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Juni 2010
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Geschrieben von: Thies Schlüter
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Dienstag, den 08. Juni 2010 um 17:47 Uhr |
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In dem diskursiven Feld einer sog. "Kunst nach Auschwitz" hat es
vielfältige Versuche gegeben, der Monstrosität der Shoah mit
literarischen Mitteln nahe zu kommen. Umstritten ist immer noch,
auf welche Weise die Kunst an der Schaffung eines Erinnerungs-
und Gedächtnisortes teilhaben kann. Nach wie vor muss sie sich
dem Vorwurf der Instrumentalisierung und Ästhetisierung des
Schrecklichen stellen.
Die Vortragsreihe stellt die Frage, inwiefern die europäisch-
jüdische Literatur an der Shoah-Erinnerung teilnimmt. Die
Referenten werden sich in ihren Beiträgen mit der Problematik der
"Adäquatheit" literarischen Schreibens nach Auschwitz
auseinandersetzen.
Weitere Informationen
Thema der ersten Vorlesung
"Danach,
westmitteleuropäischer Zeit - Soazig Aaron und Barbara Honigmann"
Referent
Prof. Dr. Stefan Braese, Lehr- und Forschungsgebiet Europäisch-jüdische Literatur- und Kulturgeschichte am Institut für Germanistische und Allgemeine Literaturwissenschaft der RWTH Aachen
Veranstalter
BayernForum der
Friedrich-Ebert-Stiftung
Veranstaltungsort und -zeit
Jüdischen Museum München
St.-Jakobs-Platz 16
80331 München
am 17. Juni
2010 um 18.00 Uhr
Weitere Lesungen im Jüdischen Museum
24.06.2010
01.07.2010 jeweils um 18.00 Uhr
08.07.2010
Den Veranstaltungsflyer finden sie hier.
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