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Staatssekretär Bernd Sibler eröffnet neues Netzwerkforum "Politische
Bildung Bayern" - "Wir wollen Kräfte bündeln und aus guten Beispielen
lernen"
NÜRNBERG. „Unsere freiheitliche Demokratie braucht politisch
interessierte und informierte Bürgerinnen und Bürger. Mit unserem
Netzwerkforum wollen wir gerade die jungen Menschen für politische
Themen begeistern“, betonte Staatssekretär Bernd Sibler, als er heute
mit rund 100 Entscheidungsträgern aus dem schulischen und
außerschulischen Bildungsbereich die Gründungsversammlung für das
Netzwerkforum „Politische Bildung Bayern“ im Dokumentationszentrum
Nürnberg eröffnete.
Anliegen des Netzwerkes „Politische Bildung Bayern“ ist es, all jene
enger miteinander zu vernetzen, die im Bereich der Politischen Bildung
tätig sind. Dazu gehören Lehrkräfte aus allen Schularten, aber auch
Dozenten aus der Erwachsenenbildung und der Jugendarbeit.
Projekte können so klarer auf die Zielgruppen hin strukturiert werden,
die Kommunikation aller, die an einem Thema arbeiten, wird einfacher
und die Themen erreichen einen wesentlich größeren Adressatenkreis.
„Zentrale Elemente des demokratischen Lebens können so in der
Gesellschaft erheblich präsenter gehalten werden“, so Sibler. „Ich
denke vor allem an schwierige Bereiche wie etwa die zu niedrige
Wahlbeteiligung bei den jungen Erwachsenen oder auch das Wissen zum und
das Engagement für den Europäischen Einigungsprozess. Es muss gelingen,
die junge Generation für diese Themen zu gewinnen“.
Um dieses Ziel zu erreichen, wurde im Rahmen der Netzwerkinitiative
bereits ein Webportal eingerichtet. Foren für politische Diskussionen
und Möglichkeiten der gegenseitigen Anregung und des Austausches werden
zum Beispiel an der Evangelischen Akademie in Tutzing geschaffen.

Einleitende Statements: Martina Christmeier, Bernd Sibler und
Dr. Claudia Fahrenwald (v.l.n.r.)
Vorbildcharakter für das bayernweite Netzwerk hat das Projekt
„Politische Bildung Schwaben“, das seit fünf Jahren erfolgreich Kräfte
von Multiplikatoren der politischen Bildung bündelt. „Politische
Bildung Schwaben“ bietet best-practice-Beispiele an und eröffnet
Chancen des Miteinander- und Voneinander Lernens.
Textquelle: Dr. Gisela Stückl, Sprecherin des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus
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