|
|
Theorie
|
Keine Praxis ohne Theorie. Aber gute Theorien für politische Bildungsarbeit? An dieser Stelle finden Sie verschiedene Beiträge, die sich mit politisch relevanten Themen, sowie dem theoretischen Hintergrund von politischer Bildung und den Bedingungen unter denen sie stattfindet, beschäftigen.
|
 |
 |
Die Online-Redaktion freut sich auf Ihre Anregungen und Beiträge: Nutzen Sie einfach unser E-Mail Formular. |
|
|
Geschrieben von: Petra Schnidt
|
|
Donnerstag, den 02. Dezember 2010 um 14:55 Uhr |
|
Wenn Kinder heutzutage vor Gericht eine Aussage machen sollen, ist diese Situation für sie oft mit Stress und Unbehagen verbunden. Daher hat der Europarat nun Richtlinien für eine kinderfreundliche Justiz veröffentlicht, die Kindern zum einen den Zugang zu Rechtssprechung vereinfachen, zum anderen ihnen eine bessere Behandlung garantieren soll. Dies wird dadurch gewährleistet, dass auf die besonderen Bedürfnisse von Kindern eingegangen wird. Hierzu haben sich über 3700 Kinder aus 25 Ländern mit Beiträgen zum Dokument des Europarates beteiligt und ihre Meinungen einfließen lassen. Die wichtigsten Aspekte der Richtlinien für kinderfreundliche Justiz werden im Folgenden dargelegt.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Geschrieben von: Kristin Lehmann
|
|
Donnerstag, den 25. November 2010 um 11:53 Uhr |
|
Wenn wir heute einkaufen gehen, schauen wir für gewöhnlich in unseren Kühlschrank, welche Lebensmittel noch vorhanden sind oder noch gebraucht werden, um somit nicht unnötig Geld zu verschwenden. Ähnliches hat Deutschland nun auch vor und möchte 2011 eine Volkszählung durchführen. Der Haken an der Sache ist nur, dass es der Staat nicht mit Lebensmitteln zu tun hat, welche sich im Regelfall nicht wehren, sonder mit seinen Bürgern, die bei diesem Thema bereits in der Vergangenheit eher abwehrend reagiert haben.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Geschrieben von: Petra Schmidt
|
|
Donnerstag, den 25. November 2010 um 11:26 Uhr |
|
Dieser Frage wird seit Jahren unter dem Titel „Demokratiekompetenzen" von nationaler und internationaler Seite nachgegangen, so dass sich inzwischen eine lebendige Diskussion um dieses Thema etabliert hat. Der Hauptgrund für die internationalen Ansätze liegt im gesellschaftlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Wandel hin zur „Wissensgesellschaft", ein Umbruch, der es notwendig macht, zivilgesellschaftlich-demokratische Kompetenzen zu fördern. Im folgenden sollen in Kürze zwei Ansätze, die im europäischen Kontext auf internationaler Ebene eine wichtige Rolle spielen, umrissen werden.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Geschrieben von: Thies Schlüter
|
|
Mittwoch, den 15. September 2010 um 19:37 Uhr |
„Haben Sie heute schon gewählt?“
Die Nachrichten des Tages, die gerade verfasste Email oder der Wetterbericht
für die nächsten drei Tage verschwinden hinter dem aufspringenden Fenster. Eine elektronische Abstimmung vom heimischen Computer bleibt bezüglich wichtiger demokratischer Wahlen in Deutschland wohl nur ein Gedankenexperiment.
Welche Möglichkeiten aber bietetder technologischen Fortschritt einer demokratischen Gesellschaft hinsichtlich des Regierens und der Teilhabe?
|
|
Weiterlesen...
