2010 pb hubert leitsch

Seit 2003 veranstaltet UNICEF Deutschland einen jĂ€hrlich stattfindenden Wettbewerb - "JUNIORBOTSCHAFTER" - der aktives Engagement fĂŒr die Kinder der Welt und deren Rechte stĂ€rken möchte.

Seit Beginn haben ĂŒber 65.000 Kinder sich im Rahmen des Wettbewerbs mit den unterschiedlichsten Themen beschĂ€ftigt: Mit der Situation der Kinder und Jugendlichen in den EntwicklungslĂ€ndern, mit dem Recht auf Schule oder auch mit so schwierigen Themen wie Kindersoldaten, Kinderhandel, Kinderarbeit oder MĂ€dchenbeschneidung.

Die feierliche Preisverleihung mit Beteiligung von Kindern und Jugendlichen aus ganz Deutschland sowie prominenten GĂ€sten findet in der Frankfurter Paulskirche statt. Die besten Einsendungen werden jedes Jahr von einer Jury aus 8 Jugendlichen und 8 Erwachsenen ausgewĂ€hlt. Neben den Preisen fĂŒr die PlĂ€tze 1 - 5 gibt es Sonderpreise, in diesem Jahr fĂŒr "Kinderrechte machen Schule" sowie fĂŒr die Aktionen "Wir laufen fĂŒr UNICEF", "Ganz Chor fĂŒr UNICEF" und die Teilnahme am Junior8-Gipfel.

Die UNICEF - Arbeitsgruppe Frankfurt a. Main ist bei der Veranstaltung in der Paulskirche behilflich.
Wir haben mit Hubert Leitsch, dem Leiter der Arbeitsgruppe, ĂŒber den Wettbewerb gesprochen.

 

2010 nikolai schulz

Memoro - die Bank der Erinnerungen e.V. sammelt Geschichten Ă€lterer Menschen aus ihrer Jugend in Form von kurzen Videos, die man sich auf der Internetplattform http://www.memoro.org/de/ ansehen kann. So werden diese Anekdoten bzw. persönlichen Erinnerungen gleichsam konserviert und fĂŒr junge Menschen heute und in Zukunft aufbewahrt. Das Projekt will somit eine GenerationenbrĂŒcke bauen und die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit fördern, denn diese bringt hĂ€ufig einen verĂ€nderten Blick auf die Gegenwart mit sich.

fritz letsch

Das Theater der Unterdrückten wurde von Augusto Boal entwickelt und ermöglicht als politisches Probehandeln politische Bildung von einer anderen, emotionalen, Seite anzugehen. Dabei ist es besonders erfolgreich, "wenn es gelingt, genug Ärger zu mobilisieren, dass daraus Aktivität entsteht," wie Fritz Letsch, Theaterpädagogoe aus München, im Interview erklärt.

wienands

Neuland ist eine Reise durch Kleinstädte und Dörfer in Ostdeutschland. Der Film zeigt die alltäglichen Probleme mit denen die Menschen zu kämpfen haben und lässt diese zu Wort kommen. Er zeigt gescheiterte und erfolgreiche Projekte, die diesen Problemen entgegen wirken. Die Fachakademien in Hof zeigten den Film zu Beginn des Schuljahres in einer Vormittagsveranstaltung und diskutierten anschließend mit dem Macher des Films Holger Lauinger. "Insgesamt herrschten bei den Studierenden gleichzeitig Betroffenheit und eine Aufbruchstimmung," so Nanne Wienands, Lehrerin an der Akademie für Sozialpädagogik in Hof und Organisatorin der Veranstaltung. Wir haben mit Frau Wienands gesprochen.

dietz bastian

Die Wahllokale zur Bundestagswahl 2009 öffnen dieses Jahr teilweise bereits am kommenden Freitag. Der Grund dafĂŒr? Die deutschlandweite Aktion „U18" bittet alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren an die Wahlurnen, um das WĂ€hlen so selbst zu erleben. Doch die Kinder und Jugendlichen sind nicht nur zum WĂ€hlen aufgerufen, sondern sie organisieren die Wahl auch selbst: errichten Wahllokale, basteln Urnen und informieren sich, um den möglichen Fragen der WĂ€hler gewachsen zu sein. Die Wahlsimulation, die erstmals in Bayern durchgefĂŒhrt wird, koordiniert der Bayerische Jugendring (BJR). Wir sprachen mit Bastian Dietz, dem Ansprechpartner fĂŒr Bayern.

