Donnerstag, 03 November 2011 00:00

Eine Lobby für die Demokratie

geschrieben von  Andreas Weiß
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Das 21. Jahrhundert hält einige Herausforderungen an die Demokratien dieser Welt bereit. Auch entstehende demokratische Bestrebungen sind hiervon betroffen – und laufen Gefahr, geschwächt zu werden. Das Organisation „World Movement for Democracy" sieht sich selbst in der Rolle als Lobby, als Interessenvertretung für die Demokratie, wo sie gebraucht wird.

Die Nichtregierungs-Organisation besteht seit der Jahrtausendwende. Man versteht sich als ein Netzwerk von Demokraten, vertreten durch Aktivisten, Akademiker, politische Entscheidungsträger und Förderer. Schwache Demokratien sollen mit ihrer Hilfe gestärkt, in die Jahre gekommene Demokratien wiederbelebt und demokratische Gruppierungen bei ihren Bestrebungen unterstützt werden.

 

Wie kann Demokratie gestärkt werden?

In Ländern, in denen junge demokratische Bestrebungen bedroht sind, versucht die Organisation unterstützend zu wirken. Hier tut sie ihr Möglichstes, Demokratien international zu vernetzen, um Informationsaustausch und somit gegenseitige Hilfestellung zu ermöglichen. Aber auch etablierten, jedoch unter Umständen eingefahrenen demokratischen Nationen möchte man neues Leben einhauchen. Mit neuen Ideen und Ansätzen, aber auch grundlegenden Materialien will man dafür Sorge tragen, auf globaler Ebene die Demokratie in jeder Phase zu unterstützen.

Konkrete Projekte

Das „World Movement for Democracy" entwickelt und finanziert auch konkrete Projekte, die Demokratieförderung und Beteiligung daran fassbar machen sollen. Zum heutigen Tage wurden in diesem Sinne zwei Vorhaben auf den Weg gebracht. 2006 startete „Defending Civil Society", welches zivilgesellschaftliche Gruppierungen aller Art unterstützt. Es zeigte sich, dass diese vielfältigen Strukturen einen elementaren Beitrag zur demokratischen Entwicklung und Konsolidierung leisten – und daher leider in autoritären Staaten unter Druck stehen. Der Schutz der zivilgesellschaftlichen Gruppen ist daher das Ziel des Projektes, was vor allem mit rechtlichem Beistand zu erreichen versucht wird.

2008 startete „Democracy Assistance", was eine Bestandsaufnahme und Evaluation aller Anstrengungen der Demokratieförderung darstellen sollte. Hierbei wurden Schwächen und Stärken gesammelt und neue Ideen entwickelt mit dem Ziel, effektivere Leistungen erbringen zu können.

Der Webauftritt der Organisation bietet ausführliche Informationen zu laufenden Bemühungen und Erfolgen der Bewegung. Die Liste hierzu ist lang, und verweist schließlich auch zu einigen Ergebnissen bei der Civic Education, der politischen Bildung.

Weiterführende Links:

Internetauftritt des World Movement for Democracy

Gelesen 1560 mal Letzte Änderung am Sonntag, 14 Dezember 2014 17:33
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