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Geschrieben von: Miriam Apffelstaedt
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Freitag, den 29. Mai 2009 um 12:00 Uhr |
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Anfang des Jahres 2009 wusste etwa die Hälfte der Deutschen
nicht, in welchem Jahr die Europawahl stattfindet, 46%
geben an, sich überhaupt für die Wahl zu interessieren. Dabei entsendet Deutschland immerhin 99 Abgeordnete, die auf
die Europapolitik Einfluss nehmen können. Aber wen wählen? Und wie Interesse schaffen? Auch zur Europawahl bietet die Bundeszentrale für Politische Bildung
wieder einen Wahl-O-Mat
an.
Auch wenn ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass dieser
keine Wahlempfehlung ist: Seit Mitte Mai wurde der Wahl-O-Mat bereits über 800 000 Mal genutzt und knapp 8 % gaben in der Umfrage zum Wahl-O-Mat der Bundestagswahl an,
anschließend zur Wahl gehen zu wollen, obwohl sie dies nicht geplant hatten.
Neben einer europaweiten Version, dem „Vote Match", gibt es eine
interessante Neuerung: Nachdem im September 2008 der Wahl-O-Mat zur
Bayerischen Landtagswahl nicht online gehen durfte,
wurden für den Wahl-O-Mat zur Europawahl alle 32 zur Wahl stehenden Parteien
angeschrieben. 29 haben geantwortet und sind nun Teil des Wahl-O-Mat. Dies hat
zur Folge, dass man für die Auswertung bis zu acht Parteien auswählen muss, mit
denen das eigene Antwortverhalten verglichen wird. Andererseits erfährt man so,
dass in anderen Bundesländern beispielsweise die Piratenpartei zur Wahl steht.
Ein Link zu Unterrichtsmaterialien und dem Angebot „Wer steht zur Wahl? " runden den Wahl-O-Mat ab, der so sicherlich einen zunächst spielerischen
Einstieg in das Thema Wahlen bietet.
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Ein Interview mit Pamela Brandt, Projektleiterin für den
Wahl-O-Mat bei der Bundeszentrale für politische Bildung lesen Sie hier auf
unserer Website
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