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Geschrieben von: Ferdinand Jungmaier
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Mittwoch, den 25. April 2012 um 11:04 Uhr |
Wie passen Biografiearbeit und politische Bildung eigentlich zusammen? Kurz gesagt: Anerkennung von Verschiedenheit über den praktischen Bezug der Biografiearbeit.
Der Bezug des Seminarinhaltes zur politischen Bildung ist, dass Jugendliche sich in interkulturellen Projekten über die Methode der Biografiearbeit jenseits von kulturellen Kategorisierungen begegnen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken können und so in ihrer Identität und auch Einzigartigkeit gestärkt und anerkannt werden. Über diese Anerkennung hinaus kann eine wichtige Basis für ein gleichberechtigtes Miteinander in der Gesellschaft geschaffen werden.
Die Biografiearbeit unterstützt und begleitet (junge) Menschen dabei, ihr vergangenes Leben zu betrachten, gegenwärtige Chancen zu ergreifen und Aufgaben zu bewältigen sowie den weiteren Lebensweg zu gestalten. Sie eröffnet die Sicht auf die Einzigartigkeit jeder Lebensgeschichte und damit jedes Menschen. Biografiearbeit ist ressourcenorientiert und kann für sich, aber auch als Einstieg in themenzentrierte Projektarbeit der (interkulturellen) Jugendarbeit eingesetzt werden.
Florian Wenzel ist Seminarleiter
Florian Wenzel – wissenschaftliche Unterstützung für das Netzwerk Politische Bildung Bayern – wird dieses Seminar inhaltlich leiten. Mit unterschiedlichen Methoden wird eine Zielgruppe angesprochen, die pädagogisch mit Gruppen arbeitet und den Umgang mit der Biografiearbeit kennen lernen möchte. Ziel ist es, über die Reflexion von eigenen biografischen Erfahrungen die Biografiearbeit als wertvolle Methode der (interkulturellen) Jugendarbeit kennenzulernen. Neben der Vermittlung methodischer Grundlagen ist die Entwicklung einer angemessenen inneren Haltung und der verantwortungsbewusste Einsatz in der interkulturellen Jugendarbeit Ziel des Seminars.
Weitere Informationen gibt es hier.
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