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Donnerstag, 10 März 2011 00:00

Nachgefragt: Chancen und Risiken des Einsatzes von (politischer) Satire in der politischen Bildung

geschrieben von  Claudia Huth & Kristin Lehmann

Johanna Meister

Johanna Meister ist seit 2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Didaktik der Sozialkunde an der Universität Augsburg. Derzeit schreibt sie ihre Promotionsarbeit über das Thema „Politisches Kabarett und Satire" und bietet dazu an der Universität das Seminar „Stachel wider den Zeitgeist- Satirische Ausdrucksformen in der politischen Bildung" an.

1. Wie kann man Satire in der politischen Bildung einbringen bzw. welchen Nutzen hat Satire?

Einerseits ist Satire ein Unterrichtsmedium, das heißt, ich kann mit Satire irgendwas machen. Ich kann zum Beispiel mit Schülern das aktuelle politische Tagesgeschehen kritisch reflektieren und vertiefen oder ich kann historisch politische Vorgänge genauer analysieren.
Dann kann ich Satire als Unterrichtsgegenstand einsetzen, das heißt, ich kann über Satire sprechen und damit Satire zum Gegenstand machen und aufzeigen, welches Wechselverhältnis es zwischen Medien und Politik gibt, welche Rolle die politische Satire spielt und welche Bedeutung die Meinungsfreiheit hat, da es heute doch immer mal wieder Fälle von politischer Zensur gibt.

2. Was kann Satire, was andere Methoden nicht erreichen können?

Satire ist an sich, auch von den Machern, den Satirikern, schon pädagogisch angelegt. Das heißt, wenn ich mich mit Satire beschäftige, muss ich immer aktiv sein. Satire erfordert immer eine Eigenaktivität, weil Satire nicht die Sachverhalte vollständig offen legt. Bei Satire wird zwar viel angesprochen, viele Inhalte, viele Geschehnisse. Aber ich kann es nicht eins zu eins verstehen, wie in einem Info-Text, weil Satire die Sachen immer verschlüsselt oder auch Bekanntes, was man schon weiß, neu zusammen baut, in Form von Parodie oder Travestie. So entstehen Knoten und die muss der Betrachter, der Zuschauer oder der Leser erst einmal entwirren. Das heißt, Satire kann ich nur verstehen, wenn ich selber aktiv werde und das ist natürlich ideal für den Unterricht bzw. für die politische Bildung.

3. Trifft das auf alle Altersklassen zu?

Man braucht schon ein gewisses Alter oder natürlich eine bestimmte kognitive Flexibilität, dass man das kann. Und man braucht natürlich auch das Vorwissen. Ich kann Satire nur verstehen, wenn ich das entsprechende Vorwissen habe. Aber grundsätzlich denke ich, kann man schon auch mit jüngeren Schülern machen, in einfachen Formen, zum Beispiel von Karikaturen.

4. Welche Zielgruppe hat politische Satire? Sollte man im Lehramtsstudium vermitteln, wie politische Satire einsetzbar ist?

Grundsätzlich ist es natürlich ein Vorteil von Satire, dass es aus dem Leben der Schüler gegriffen ist, gerade wenn man dann „Simpsons" nimmt oder auch bei älteren Schülern die „Harald Schmidt Show". Das ist natürlich etwas, was die Schüler in ihrer Freizeit angucken. Es aber ist natürlich ein Problem, dass es vielleicht ältere Lehrkräfte nicht kennen. Ob man das deswegen gleich in die Ausbildung einbauen muss...Ich mein, das ist eine bestimmte Form der Politikvermittlung heute. Politikvermittlung findet über Medien statt und findet zunehmend eben über satirische Ausdrucksformen statt. Man muss wissen, wenn man über politische Bildung etwas lernt, dass diese Medienformate häufiger genutzt werden, als echte, seriöse politische Informationen und da muss man sich natürlich als Politiklehrer oder als politischer Bildner damit auskennen.
Das ist auch wirklich ein Vorurteil, wenn man denkt, „das ist Komik und ist etwas für Kinder..." und eigentlich das kritische Potenzial, was drin steckt, wird dann nicht. Und das kann man halt trainieren, wenn es die Lehrer können und das in der Schule umsetzen, dann können es auch die Schüler, wenn sie die Simpsons privat zu Hause schauen.