2009 nachgefragtjuli  julia pfinder 150

Im Superwahljahr 2009 setzt die Aktion09 - Gib deiner Meinung eine Stimme! darauf, dass Jugendliche andere Jugendliche fĂŒr Politik begeistern können. Jugendliche werden als Multiplikatoren ausgebildet, um anschließend gemeinsam mit anderen Aktionen zu starten, die auf ihre BedĂŒrfnisse aufmerksam machen. Wir haben mit Julia Pfinder gesprochen, Projektleiterin von Aktion09 im Auftrag der Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung.

2009 e zitzmann

CHANGE ist ein Erziehungs- und Bildungsprogramm des Vereins Power for Peace und tritt gegen Gewalt und Fremdenfeindlichkeit und fĂŒr Toleranz und Demokratie ein.

Das Programm thematisiert Konflikt- und Krisensituationen, GefĂŒhle und Emotionen. Konstruktive Lösungen werden gemeinsam mit der Zielgruppe, ideologiegefĂ€hrdete Jungen und jungen MĂ€nnern, erarbeitet und prĂ€ventiv, positiv auf Lebensgeschichten eingewirkt. Im Mittelpunkt steht die biografische Selbstreflexion, der Erwerb von Wissen und die praktische Anwendung erworbener Konflikt- und Problemlösungsstrategien. Wir haben mit der GrĂŒnderin und Vorstandsvorsitzenden des Vereins Power for Peace, Ellen M. Zitzmann gesprochen.

2009 witt kruse

„Im Mittelpunkt des gemeinsamen Philosophierens steht der Umgang mit Fragen, die Kinder bewegen und mit Ansichten, die sie Ă€ußern. Kinder philosophieren ist keine Hochbegabtenförderung, sondern ein gemeinsames BetĂ€tigungsfeld fĂŒr sehr unterschiedliche und unterschiedlich begabte Kinder und somit in hohem Maße inklusiv und integrativ." So beschreibt die Akademie Kinder philosophieren auf ihrer Internetseite das Konzept dieses Projekts das seit 2005 existiert. In einer Modellphase, die noch bis 2010 andauert wird das in der Pilotphase 2005/06 entwickelte, einrichtungs- und fĂ€cherĂŒbergreifende Erziehungs- und Bildungsprinzip in der Praxis evaluiert. Am Modellversuch nehmen 33 Kindertageseinrichtungen und Schulen aus ganz Bayern teil.

2009 nachgefragt03 ass iboyun klein

„Frieden muss jeden Tag neu gemacht werden", ist der Grundsatz des Außen- und Sicherheitspolitischen Studienkreises Augsburg e.V. (ASS). Seit 1997 veranstaltet der ASS fĂŒr Studierende das Strategiespiel Pol&IS, Podiumsdiskussionen und Themenabende zu außen- und sicherheitspolitischen Themen. Wir haben mit Sait Içboyun, Jura-Student und Vorstandmitglied des ASS, ĂŒber die AktivitĂ€ten des Vereins, ĂŒber Herausforderungen in der politischen Bildung im Bereich Außen- und Sicherheitspolitik und ĂŒber seine Motivation gesprochen.

2009 susanneulrich

Betzavta ist ein Demokratie-Erziehungsprogramm aus Israel, das dort in den 1980er Jahren entwickelt wurde. Susanne Ulrich, Leiterin der Akademie Führung und Kompetenz am CAP, arbeitet bereits seit 1994 mit Betzavta. „In den Köpfen der Menschen ist Demokratie häufig etwas, das mit Regierung, mit Politik und Staatswesen zu tun hat. Dass man täglich im Umgang mit anderen Menschen solche Fragen wie Mehrheiten und Minderheiten zu beachten hat, das muss zunächst erlebbar gemacht werden. Ich meine damit nicht nur ethnische Minderheiten, sondern auch den Umgang mit Minderheiten in einer Abstimmung oder einem Prozess. Solche Sachen sind täglich und überall relevant. Demokratie kann in den Alltag integriert werden, diese Erkenntnis ist Ziel des Programms", so Frau Ulrich. Wir haben mit Frau Ulrich über Betzavta gesprochen.