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Prepared to share? Herausforderungen für die politische Bildung - Bericht des 3. Netzwerkforums Drucken E-Mail
Geschrieben von: Kathrin Steger   
Donnerstag, den 08. Juli 2010 um 16:13 Uhr
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Rund 70 Politische Bildner und Bildnerinnen aus Schulen, Jugendverbände, Gedenkstätten, Institutionen

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 Foto: Doerthe Winter

der Erwachsenenbildung, und Universitäten brachten am 22. Juni 2010 beim dritten Netzwerkforum der politischen Bildung in Bayern ihre Expertise ein. Im Dokumentationszentrum des Reichsparteitagsgeländes Nürnberg wurden Herausforderungen für die politische Bildung aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet und durch verschiedene Methoden diskutiert und weiterentwickelt.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam durch die Kooperationspartner des Netzwerks Politische Bildung Bayern, der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungarbeit, der Universität Augsbug sowie der Akademie Führung & Kompetenz am CAP München organisiert. Miriam Apffelstaedt, Projektleiterin des Netzwerks Politische Bildung Bayern und Christian Fey, freier Mitarbeiter im Netzwerk, moderierten den Tag.

Der erste Einstieg wurde durch ein Gespräch geschaffen, das sich mit den aktuellen Herausforderungen der politischen Bildung auseinandersetzte. Carolin Auner, Leiterin der Jugendbildung im Caritas-Pirkheimer-Haus Nürnberg  sowie Dr. Siegfried Schiele , ehemaliger Leiter der Landeszentrale in Baden-Württemberg, formulieren provokante Thesen zu aktuellen Herausforderungen der politischen Bildung. Neben dem Expertenwissen der Referenten wurde, mit Rückgriff auf die Methode des Fishbowl, auf die Expertise des Plenums zurückgegriffen. Jeder der sich einbringen, nachfragen, oder diskutieren wollte, konnte nach vorne kommen und sich mit der Runde austauschen. Dabei wurden vielfältige Themenkomplexe angesprochen.

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 Im Gespräch: Miriam Apffelstaedt und Dr. Siegfried Schiele Foto: Doerthe Winter

Einen weiteren Input für die Themen- und Interessensfindung, auf einer ganz anderen Ebene, bot das Kaffeegespräch. Hier konnte die Diskussion des Sofagesprächs aufgegriffen und im Dialog mit einem anderen Teilnehmer fortgeführt werden. In gegenseitigen Interviews, erzählten die Teilnehmer von ihrer individuellen Wahrnehmung von Herausforderungen für die politische Bildung. Das für den Partner interessanteste Zitat dieses Gesprächs, sollte auf eine Moderationskarte geschrieben werden.

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 Teilnehmer im Gespräch Foto: Doerthe Winter

Nach diesen Inspirationen wurden die Teilnehmer aufgefordert Themen für die erste Open-WriTable-Phase einzureichen. Der Open WriTable adaptiert bewährtes der Open Space Methode und versucht diese an einigen Stellen weiterzuentwickeln und zu verbessern. Hauptvorteil dieser Herangehensweise im Vergleich zum Open Space, ist die fortlaufende und direkte Protokollierung der Ergebnisse auf der Tischdecke. Der Open WriTable wurde im Rahmen des Netzwerkforums, das erste Mal erprobt.

Diskutiert wurde über folgende Themen :

  • Chancen und Grenzen des Web 2.0.
  • Demokratie braucht PR!
  • Demokratische Schule
  • Unterschiedlichkeit politischer Bildung: Konkurrenz - Synergie?
  • Finanzierung
  • Dialogformen zwischen Politikern und Politischen Bildnern
  • Im Web 2.0.: Brauchts  uns überhaupt
  • Entscheidungsprozesse im Web 2.0.
  • Was muss man/ frau wissen?
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 Foto: Doerthe Winter

Vor der zweiten Phase des Open WriTable, wurde das Thema Web 2.0 als eine Herausforderung für die politische Bildung herausgegriffen. Thomas Bernhardt, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand an der Professur Didaktische Gestaltung multimedialer Lernumgebungen an der Universität Bremen, Blogger und Web 2.0.-Experte, referierte zum Thema „Herausforderungen des Web 2.0 für die politische Bildung". Er bot den Gestaltern politischer Bildung interessante Einblicke und Erkenntnisse im Bereich des Web 2.0., die sie sowohl in die zweite Open WriTable-Phase einfließen lassen konnten, als auch Anregungen für die tägliche Arbeit in der politischen Bildung gab.

Nachdem die Teilnehmer zum zweiten Mal die Gelegenheit hatten sich in Form des Open WriTable auszutauschen wurden die Ergebnisse-Tischdecken zusammengetragen und aufgehängt. Anschließend hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit die Notizen der Gruppen zu lesen und zu kommentieren. Somit wurde der Diskussionsprozess zusätzlich zur Diskussion in den Gruppen um die Kommentierungsphase erweitert. 

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 Foto: Doerthe Winter

Parallel zu den Vorträgen und Diskussionen des Forums hatten die Teilnehmer die Möglichkeit sich durch den Projektführer und den Projektinfomarkt über aktuelle Projekte zu informieren und auszutauschen.

Zum Abschluss des dritten Netzwerkforums betonten Miriam Apffelsteadt und Christian Fey nicht nur die kreative Arbeitsatmosphäre und die produktiven Resultate, sondern luden die TeilnehmerInnen zum nächstjährigen Forum, das am 9. Und 10. Juni 2010 in der Evangelischen Akademie in Tutzing stattfinden wird, ein.

 

 
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