|
|
Geschrieben von: Christian Fey
|
|
Montag, den 31. Mai 2010 um 19:59 Uhr |
|
Am 24.06.1995, 14 Monate nach den ersten freien Wahlen
und dem Ende der Politik der Apartheid, gewann das südafrikanische
Rugbynationalteam in Johannesburg mit 15 zu 12 gegen das Team aus Neuseeland
und feierte damit den größten Triumph der Teamgeschichte - den Gewinn der
Rugby-Weltmeisterschaft. Der Pokal wurde der fast ausschließlich aus Weißen
bestehenden Mannschaft durch den erst wenige Monate zuvor gewählten Präsidenten
Nelson Mandela überreicht. Er trug während der Zeremonie das Ersatztrikot des
Mannschaftskapitäns Francois Pienaar und zeigte damit seine Identifikation und
Unterstützung für eine Mannschaft, der der schwarze Teil der südafrikanischen
Nation traditionell ablehnend bis feindselig gegenüber stand. Nur ein einziger schwarzer
Spieler hatte es überhaupt geschafft, in den Kader des Nationalteams zu
gelangen.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Geschrieben von: Christian Fey
|
|
Dienstag, den 11. Mai 2010 um 10:52 Uhr |
|
Spiel
oder zumindest Elemente des Spiels zu Bildungs- und Lehrzwecken
einzusetzen, hat eine lange historische Tradition in Philosophie und
Pädagogik. Schon Platon sah das „erzwungene Lernen" der
Jugendzeit als problematisch an und zitierte seinen Lehrmeister
Sokrates: „...In einer Seele ist keine erzwungen beigebrachte
Kenntnis von Dauer. Nicht also erzwungen, mein Bester, sprach ich,
erziehe die jungen Leute in den erwähnten Lehrgegenständen, sondern
spielend, damit du auch eher imstande bist, zu beobachten, wofür ein
jeder geboren ist!". Die Funktionen und der Wert, der dem Spiel
für das Lernen und die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen
zugesprochen wurde, variieren.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Geschrieben von: Christian Fey
|
|
Dienstag, den 04. Mai 2010 um 22:40 Uhr |
|
Spätestens seit dem Beutelsbacher Konsens von 1976 gehört es zu den selbst gesteckten Zielen der politischen Bildung, Streitkultur zu pflegen und zu fördern. Zur Erinnerung: Im Beutelsbacher Konsens werden drei Richtlinien formuliert, die zugleich einen Status als kleinster gemeinsamer Nenner und ebenso auch als Qualitätsmerkmal von politischer Bildung für sich beanspruchen. Neben der Forderung, die Adressaten politischer Bildung nicht zur Übernahme einer vorgefassten Meinung hin zu manipulieren und der didaktischen Zielsetzung, sie in die Lage zu versetzen, ihre eigenen Interessen und die vorgefundene politische Lage in Bezug zueinander zu setzen, erklärten die Protagonisten des Beutelsbacher Konsens auch das sog. „Kontroversitätsprinzip“ zum Leitkriterium professioneller politischer Bildung. Das Kontroversitätsprinzip wurde im Beutelsbacher Konsens wie folgt auf den Punkt gebracht: „Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muß auch im Unterricht kontrovers erscheinen“.
|
|
Weiterlesen...
|
|
Geschrieben von: Christian Fey
|
|
Mittwoch, den 17. März 2010 um 20:55 Uhr |
|
Das Netzwerk Politische Bildung Bayern hat sich in
den vergangen Jahren wiederholt in Artikeln, Berichten und Rezensionen dem Fragen-
bzw. Themenkomplex der politischen Bildung von Kindern gewidmet. Ausgehend von den
inhaltlichen Fixierungen der Kinderrechtskonvention (KRK), die in Deutschland in diesem Jahr ihren 18.
Geburtstag feiert, wurden Bezüge und Konvergenzen in
Theorie und Praxis zu wichtigen Themen der politischen Bildung aufgezeigt. Dies
geschah vor allem im Rahmen unserer Themenrubrik „Von
Anfang an". Für die politische Bildung - vor allem wenn sie einem weiten
Selbstverständnis folgt - stellt der Begriff oder auch das Prinzip der Partizipation einen herausragenden Leitbegriff
dar - ein Begriff der auch das Selbstverständnis des Netzwerks Politische
Bildung Bayern prägt.
|
|
Weiterlesen...
|
|
|
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 Weiter > Ende >>
|
|
Seite 4 von 8 |
|
|
|
|
Nacht der Demokratie 2012 |
|
|
Rundbrief |
|
Abonnieren Sie unseren E-Mail Rundbrief.
|
|
|