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Juni 2009
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Geschrieben von: Miriam Apffelstaedt
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Freitag, den 14. Mai 2010 um 12:44 Uhr |
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KRISE KANN EIN PRODUKTIVER ZUSTAND SEIN. MAN MUSS IHR NUR DEN
BEIGESCHMACK DER KATASTROPHE NEHMEN. Max Frisch
Was war das nun jetzt? Finanzkrise oder Wirtschaftskatastrophe? Noch
immer das ist das Thema allgegenwärtig, Auswirkungen und Maßnahmen in
politischen Diskussionen präsent. Eurozone, Banken oder Ratingagenturen,
Unternehmenspleiten und -verlagerungen, Immobilien, Staatsfinanzen - um
nur einige Stichworte zu nennen. Aber was genau ist passiert? Was kann
und muss Politik jetzt tun?
Das Junge Forum der Evangelischen Akademie Tutzing
veranstaltet mit planpolitk , Berlin, am 28. und 29. Juni 2009 einen Workshop für Schülerinnen und Schüler. Durch Planspiele und Simulationen werden internationale Wirtschaftszusammenhänge näher gebracht.
Denn Politik ist Verhandlungssache. Es gilt, widerstreitende Interessen zu
vereinen und Entscheidungen über die Verteilung von Geld, Macht,
Sicherheit, Autonomie usw. zu treffen. Verhandlungen bestehen in der
Regel aus dem zähen Ringen um kleine Fortschritte und Kompromisse. Für
Unbeteiligte sind die Gründe für das Gelingen oder das Scheitern von
Verhandlungen bzw. der Beilegung von Konflikten häufig schwer zu
durchschauen. Welches strategische Kalkül leitet die handelnden Akteure?
Welchen Spielraum haben sie gegenüber institutionellen,
innenpolitischen und anderen Zwängen? Welche Verhandlungsstrategien sind
Erfolg versprechend?
Der Workshop soll diese Fragen in Bezug auf die Finanz- und
Wirtschaftskrise leichter zugänglich machen. Mit Planspielen und
Simulationen werden Ursachen, Verlauf und Auswirkungen, sowie
Handlungsspielräume greifbarer und nachvollziehbar.
Der
Workshop richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe, nicht
nur aus Wirtschaftsseminaren. Weitere Informationen, Programm und Anmeldungen finden Sie hier.
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