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Wie passen Biografiearbeit und politische Bildung eigentlich zusammen? Kurz gesagt: Anerkennung von Verschiedenheit über den praktischen Bezug der Biografiearbeit.

Der Bezug des Seminarinhaltes zur politischen Bildung ist, dass Jugendliche sich in interkulturellen Projekten über die Methode der Biografiearbeit jenseits von kulturellen Kategorisierungen begegnen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken können und so in ihrer Identität und auch Einzigartigkeit gestärkt und anerkannt werden. Über diese Anerkennung hinaus kann eine wichtige Basis für ein gleichberechtigtes Miteinander in der Gesellschaft geschaffen werden.

 
Sonntag, 04 Dezember 2011 00:00

Datenbank fĂźr Internationale Jugendarbeit

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DIJA teaser

In einer globalisierten Welt wird der Alltag von jungen Menschen immer häufiger durch die Begegnung mit anderen Kulturen bereichert. Internationale Jugendarbeit fördert den Austausch von Jugendlichen und Fachkräften und trägt somit dazu bei, diese Begegnungen sinnvoll zu nutzen indem es interkulturellem Lernen den Weg ebnet. Die Datenbank für Internationale Jugendarbeit (DIJA) bietet in diesem Zusammenhang ein ansprechend gestaltetes Online-Portal mit nützlichen Informationen.

 
Donnerstag, 03 November 2011 00:00

Eine Lobby fĂźr die Demokratie

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wmd teaser

Das 21. Jahrhundert hält einige Herausforderungen an die Demokratien dieser Welt bereit. Auch entstehende demokratische Bestrebungen sind hiervon betroffen – und laufen Gefahr, geschwächt zu werden. Das Organisation „World Movement for Democracy" sieht sich selbst in der Rolle als Lobby, als Interessenvertretung für die Demokratie, wo sie gebraucht wird.

Die Nichtregierungs-Organisation besteht seit der Jahrtausendwende. Man versteht sich als ein Netzwerk von Demokraten, vertreten durch Aktivisten, Akademiker, politische Entscheidungsträger und Förderer. Schwache Demokratien sollen mit ihrer Hilfe gestärkt, in die Jahre gekommene Demokratien wiederbelebt und demokratische Gruppierungen bei ihren Bestrebungen unterstützt werden.

 

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München, Freising, Dachau, Augsburg, Aichach, Kaufbeuren, Fürth, Bayreuth und Passau. In diesen bayerischen Städten sind in den letzten Jahren insgesamt 18 interkulturelle Gärten entstanden, in denen Menschen unterschiedlich(st)er Herkunft gemeinsam und vereinsmäßig organisiert Gartenbau betreiben. Weitere 13 Projekte befinden sich zur Zeitin der Planungsphase. Sie alle gehen auf eine Initiative der Stiftung Interkultur zurück, die wiederum ein Projekt der Stifungsgemeinschaft anstiftung & artomis ist.

Neben Aspekten der Naturraumerfahrung und Umweltbildung, die naturgemäß ein Schwerpunkt der Projekte darstellt, beinhaltet die Idee der Etablierung interkultureller Gärten aber noch viel mehr. Sie ermöglichen eine intensive und dauerhafte Begegnung für Menschen mit und ohne Migrationshintergtrund und werden damit zu Lernorten für interkulturelle Sensibilisierung und bilden notwendig in ihrer Struktur der gemeinschaftlichen Organisation exemplarisch Verständigungs- und Aushandlungsprozesse ab, die für die demokratische Kultur einer Einwanderungsgesellschaft von Nutzen sind.

 

 

Donnerstag, 24 März 2011 00:00

Das Onlinemagazin "Migration in Germany" – MiGazin

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migazin

Seit seinem Relaunch im September 2010 vollzog das "MiGazin", das Onlinemagazin zum Thema Migration und Integration in Deutschland, einen Schritt in Richtung Expansion nach Innen und nach Außen. Den steigenden Leserzahlen und dem Arbeitsaufwand wurde das bisher dahin ehrenamtlich geführte Magazin nicht mehr gerecht.

Das MiGazin versteht sich als Brückenbauer zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund und vermittelt Themen, die für die erstgenannte Gruppe von Bedeutung sind, an deutschsprachige Leser. Damit wird für den deutschen Raum inhaltlich und funktional eine Lücke ausgefüllt, die andere Print- oder Online-Medien nicht abdecken können oder wollen.

