B├╝sra K├Âse

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Sonntag, 06 Mai 2018 20:55

Tagung: 100 Jahre politische Bildung

 

Leuchtturm der Demokratie, staatliches Feigenblatt, politischer Oktroy? - Welche Bedeutung hat politische Bildung in Deutschland? Wo zeigen sich Kontinuitäten und Wandlungsprozesse in ihrer 100jährigen Geschichte? Und mit welchen Themen und Aufgaben wird sie sich in Zukunft auseinandersetzen müssen?

Donnerstag, 01 M├Ąrz 2018 18:11

Vortrag zum Buch: "Mehr Kopf als Tuch"

Das Bild, das man sich von jungen muslimischen Frauen macht, ist nur allzuoft von recht oberflächlichen Attributen geprägt. Das oben abgebildete Buch "Mehr Kopf als Tuch" von Amani Abuzahra will tiefer blicken - und lässt unterschiedliche, starke, spannende Frauenpersönlichkeiten aus Österreich und Deutschland zu gesellschaftskritischen Fragen zu Wort kommen. Ihre persönlichen Geschichten und Analysen machen die Vielfalt der muslimischen Frauenrolle sichtbar, sind ein Beitrag zum Dialog und zur Versachlichung der emotionsgeladenen Diskussion rund um das Thema Islam. Deswegen veranstaltet das Münchner Forum für Islam im Hinblick auf den Weltfrauentag am achten März einen Vortrag mit Amani Abuzahra am zehnten März zu eben jenem Buch mit einer anschließenden Diskussion bezüglich der Themen Heimat, Karriere, Spiritualität, Feminismus, Kunst, Rassismus und Integration.

Für die Fachstelle zur Prävention religiös begründeter Radikalisierung in Augsburg suchen wir zum 1. Mai 2018 eine pädagogische Mitarbeiterin / einen pädagogischen Mitarbeiter im Projekt „Wie wollen wir leben? Workshops mit Jugendlichen“.

Als Elternzeitvertretung ist die Stelle zunächst auf ein Jahr befristet und umfasst 30 Wochenstunden (75%). Im Rahmen des Projekts werden Workshops in Schulen im Themenfeld Islam, Islamfeindlichkeit und Prävention von Islamismus angeboten. Die Workshops werden von Teamenden moderiert und aktuell in Augsburg/Schwaben und Nürnberg durchgeführt. Ein Ausbau weiterer Standorte in Bayern ist geplant.

 

„Was ich am meisten verabscheue ist die traurige Rolle des Zuschauers, der unbeteiligt tut oder ist. Man soll Zeuge sein, mittun und Verantwortung tragen. Der Mensch ohne mittuende Verantwortung zählt nicht.“ (Antoine de Saint-Exupéry)

Im Rahmen des KLB-Mitarbeiterseminars 2018 haben sich ca. 70 Multiplikator(inn)en des Katholischen Landvolk-Bewegung-Verbandes (Schwaben und Oberbayern) politisch weitergebildet. Unter dem Motto „Mut tut gut – handle! wurden Themen wie Demokratie in Gefahr, Polarisierung und Spaltung der Gesellschaft, Rückzug ins Private in den Workshops „Stammtisch ohne Parolen? Weil Demokratie nicht selbstverständlich ist“ bearbeitet.

Donnerstag, 07 Dezember 2017 17:10

Z├Ąune f├╝r Afrika?

 

Friedenspolitische Tagung zur Münchner Sicherheitskonferenz 2018
 

27.01.2018 - 10:30 bis 16:45 Uhr in München


Es ist absehbar, dass die Migrations- und Flüchtlingsbewegungen aus Afrika – insbesondere der Subsahara-Region – zunehmen werden. Klimawandel, starkes Bevölkerungswachstum und wirtschaftliche Perspektivlosigkeit wirken hier als Schubkräfte. Europa rüstet sich: Neben dem Frontex-Einsatz im Mittelmeer werden in Afrika selbst zunehmend Zäune und Sperranlagen errichtet, um Wanderungen zu unterbinden. Doch was als Schutz wirken soll, kann kontraproduktive Nebenwirkungen entfalten: Die Zäune entstehen in Zusammenarbeit mit fragwürdigen Regimen. Grenzen erschweren auch den innerafrikanischen Austausch. Erhöhung der Hindernisse stärkt auch das Schlepperwesen. Und die Finanzmittel – in welcher Höhe? – werden nicht in zukunftsweisende Lösungen und Entwicklungen investiert.

