus-muenchen.de
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