 

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Das in Nürnberg ansässige Institut "IMEDANA" (Institut für Medien- und Projektarbeit) hat vor wenigen Wochen Multimedia-CD "Wenn Mokkatassen sprechen" veröffentlicht. Die CD ist aus einem über drei Jahre durchgeführten Projekt mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen heraus entstanden wird auf Wunsch auch zusammen mit einer begleitenden pädagogischen Handreichung gegen eine geringe Schutzgebühr weitergegeben. Ziel der Macher ist, Jugendlichen im Alter ab 13 Jahren das Thema Antisemitismus zugänglich zu machen und eine Auseinandersetzung mit den verschiedenen Formen und Spielarten von Antisemitismus - in seinen historischen und aktuellen Ausprägungen - zu ermöglichen. Auch sollen der Zielgruppe Argumentationshilfen verständlich gemacht werden, die Ihnen dabei helfen, sich gegen rechtes Gedankengut zur Wehr zu setzen.

 

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Quelle: Dieter Schütz - pixelio.de

Die Wahrnehmung anderer Kulturen oder Subkulturen ist nicht nur bei Jugendlichen oft durch implizite Stereotype und verallgemeindernde Clichés geprägt. Eine Methode aus dem "education pack" des Europarats, die diese Stereotypen hervortreten lässt zum Diskussionsgegenstand machen möchte, soll hier vorgestellt werden. Dabei spielt das spontane und gemeinsame Erzählen einer fiktiven Geschichte eine zentrale Rolle.

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Das Förderprogramm "Europeans for Peace" der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung, Zukunft" (EVZ) lädt Interessierte ein, schulische und außerschulische Projekte zur finanziellen Förderung einzureichen, die internationale Projekte mit Jugendlichen im Alter von 14 bis 21 Jahren durchführen möchten. Es sollen unter dem Leitbegriff "Menschenrechte in Vergangenheit und Gegenwart" Partnerschaften zwischen Einrichtungen aus Deutschland, Mittel-, Ost- , Südosteuropa und Israel unterstützt werden, bei denen mindestens einer der Projektträger aus Deutschland kommt. Bei diesen Projekten sollen mehrtägige Begegnungen zwischen den Projektpartnern im Zentrum stehen.

Donnerstag, 04 November 2010 00:00

Migranten machen Schule!

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migranten machen schule

Das Projekt „Migranten machen Schule!" der Stabsabteilung für Integrationspolitik der Landeshauptstadt Stuttgart bearbeitet die Themenbereichen Integration und interkulturellem Lernen in der Schule von einer ungewöhnlichen Seite. Nicht die Schüler stehen im direkten Fokus ihrer Initiative und es werden auch keine ausgefeilten und komplexen Programme speziell für sie entwickelt. Die Aufmerksamkeit richtet sich vielmehr auf das Lehrpersonal.

Donnerstag, 21 Oktober 2010 00:00

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

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schule ohne rassismus

Dass auch Schulen Schauplätze offener oder versteckter rassistischer Diskriminierungsein können, ist angesichts der in relativer Regelmäßigkeit erscheinenden Negativ-Meldungen in diese Richtung kein Geheimnis mehr. In jüngerer Vergangenheit hat sich die öffentlich-mediale Perspektive für das Phänomen Rassismus unter Jugendlichen besonders auf die Diskriminierung deutscher Jugendlicher gerichtet – ob dieser Fokus der positiven Bewältigung rassistischer bzw. diskriminierender Phänomene und Denkweisen in Deutschland dienlich oder eher hinderlich ist, wird sich noch zeigen.

Ein Projekt, das sich seit nunmehr 15 Jahren in Deutschland gegen jegliche Art von (rassistischer) Ausgrenzung unter Schülern in Deutschland wendet –egal "wer" hier gegen "wen" steht - , ist die Aktion "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" des Trägervereins Aktion Courage e.V., der sich inzwischen bundesweit ca. 800 Schulen mit insgesamt ca. 500.000 Schülern angeschlossen haben. Für das Bundesland Bayern verzeichnet die Projekthomepage immerhin 94 Schulen, die die Auzeichnung "Schule ohne Rassismus– Schule mit Courage" erhalten haben. Im laufenden Jahr 2010 haben bis dato 16 bayerische Schulen an der Aktion teilgenommen.

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