Samstag, 13 Dezember 2008 00:00

"Planspielentwicklung leicht gemacht" - ein Resümee

geschrieben von  Theresa Riechert

logo coactive

Was versteht man eigentlich unter einem Planspiel? Wie funktioniert die Methode? Und: was muss ich beachten, wenn ich selbst ein Planspiel entwickeln möchte? Diese Fragen waren es, die die Teilnehmer - 10 Studenten und Studentinnen der Erziehungswissenschaft und Sozialkunde von der Uni Augsburg - zur Fortbildung „Planspielentwicklung leicht gemacht" zusammenführten. Die zwei Teamerinnen, die CoActive für dieses Wochenende engagiert hatte, konnten den Teilnehmenden all diese und noch viele weitere Fragen beantworten. Ziel des Wochenendes war es nicht nur, Informationen über die Planspielentwicklung zu erhalten, sondern auch das Gehörte / Gelernte in der eigenen Erprobung umzusetzen. Dabei bildete die Fortbildung zugleich den Kick-off für das Europawahl-Planspiel, das aktuell von CoActive in Kooperation mit dem Stadtjugendring und dem Europa-Büro Augsburg konzipiert wird.

Zu Beginn sollte selbst erlebt werden, wie ein Planspiel funktioniert, was in den Teilnehmern vorgeht und welche Ziele und Erkenntnisse damit erlangt werden können. In einem gegebenen Szenario erlebten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen als Rollenträger in einem Planspiel und erhielten so einen ersten Eindruck der Planspielmethode.
Am nächsten Tag wurden die erlebten Eindrücke durch theoretische Kenntnisse untermauert und die Ebene des Teilnehmers in Richtung des Entwicklers verlassen. In kleinen Gruppen tüftelten die Teilnehmer nun bereits an eigenen Ideen zu ihren zukünftigen Planspielen. Die selbstgewählten Themen bildeten: „Globalisierung", „interkulturelle Beziehungen" und „Europawahl", zu denen sich in Kleingruppen zusammengefunden wurde. Die Teamerinnen unterstützten dabei die konzentriert arbeitenden Gruppen, wenn mal wieder eine zu bewältigende Schwierigkeit auftauchte.

Am Ende des dritten Tages der Fortbildung konnte folgendes Resümee gezogen werden:
- Die Teilnehmer hatten selbst erfahren, wie es ist, an einem Planspiel teilzunehmen
- Es waren die theoretischen Grundlagen zur Planspielentwicklung erlernt worden
- Drei konkrete Planspiel-Ideen waren auf den Weg gebracht und ein gutes Stück vorangetragen worden
- Es hatten sich aus den einzelnen Teilnehmern Gruppen gebildet, die nun gemeinsam an ihren Ideen weiter arbeiten wollen und sich auch zukünftig befähigt sehen, mit der Planspielmethode zu arbeiten

Kurzum lässt sich das Seminar als „positiver Anstoß mit Nachwirkungen" bezeichnen, aus dem wohl einige Projekte entstehen werden und aus der die Teilnehmer und Teilnehmerinnen vieles mitnehmen konnten. Deshalb wollen wir uns an dieser Stelle nochmals herzlich bei Sabine Hauser und Nina Turani, den beiden Teamerinnen, für die informative und aktivierende Fortbildung bedanken.

Gelesen 1232 mal
Bitte anmelden, um einen Kommentar zu posten