5. Wird Satire aus diesem Grund bisher wenig eingesetzt?

Ja, ich denke schon, auf jeden Fall. Weil es immer unter dem Ruf steht, es ist nichts Ernsthaftes, es ist nur Witz, es ist nur Unterhaltung.

6. Weitere Gründe dafür?

Ich denke, das ist der Hauptgrund. Und weitere Gründe sind, dass Satire so schnell veraltet. Dass, wenn man tagesaktuell etwas machen möchte oder wenn man ein gutes Satirestück hat, ist das nach einiger Zeit nicht mehr aktuell. Das Wissen, um was geht's, wer sind die Personen, um die es geht, irgendwelche eingebauten Zitate, weiß bzw. kennt man nach ein paar Wochen nicht mehr. Und selbst wenn ein Lehrer sagt, da habe ich ein supertolles Kabarettstück gesehen, das hat mir total gut gefallen, aber heute kann ich das einfach nicht mehr einsetzen, weil kein Mensch die Bezüge weiß.

7. Was würden Sie dagegen setzen?

Da kann ich eigentlich kaum was dagegen setzen. Ich denke, wenn man Satire einsetzen möchte, dann muss man schon immer auf dem Laufenden sein. Es gibt schon Ausnahmen von allgemeingültigen Stücken, die immer wieder zu verwenden sind, weil es hier um irgendwelche politischen Grundfragen geht. Aber normalerweise, denke ich, kann man sich keinen Vorrat anlegen. Man kann nicht einen Ordner zu Hause haben mit Satire und dann „8.Klasse Lehrplan, Thema dies" und dann kann ich eine bestimmte Satire verwenden. Das geht eher nicht. Aber das ist genauso, wenn man irgendeinen aktuellen Zeitungskommentar oder irgendwelche Berichte, irgendwelche aktuellen Probleme oder politische Konflikte behandelt, da kann man auch nicht irgendwelche alten Sachen aus dem Hut ziehen. Da muss ich auch aktuelles Zeitungsgeschehen, aktuelle Medienberichte verwenden.

8. Könnte Angst dahinter stecken, dass, wenn man zum Beispiel satirische Stücke über Hitler oder über die Skinhead-Szene anschauen lässt, dass das zu sehr ins Lächerliche gezogen wird und lieber auf die sichere Seite gehe und mit einem Buch arbeite?

Ja, ich denke auch. Grad, wenn es um den Nationalsozialismus geht (zum Beispiel der Film mit Helge Schneider „Mein Führer") ist das dann schon grenzwertig. Da kommt es wirklich darauf an, wie die Schüler sind, wie sie drauf sind, was sie schon wissen, was man schon vorher gemacht hat. Dass man, bevor die Schüler ein gewisses Vorwissen haben, mit so einer Satire zum Beispiel in das Thema einführt, das halte ich nicht für sinnvoll.

9. Also haben die satirischen Einsatzmittel definitiv auch Grenzen?

Ja.

10. Dagegen vielleicht noch Vorteile?

Was ich noch als Supervorteil oder als das Entscheidende eigentlich sehe, ist, dass Satire eigentlich unglaublich motiviert und Interesse weckt, sich mit politischen Themen zu beschäftigen. Das liegt wieder daran, dass Satire vordergründig witzig ist. Es ist unglaublich, wie man damit Leute interessieren kann, auch wirklich für trockene Themengebiete, wie Steuerpolitik oder irgendwelche Personen. Wenn momentan von Politikverdrossenheit die Rede ist, dann sagt man immer Politikverdrossenheit gegenüber dieser klassischen Politik, gegenüber den Institutionen und den Politikern. Gerade bezüglich darauf kann man eigentlich wieder toll Interesse wecken, durch diese satirische, witzige, böse Art.

