Tagung: 100 Jahre politische Bildung

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Leuchtturm der Demokratie, staatliches Feigenblatt, politischer Oktroy? - Welche Bedeutung hat politische Bildung in Deutschland? Wo zeigen sich Kontinuitäten und Wandlungsprozesse in ihrer 100jährigen Geschichte? Und mit welchen Themen und Aufgaben wird sie sich in Zukunft auseinandersetzen müssen?

Politische Aufklärung ist staatsbürgerliche Volkserziehung. Ihr letzter Zweck kann es nicht sein, totes Wissen zu verbreiten, sondern denkende, wollende und handelnde Staatsbürger mit ausgeprägtem Staatsbewusstsein heranzubilden.

Diese fast modern anmutende Positionsbestimmung zur politischen Bildung formulierte Dr. Richard Strahl, Leiter der Reichszentrale für Heimatdienst, in einer Festschrift zu deren zehnjährigem Bestehen 1928 - fünf Jahre, bevor sie durch die Nationalsozialisten aufgelöst wurde. Heute, 100 Jahre nach ihrer Gründung, stehen die Bundeszentrale sowie 16 Landeszentralen in der Nachfolge dieser ersten staatlichen Institution für politische Bildung in Deutschland.

Welche Kontinuitäten und Wandlungsprozesse hat die politische Bildung vollzogen? Mit welchen Themen und Aufgaben wird sie sich in Zukunft auseinandersetzen müssen? Diesen und vielen anderen Fragen wird die Tagung „100 Jahre politische Bildung“ nachgehen.

Eine Teilnahme ist nur nach vorheriger Einladung möglich.

Die Anmeldung ist immernoch möglich!

HIer finden Sie die Einladung und das Programm dazu.