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Der
Arbeitskreis-Sucht der Realschule Pfaffenhofen ist aus der Frustration heraus
entstanden, dass die konventionelle Drogenprävention oft nicht gewinnbringend
war und an den Schülern vorbei ging, weil sie nicht voll und ganz hinter den
Ideen der Lehrer standen. Aus diesem Grund versuchten wir den demokratischen
Neuanfang - Prinzip der Schüler-Mitbestimmung.
Das
Prinzip der Schüler-Mitbestimmung „Eltern und Lehrer beraten - Schüler
entscheiden" hat sich im AK-Suchtprävention über die Jahre bestens bewährt.
Auch heuer wurde das Erfolgsmodell konsequent weitergeführt. Das heißt, in
erster Linie sind die Schüler tonangebend - bestimmen, wo es langgeht. So
beschlossen sie einstimmig weitere Aktionen, damit die Nachhaltigkeit der
Drogenprävention noch mehr in den Mittelpunkt rücken kann.
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der "AK Sucht" in Aktion
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Unser Experiment: - „Schüler
unterrichten Schüler", bei dem Fünftklässler spielerisch an das Thema Drogen
herangeführt wurden, ist ausgesprochen gut angekommen. Aus diesem Grund
erarbeiteten drei Kleingruppen des AK-Sucht weitere derartige Arbeitsmodelle,
so dass unsere Präventionsmaßnahmen in mehreren Jahrgangsstufen weiter
verstärkt werden konnten. Ab diesem Schuljahr stellt der AK-Sucht zwei
Klassenlektüren („Cold Turkey" und „Essen? Nein, danke!") mit Arbeitsmaterial
zur Verfügung. Von der 7. bis zur 9. Jahrgangsstufe sind diese zur
Drogenprävention bestens geeignet und zu jeder Zeit verfügbar.
Besonders erfreulich
ist, dass dem AK eine weitere Expertin von außen mit Rat und Tat zur Seite
steht: Frau Petra Biefang, Mitglied des Elternbeirats, konnte als Ernährungsberaterin und Gestalttherapeutin viele wertvolle Tipps geben.
Der folgende
AK-Sucht-Jahresplan zeigt, dass wir in keiner Weise auf „einmalige Events"
setzen, sondern auf die nachhaltige
Wirkung eines durchdachten Gesamtkonzepts, das sich wie ein roter Faden
durch alle Jahrgangsstufen zieht.
Schon bei erster
Betrachtung des umfangreichen Jahresrogramms wird augenfällig: Auf die Schüler
kommt jede Menge Arbeit zu.
Warum beschwert sich
aber keiner, warum sind fast alle mit Begeisterung dabei? Weil sie freiwillig
mitmachen? Sicher, das auch - aber vor allem, weil sie nicht nur passiv
zuhören, sondern aktiv gestalten, eigene Ideen umsetzen und eine Menge
Verantwortung tragen. Und wenn etwas schief geht? Dann machen wir es besser ...
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Gesamtkonzept
der Aktivitäten im Schuljahr 2007/2008:
5. Klasse:
a) Von Schülern für Schüler: Spielerische Einführung in die
Drogenprävention
b) Expertin im Unterricht:Einführende Informationen zum Thema
„Essstörungen" (Ein Testlauf)
6. Klasse:
a) Von Schülern für Schüler: Thema „Rauchen"
b) Umfangreicher Drogen-Lernzirkel
mit Schwerpunkt Nikotin und Alkohol
7. Klasse:
a) Drogenprävention mit allen Sinnen: „Die Rauschbrille" im Rahmen des
Sportunterrichts
b) Projekt über Essstörungen im Rahmen
des Biologieunterrichts
c) Bereitstellung einer
Klassenlektüre mit Zusatzmaterial zum Thema Drogen
8. Klasse:
a) Theatervorführung mit anschließendem Workshop
b) Projekt „Be hard - drink soft on
tour" an der Realschule Manching
c) Bereitstellung einer
Klassenlektüre mit Zusatzmaterial zum Thema Drogen
9.Klasse:
a) Präventionsarbeit eines Polizei-Experten zum Thema „Gesundheitliche Folgen und
strafrechtliche Konsequenzen des Drogenkonsums" mit dem Schwerpunkt Cannabiskonsum
b) Bereitstellung einer
Klassenlektüre mit Zusatzmaterial zum Thema Drogen
10.Klasse:
„Der Heroin-Schuster": Ein Ex-Junkie und Ex-Kriminelller schildert seine
„persönliche Drogenhölle" (Lesung)
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Weitere Informationen zum AK Sucht der Realschule Pfaffenhofen finden Sie in unserer Datenbank
indem Sie unter "Projekte" einfach den Suchbegriff "AK Sucht" eingeben.
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