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Theorie
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Keine Praxis ohne Theorie. Aber gute Theorien für politische Bildungsarbeit? An dieser Stelle finden Sie verschiedene Beiträge, die sich mit politisch relevanten Themen, sowie dem theoretischen Hintergrund von politischer Bildung und den Bedingungen unter denen sie stattfindet, beschäftigen.

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Schweiz: Herausforderungen an die schulische politische Bildung
Geschrieben von: Andreas Weiß   
Montag, den 31. Oktober 2011 um 00:00 Uhr
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Im Rahmen der Artikelserie zur Politischen Bildung im internationalen Kontext wird an dieser Stelle die Schweiz thematisiert.

8. Beitrag der Reihe: Ein Blick auf die schulische politische Bildung in der Schweiz,schweiz_teaser welche die Gegebenheiten des Landes wiederspiegelt. Entlang kultureller und sprachlicher Unterschiede innerhalb der Gesellschaft bestehen auch unterschiedliche Formen politischer Bildung. Studien unterstellen den Eidgenossen jedoch stellenweise Diskrepanzen in der Herausbildung politisch gebildeter Bürger und fordern Reformen der Vermittlung von relevantem Wissen.

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Vereinigtes Königreich: Moderne Erziehung zum Bürger im multinationalen Kontext
Geschrieben von: Andreas Weiß   
Mittwoch, den 26. Oktober 2011 um 00:00 Uhr
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Im Rahmen der Artikelserie zur Politischen Bildung im internationalen Kontext wird an dieser Stelle das Vereinigte Königreich thematisiert.

UK_Teaser7. Beitrag der Reihe: Schulische politische Bildung im Vereinigten Königreich entwickelte sich aufgrund der administrativen Teilung in englische, walisische, schottische und nordirische Bildungssysteme sehr unterschiedlich und ist stellenweise problematischen Voraussetzungen ausgesetzt. Dennoch existiert eine gemeinsame Überzeugung: Die Erziehung zum Bürger ist ein notwendiger Dienst an der Gemeinschaft. Politische Bildung spiegelt sich hier am besten in der schulischen Herangehensweise, der „Citizenship Education", wieder. Der Überbegriff Bürgerbildung wird jedoch unterschiedlich umgesetzt, denn durch die dezentrale Strukturen in Großbritannien ergibt sich für die politische Bildung im Vereinigten Königreich eine besondere Situation.

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U.S.A.: Civic Education in der Krise?
Geschrieben von: Andreas Weiß   
Montag, den 24. Oktober 2011 um 00:00 Uhr
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Im Rahmen der Artikelserie zur Politischen Bildung im internationalen Kontext werden an dieser Stelle die U.S.A. thematisiert.

6. Beitrag der Reihe: Die lange, historische Tradition der „Civic Education" in denusa_teaser USA mit dem Ziel des aufgeklärten Bürgers sowie die neuzeitliche Diskussion um die Gestaltung der Vermittlung politischer Bildung. Kritiker in den U.S.A. beschreiben eine dramatische Situation der Gesellschaft, in der die „Civic Education" nicht effizient genug agiert. Klaus Koopmann beleuchtet die Umstände sowie die gegenwärtige Debatte um das Fach.

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Dänemark: der Einfluss der Finanzkrise auf die schulische Vermittlung politischer Bildung
Geschrieben von: Andreas Weiß   
Dienstag, den 30. August 2011 um 13:12 Uhr
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Im Rahmen der Artikelserie zur Politischen Bildung im internationalen Kontext wird an dieser Stelle Dänemark thematisiert.

daenemark_teaser13. Beitrag der Reihe: Wie die internationale Finanzkrise die Forderung nach verstärkter Thematisierung der Wirtschaft in der Schule mitverursachte und warum die Bestrebungen des dänischen Bildungssystems, aktive und demokratische Bürger hervorzubringen, erneutem Wandel unterstehen. Nadine Malich analysierte den Status der Vermittlung gesellschaftlicher Kernkompetenzen und verzeichnet schließlich Ansatzpunkte für eine Neuordnung des Faches als Reaktion auf die fortschreitende Globalisierung.