Sonntag, 12 November 2017 15:30

Fachtag: Dialog und Demokratie

 

Das Gespräch ist die Seele der Demokratie

Das Niedermachen des (politischen) Gegners und eine beleidigende, verletzende, vulgäre Sprache sind für einen Teil der Öffentlichkeit mittlerweile völlig akzeptabel. Populistische Politikerinnen und Politiker gewinnen Wählerstimmen mit Behauptungen und dem Ausschalten von Sachargumenten zugunsten von gefühlten Wahrheiten. Gleichzeitig schwappt aus den USA der Trend zu uns, dass umstrittene Themen nicht mehr diskutiert werden dürfen, weil sie Menschen potentiell beleidigen könnten. In der Mitte der Gesellschaft sind abwertende Einstellungen gegenüber bestimmten Gruppen - wie Langzeitarbeitslose, Muslime, Geflüchtete - weit verbreitet.

 

Jüdische Athleten im deutschen Sport: Neueste Erkenntnisse der Sportgeschichte

Irsee (pm).Bereits in der Kaiserzeit waren Sportlerinnen und Sportler jüdischer Herkunft in den verschiedensten Funktionen in deutschen Turn- und Sportvereinen aktiv. Dennoch lagen über ihre Verdienste für den Sport in Deutschland lange Zeit keine wissenschaftlich gesicherten Erkenntnisse vor. Eine Tagung der Schwabenakademie Irsee und der Heimatpflege des Bezirks Schwaben wird in Kooperation mit dem Jüdischen Museum München am letzten Novemberwochenende neue Forschungsergebnisse präsentieren.

Dienstag, 07 November 2017 17:01

Jung sein in Bayern - Fit f├╝r Europa?

 

Über Europa mit politischen Akteuren diskutieren, eigene politische Ideen zur Förderung des Engagements von jungen Menschen in Bayern entwickeln und mit der Staatsministerin für Europaangelegenheiten und regionale Beziehungen Dr. Beate Merk in den Dialog treten - das sind die Ziele des Modellprojekts "Jung sein in Bayern - Fit für Europa".

Inhaltlich steht die Frage nach der Ausrichtung der neuen EU-Jugendstrategie (ab 2019) im Mittelpunkt. Darüber hinaus können auch eigene Themen für den Dialog mit der Politik gesetzt werden, die für junge Menschen in Bayern wichtig sind.

Sonntag, 22 Oktober 2017 15:47

Studium generale: Kontroversen

 

Wie der Titel schon verrät, geht es um Kontroversen in diesem Herbst und Winter der siebten Reihe des Studium generale, welches als Gemeinschaftsprojekt von der Universität und der Volkshochschule Augsburg angelegt ist.

Kontroversen sind öffentliche Auseinandersetzungen in politischen, gesellschaftlichen, kulturellen oder moralischen Streitfragen, die mit Leidenschaft geführt werden, in denen die Kontrahenten sich oft genug unversöhnlich gegenüberstehen. In zahlreichen Fällen fphren Kontroversen zu Auswüchsen, für die nicht Respekt und Achtung für die andere Seite typisch sind, sondern erbitterte Gegnerschaft - von der Verleumdung des Anderen bis hin zu seiner Vernichtung. Und doch sind Kontroversen wichtig, denn durch sie wird die Existenz und sachliche Tiefe unterschiedlicher Bewertungen von Alternativen sichtbar -  Alternativen, die sehr bedeutend sein können, manchmal sogar die Weltsicht betreffen. Aus Kontroversen entsteht Entwicklung; Kontroversen ermöglichen eine fundierte Urteilsbildung.

Nebenbei bemerkt: Die Demokratie braucht Kontroversen, um lebendig zu sein.

 

Grundgedanke dieses Projektes ist, dass Vielfalt als Chance und Herausforderung fu╠łr Augsburg verstanden wird. Es geht vor allem um emotionale Inhalte einer Identifikation mit unserer Stadt und mit dem Thema Vielfalt:

Identifikation mit Augsburg schaffen,

ein aktuelles Problem der Stadtgesellschaft aufgreifen,

viel Raum fu╠łr inhaltliche Weiterentwicklung mit gemeinsamen Diskussionen lassen,

Bu╠łrger*innen eine Rolle als „Botschafter der Vielfalt“ geben, die vorerst nicht eng

eingegrenzt ist auf ein bestimmtes Projekt/Engagement.

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