11. Besteht die Gefahr, in einer Zeit, in der Politiker eh schon nicht das große Ansehen genießen, nur noch auf die Satire zu setzen und somit auch in dieses Horn zu blasen?

Ja, also die Gefahr besteht schon. Aber man darf Satire nicht den Unterricht ersetzen lassen, Satire macht ja nicht den Unterricht. Ich muss mich mit der Satire beschäftigen und das dann zum Anlass nehmen. Wenn ein Satiriker sagt „die Politiker quatschen nur und tun nichts", dann muss ich genau das zum Anlass nehmen und diese Vorurteile aufarbeiten. Jede Karikatur, jedes Kabarett arbeitet immer mit Vorurteilen und das muss ich zum Anlass nehmen, über die Vorurteile zu sprechen, das heißt, die Inhalte zu reflektieren.

12. Welche Verbindung haben sie zu Satire?

Meine Promotionsarbeit konzentriert sich auf das politische Kabarett. Satire im Allgemeinen ist fast zu weit, weil es ein interdisziplinärer Ansatz ist. Weil man eben nicht sagen kann, ich betrachte das nur aus politikwissenschaftlicher Sicht. Ich betrachte es aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht, aus literaturwissenschaftlicher Sicht, von den historischen Wissenschaften. Deswegen beschränke ich mich auf das Kabarett. Ich bin dazu gekommen, weil ich es selber immer super fand, es hat mir immer Spaß gemacht, das hat mich schon immer interessiert und dann habe ich wirklich festgestellt, da gibt es eine Forschungslücke, da beschäftigt sich kein Mensch damit. Einerseits weil es keinem Fachbereich zuzuordnen ist und dann, weil es immer den Anschein hat, es ist unseriös. Das ist zum Beispiel in den USA ganz anders. Gerade bezüglich auf die „Daily-Show" gibt es wahnsinnig viele empirische Untersuchungen, welche Auswirkungen es auf die Zuschauer hat, wer das anschaut, wie sich das Politikverständnis dieser Zuschauer verändert etc. etc.

13. Welche Schwerpunktfrage leitet Ihre Promotionsarbeit?

Die Schwerpunktfrage im zweiten Teil wird sein: Wie kann ich das in der politischen Bildung umsetzen? Dann mache ich die drei Schritte, als Unterrichtsmedium, ich arbeite mit Satire für bestimmt Ziele; als Unterrichtsgegenstand, ich arbeite über die Satire oder ich lerne über Satire. Und das dritte ist, ich mache Satire. Ich mache mit Schülern Satire, weil ich denke, wenn Schüler in der Lage sind, gute politische Satire zu machen, dann haben sie alles gelernt, was sie lernen sollen. Dann sind sie politisch urteilsfähig par excellence, wenn sie gute politische Satire machen können, ob sie Kabarett machen oder was auch immer. Das versuche ich quasi mehr auf einer theoretischen Ebene, ich werde es relativ theoretisch machen. Und in dem ersten Teil versuche ich eine umfassende Untersuchung zu machen, durch die Erkenntnisse verschiedener anderer Fachdisziplinen. Also zum Beispiel die Psychologie, wenn es darum geht, wann verstehen Schüler Kabarett. Oder die Medienwissenschaft, ich will zum Beispiel die These aufstellen, dass Kabarett eine spezifische Spielart öffentlicher Meinungen ist. Da gibt es natürlich ganz viele Theorien zur öffentlichen Meinung und dass ich versuche, eine Synthese zu machen, verschiedene Wissenschaften zu diesem einen Thema, weil es da einfach noch nichts gibt

14. Ist das in anderen Ländern anders, zum Beispiel in Finnland, das Land schlechthin in Bildungsfragen? Oder gibt es gar Länder, in denen es keine politische Satire gibt?