Dänische Gesellschaftskunde im Wandel

Bereits seit der Etablierung des dänischen Grundgesetzes im Jahr 1849 bestand die Richtlinie für die schulische Bildung die Bürger zur dänischen Gemeinschaft zu erziehen. Zentral war die Einführung der Schüler in die Gesellschaft Dänemarks, welche zu diesem Zeitpunkt eine homogene Gemeinschaft darstellte. Diese Voraussetzung sollte sich jedoch ändern; denn durch zunehmende Migration, das Zusammenrücken Europas und die damit verbundene dänische Mitgliedschaft in der EU sowie zunehmende globalisierende Tendenzen entwickelte sich auch die Gesellschaft. Vor diesem Hintergrund entstand so eine multikulturelle Zusammensetzung der dänischen Staatsbürger, und somit bestand Anlass den Anspruch an die Bildung anzupassen. In den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde damit begonnen, die zu vermittelnden staatsbürgerlichen Kompetenzen dem neuen, erweiterten Rahmen anzupassen und auf diese Weise die Auseinandersetzung mit der Globalisierung im Alltag und schließlich auch mit akuten Entwicklungen wie der internationalen Finanzkrise zu vermitteln. Auf diese Weise sollte den Schülern die Fähigkeit angeeignet werden, sich in einer komplexen Welt zurechtzufinden.

Politik und Wirtschaft im Unterricht

Politische Bildung in dänischen Schulen wird vornehmlich in dem Fach „Politik und Wirtschaft", dänisch „Samfundsfag", vermittelt. Hierbei besteht ein nebeneinander der Vermittlung von staatsbürgerlicher Verantwortlichkeit und ökonomischen Grundlagenwissen. Das Fach wird in den ersten neun Schuljahren gelehrt, nach welchen dänische Schüler vielfältige Möglichkeiten der Weiterbildung haben, welche sich von der Berufsausbildung bis zur Vorbereitung auf ein Universitätsstudium erstrecken. Vor diesem Hintergrund soll mit Hilfe des Faches der Grundstein für aufgeklärte, verantwortungsbewusste und kritisch denkende Bürger gelegt werden. Dennoch besteht Studien zufolge eine Diskrepanz zwischen der tatsächlichen Schwerpunktlegung des Faches im Lehrplan und der Realität. Im Klassenzimmer ist letzten Ende immer öfter der Fall, dass dem wirtschaftlichen Themenkomplex wenig Anwendung von Seiten der Lehrkräfte und darüber hinaus wenig Popularität von Seiten der Schüler zukommt. Die Wirtschaft jedenfalls wird nicht ausreichend behandelt. Gründe für diesen Umstand gibt es mehrere: So besteht bei der Stoffmenge, die in den Unterrichtsstunden den Schülern nahegebracht werden soll, oft Zeitnot, sodass zwar versucht wird politische Themen in vollem Umfang zu lehren, Wirtschaft schließlich aber nur oberflächlich angeschnitten wird. Obendrein wird das Fach hauptsächlich von Pädagogen unterrichtet, die „Statskundskab", also Politikwissenschaft, studiert haben und somit selbst mit diesem Fach verwandte Thematiken bevorzugen. 

Die zunehmende Bedeutung von ökonomischen Inhalten wird gerade in dieser Zeit nahezu täglich ins Bewusstsein gerufen. Mit dem Anspruch der Dänen, in der globalisierten Welt kompetente Bürger zu bilden, besteht mit der Finanzkrise nur noch ein weiterer Anstoß, die Bedeutung in der Bildung weiterhin zu betonen. Dabei muss dieses Konzept kein indigen dänischer bleiben – sicherlich besteht auch in anderen Nationen dieser Bedarf.

Neuer Umgang mit Wirtschaftsthemen

Die Autorin fordert mit Bezug auf die Situation im dänischen Schulalltag eine Neuordnung des Umgangs mit ökonomischem Wissen. Dabei schließt sie sich den Empfehlungen der Untersuchungsgruppe an das Bildungssystem an und sieht die Notwendigkeit einer Stärkung der „schwachen Seite des Faches". Dabei wird betont, dass die internationale Finanzkrise nicht den einzigen Faktor darstellt. Eine fachliche Trennung von Politik und Wirtschaft würde beispielsweise die Zeitnot nehmen und tieferes Eindringen in die Materie erlauben. Auch eine Reduktion der Stoffmenge und damit eine einhergehende Vertiefung stelle eine Lösung dar. Der Staat jedenfalls braucht in wirtschaftlichen Krisenzeiten aufgeklärte Bürger mit Verständnis für die Komplexität der Globalisierung.

