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25 gute Gründe für die Politische Bildung - Ein Blick nach Baden-Württemberg |
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Geschrieben von Florian Wenzel
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Dienstag, 17. Juni 2008 |
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Immer wieder lässt sich das Netzwerk Politische Bildung
Bayern von einem Blick über den Tellerrand hinaus inspirieren. Nach einer
Darstellung der aktuellen Landschaft und der Aktionen politischer Bildung in
Österreich findet sich diesmal im
benachbarten Bundesland Baden-Württemberg Interessantes.Die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg gilt zusammen mit
ihrem Haus auf der Alb als Innovationsstätte politischer Bildung in
Deutschland. Hier finden regelmäßig bundesweite Tagungen mit Praktikern und
Theoretikern politischer Bildung statt, hier wurde vor längerer Zeit der
Beutelsbacher Konsens für politische Bildung
verabschiedet und dort werden Projekte wie etwa ein Portal zu Rechtsextremismus eingerichtet oder eine umfassende Konzeption für Integrationskurse erarbeitet, die ihren Weg in die offizielle Bildungspolitik Deutschlands
gefunden hat.
Unter dem Motto Das
haben Sie davon - 25 gute Gründe für die politische Bildung in Baden-Württemberg haben unter Initiative der Landeszentrale für
politische Bildung in Baden-Württemberg verschiedene Einrichtungen Mitte 2006
ein gemeinsames Argumentationspapier vorgelegt. Es möchte einen Überblick über
das Leistungsvermögen und das Angebotsspektrum der politischen Bildung in
Baden-Württemberg geben.
Mit fünf Hauptüberschriften soll verdeutlicht werden,
welchen Mehrwert moderne politische Bildung leisten kann:
Mit den Gegensatzpaaren soll politische Bildung aus der
Defensive heraus treten und wieder eine selbstverständliche, gesellschaftlich
verankerte Rolle spielen.
Das Argumentationspapier ist in Hinblick auf die Ausrichtung
und Zielsetzung des Netzwerkes
Politische Bildung Bayern
ein interessanter Diskussionsbeitrag; die Vernetzung
der unterschiedlichsten Akteure politische Bildung in Bayern erfordert
mittelfristig ein einheitliches und selbstbewusstes Auftreten nach außen, um
das eigene Anliegen klar und deutlich zu formulieren. Der Anstoß aus
Baden-Württemberg kann dazu eine erste Grundlage sein.
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