Das weiß ich eigentlich nicht. Ich kann mir vorstellen, dass man in England mehr macht. Da gibt es auch Satireshows, die einfach mehr im öffentlichen Bewusstsein stehen, das gibt es bei uns nicht. Es gibt bzw. gab zum Beispiel ganz lange Zeit „Splitting Image", das ist wirklich bekannt. Was in „Splitting Image" kam, kannte man. Also, wie man bei uns Thomas Gottschalk kennt, weiß, was bei „Wetten dass...?" war, so wusste man, was bei „Splitting Image" kam. Und solch eine Sendung gibt es bei uns nicht. Selbst bei Harald Schmidt, der doch noch relativ bekannt ist. Man sagt nicht, „gestern Abend bei Harald Schmidt war das und das" oder so.

15. Woran liegt das?

Das weiß ich nicht. Das ist die politische Kultur, die Medienkultur. Ich denke zum Kabarett speziell, dass es Kabarett einfach nicht überall gibt. Kabarett, so in der engen Form, wie ich es verstehe, also, dass es eigentlich ein Bühnenkabarett, eine Kleinkunstform ist, gibt es in anderen Ländern einfach nicht. Es gibt sogar Autoren, die behaupten, Kabarett gibt es nur in Deutschland, Polen und Tschechien, aber das stimmt so auch wieder nicht. Auch in Österreich und Griechenland gibt es das, aber so in der Form, wie das typische Kabarett, gibt es in anderen Ländern nicht. Zum Beispiel auch in England, da gibt es Stand-Up-Comedy, aber das ist einfach ein bisschen anders.

16. Würden Sie sagen, dass es auch damit zusammenhängt, dass wir in einer Kultur leben, die sehr „internetlastig" ist? Dass man sagen muss, dass sich das politische Kabarett dahin verändert, dass es mehr auf You Tube, mehr auf Facebook, mehr auf Twitter verbreitet wird? Das heißt, die „Brettl- Bühne" ist nicht mehr das A und O?

Das ändert sich auch schon. Viele Kabarettisten haben, in Zusammenarbeit mit dem Radio, dass sie wöchentlich etwas im Radio machen. So etwas gibt es schon längst als Podcast, so was kann man sich immer herunterladen. Da achtet kein Mensch darauf „Oh, heute ist Dienstagabend, 19.30Uhr, jetzt mache ich mein Radio an".

17. Haben sie einen Lieblings- Kabarettisten bzw. -Satiriker?

Ja, ich persönlich mag ganz gern Georg Schramm und Hagen Rether. Wobei als Untersuchungsgegenstand eignet sich Volker Pispers am besten für mich.

18. Gibt es spezielle Satiriker/ Kabarettisten, die sich besonders anbieten für die politische Bildung oder eher nicht?

Also ich denke, Georg Schramm ist nicht so gut geeignet, weil er sehr anspruchsvoll ist, was das Vorwissen angeht. Selbst ich sitze da manchmal da und denke „Das habe ich jetzt nicht verstanden". Weil er auch wirklich mit geschichtlich-historischem Vorwissen arbeitet. Ich denke, den kann man fast nicht verwenden. Aber, wie gesagt, Volker Pispers ist ganz gut geeignet. Die sind halt immer sehr links. Aber politische Bildung hat ja immer kontrovers zu sein und da muss ich halt das aufarbeiten. Das ist immer eine Meinung, es ist immer ein Umgang mit einer vorgefertigten Meinung anderer.