Quelle:

Malich, Nadine: Die internationale Finanzkrise als Thema im dänischen Wirtschaft-/Politikunterricht, in: Journal of Social Science Education, 1/ 2010 (Online verfügbar)

 
Podiumsdiskussion mit Politikerinnen und Politikern des Bayerischen Landtags - ein Résumé
Geschrieben von: Christian Fey   
Montag, den 29. August 2011 um 14:02 Uhr
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podiumsdiskussion_klein

Das Netzwerk Politische Bildung Bayern hat mit der Entscheidung, auf seiner Netzwerktagung 2011 eine Podiumsdiskussion mit Politikerinnen und Politikern der im Bayerischen Landtag vertretenen Parteien zu veranstalten, Neuland betreten.

Es ging uns darum, (erstmals) einen Dialog zwischen zwei Gruppen herzustellen, die zwar in ihrer gesellschaftlichen Bedeutung und Funktion miteinander verknüpft und aufeinander verwiesen sind, die diese Verbindung jedoch in ihrer Arbeit selten bis gar nicht bewußt suchen: Politiker/innen und politische Bildner/innen. Die zu diesem Zweck gewählte Veranstaltungsform der Podiumsdiskussion stellt eine klassische Form öffentlicher Rede und Erörterung dar, die zumindest den Gästen aus der Politik sicher vertraut war. Erfreulich und ermutigend war, dass auf unsere Einladung von allen angefragten Parteien hochkarätige und mit der Materie der politischen Bildung vertraute Politiker reagierten.

Wir sprachen rückblickend auf die Veranstaltung mit zwei Experten der Praxis und Theorie der Politischen Bildung: Dr. Christian Boeser, dem Projektleiter des Netzwerks Politische Bildung Bayern und mit Hanno Langfelder von der Akademie Führung & Kompetenz des Centrums für angewandte Politikforschung aus München. Im Folgenden resümmierenden Bericht möchten wir ihre Sichtweise und ihr Erleben einfließen lassen.

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Südafrika: Interkulturalität im Austausch
Geschrieben von: Andreas Weiß   
Montag, den 15. August 2011 um 14:48 Uhr
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Im Rahmen der Artikelserie zur Politischen Bildung im internationalen Kontext wird an dieser Stelle Südafrika thematisiert.SA_teaser

5. Beitrag der Reihe: Wie das Engagement der Pädagogischen Hochschule Weingarten in Südafrika ein Blockpraktikum anzubieten die Interkulturalität fördert und warum gerade diese gegenseitige Perspektivenübernahme für politische Bildung wichtig ist. Die Ausführungen von Ingo Juchler über die Herausforderungen, die kulturelle Differenzen an die politische Bildung stellen, werfen ein neues Licht auf die Bedeutung von internationaler Einsatzbereitschaft.

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Japan: Politische Bildung in Schule und Bürgerhaus
Geschrieben von: Andreas Weiß   
Donnerstag, den 11. August 2011 um 14:52 Uhr
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Im Rahmen der Artikelserie zur Politischen Bildung im internationalen Kontext wird an dieser Stelle Japan thematisiert.kominkan_teaser

4. Beitrag der Reihe: Japans Sozialkundeunterricht im Wandel der Zeit sowie außerschulische Orte der politischen Bildung. Die Art und Weise, auf die Schüler aller Altersstufen zu aktiven Gesellschaftsmitgliedern gemacht werden sollen, hat in Japan seit 1945 vielfältige Veränderungen hinter sich. Eiji Fujitas Abhandlung über die politische Bildung in Japan gibt einen Einblick in die Diskussion.

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Rumänien: Der lange Weg zur demokratischen Gesellschaft
Geschrieben von: Andreas Weiß   
Mittwoch, den 10. August 2011 um 14:28 Uhr
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Im Rahmen der Artikelserie zur Politischen Bildung im internationalen Kontext wird an dieser Stelle Rumänien thematisiert. 

3. Beitrag der Reihe: Rumäniens langer Weg von der kommunistischen Diktaturromania_map zur demokratischen Gesellschaft. Unter all den Staaten, die sich nach dem Fall des eisernen Vorhangs von der Sowjetunion lossagten, bezeichnet Rumänien einen Sonderfall. Michael Lißke beschrieb im Rahmen einer Fachtagung der Bundeszentrale für politische Bildung im Jahr 2001 noch unheilvolle Verhältnisse in der unvollständigen Demokratie. Heute sind Verbände und Stiftungen aktiver bei der politischen Bildung im Land beteiligt.

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