Den komplexen wie drängenden Fragen von Integration im Kontext von Migrationsprozessen stellt sich das Praxishandbuch „SPRACHE - MACHT - DEMOKRATIE - Politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft“ in seinen theoretischen Ausführungen und pädagogisch-didaktischen Umsetzungen.

Die Aktualität und Brisanz des Themas Integration im Kontext von Migrationsprozessen und speziell gegenüber Einwanderung in Deutschland nimmt stetig zu, ebenso wie die Kontroversen bezüglich der gesellschaftlichen Einstellungen und politischen Interventionen zu diesem Themenkomplex. Seit Januar 2005 regelt das Zuwanderungsgesetz zwar die formalen Gegebenheiten der Einwanderung, die gesamtgesellschaftliche Uneinigkeit über die Gestaltung von „Integration“ wird allerdings nicht beigelegt. In einem Punkt des Diskurses scheinen sich VertreterInnen aus Politik, Verbänden und dem Bildungsbereich allerdings einig zu sein: grundlegende Voraussetzung einer gelungenen Integration von Migranten ist der Erwerb der deutschen Sprache. Zugegeben, eine funktionierende Kommunikation zwischen Menschen kann zum gegenseitigen Verständnis beitragen und soziale Spannungen abbauen - schafft der Erwerb der deutschen Sprache aber auch eine stärkere Identifikationsrate im Bereich der sozialen Integration und gesellschaftlichen Partizipation? Werden Migrantinnen und Migranten tatsächlich besser integriert wenn sie Deutsch sprechen? Und was geschieht mit den identitätsstiftenden Herkunftssprachen der Einwanderer?

Donnerstag, 13 September 2007 00:00

Aus Politik und Zeitgeschichte: Politische Bildung

geschrieben von

Eine komplette Ausgabe der von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebenen Reihe "APuZ - Aus Politik und Zeitgeschichte" widmet sich dem Thema "Politische Bildung". Dabei wurde das Thema von unterschiedlichen Seiten beleuchtet und hinsichtlich verschiedener Zielgruppen diskutiert. So enthält die Ausgabe folgende Beiträge:

 

Seite 5 von 5