19. Finden Sie, dass Institute politischer Bildung mehr machen müssten?

Ähm, ich denke schon. Medien in der politischen Bildung rücken ja zur Zeit in den Mittelpunkt. Da gibt es ein neues Handbuch „Medien in der politischen Bildung" von Wolfgang Sander und Anja Besant. Und eben diese Anja Besant, die recht viel macht deutschlandweit über Medien und politische Bildung, hat ein Buch geschrieben, das heißt „Angst vor der Oberfläche". Und da geht es eigentlich so ein bisschen darum, dass sich die politische Bildung immer noch sträubt, mit dieser Oberfläche, mit der Ästhetik zu arbeiten. Man unterscheidet in der Politikwissenschaft immer zwischen der echten Politik, der Entscheidungspolitik und der Darstellungspolitik, die quasi nur für die Show gemacht wird. Also zum Beispiel Parteitage mit aufsteigenden Luftballons und Willy Brandts Kniefall, das ist nur diese Darstellungspolitik. Und dass man eben immer Angst hat, nur über die Oberfläche zu reden. Und dass man versucht, immer das bisher Traditionelle im Politikunterricht auf diese echte Politik zu konzentrieren. Und Anja Besant beschreibt das eben ganz gut. Dass auch ganz viele Materialien, die es gibt, also zum Beispiel die Hefte „Informationen zur politischen Bildung", waren lange Zeit ästhetisch extrem unansprechend, weil man eben Angst hatte, durch tolle Aufmachungen oder so etwas, oberflächlich zu werden. Und dass aber gerade so was dazu führen kann, dass viele sagen, Politik ist langweilig, Politik ist muffig, das interessiert mich nicht.

20. Satire befasst sich ja mit tagesaktuellen Themen. Wäre es nicht sinnvoll, Satire über die Grundstrukturen zu haben? Das Uninteressante sind ja diese ganzen Bundestagsverfahren etc. Dann wäre es doch eigentlich ganz gut, wenn man darüber mal was macht...

Ich meine, dass Satiriker auch in einer Zwickmühle sind. Der Satiriker macht natürlich auch bis zum gewissen Maße das, was das Publikum sehen will. Wenn das Publikum sich für etwas nicht interessiert, dann macht er das auch nicht. Also auch der Satiriker kommt da quasi nicht raus. Das ist immer die Frage, also, wenn man Interviews mit Kabarettisten liest, die wollen natürlich immer großartig die Welt verändern und die Leute zum Nachdenken anregen. Aber ich meine, natürlich wollen sie auch damit Geld verdienen und dass die Leute kommen und sich amüsieren. Das ist auch recht interessant, wenn man sich mal anhört, wenn man die Live- Sendungen anschaut oder auch mal live hingeht, wann die Leute lachen. Und am meisten wird halt eher dort gelacht, wo es weniger politisch ist, wenn es flach wird. Der Kabarettist muss da eine gute Mischung finden.

21. Was würden sie einem Lehrer antworten, wenn er Sie fragen würde, ob und wie man Satire einsetzt?

Ich würde sagen, dass man sich erst einmal damit selber beschäftigen muss, dass man so ein bisschen schaut, was es gibt und mit was komme ich auch persönlich zurecht. Ich kann nicht irgendetwas machen, mit dem ich persönlich nicht zu recht komme. Also, wenn mir Harald Schmidt einfach überhaupt nicht liegt, dann kann ich das nicht machen. Und dann muss ich natürlich meine Schüler kennen. Ich kann das auch nicht machen mit einer Klasse, die ich gerade erst ganz neu bekommen habe. Daher würde ich also erst einmal die Satire- bzw. die Kabarett- Landschaft betrachten und dann schauen, was mir gefällt und dann regelmäßig schauen und dann einfach mal ausprobieren.

22. Möchten sie abschließend noch etwas sagen?

Ich würde einfach mal darum bitten, dass Satire eine Chance bekommt. Es wird immer die Gefahr gesehen, was man dann „Politainment" oder „Edutainment" nennt, also dass man das quasi alles zu sehr an den Schüler anpasst und an die Unterhaltungskultur, die moderne Spaßgesellschaft. Und dass man mal diese berechtigten Ängste hinten anstellt und der Satire eine Chance gibt. Man sollte sich wirklich mal überlegen „Kann ich nicht auch mehr erreichen?" und sich mal ernsthaft damit auseinandersetzen.

Das Interview führten Kristin Lehmann und Claudia Huth

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