Mittwoch, 17 MĂ€rz 2010 00:00

Kinderrechte – zur VolljĂ€hrigkeit

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Das Netzwerk Politische Bildung Bayern hat sich in den vergangen Jahren wiederholt in Artikeln, Berichten und Rezensionen dem Fragen- bzw. Themenkomplex der politischen Bildung von Kindern gewidmet. Ausgehend von den inhaltlichen Fixierungen der Kinderrechtskonvention (KRK), die in Deutschland in diesem Jahr ihren 18. Geburtstag feiert, wurden Bezüge und Konvergenzen in Theorie und Praxis zu wichtigen Themen der politischen Bildung aufgezeigt. Für die politische Bildung - vor allem wenn sie einem weiten Selbstverständnis folgt - stellt der Begriff oder auch das Prinzip der Partizipation einen herausragenden Leitbegriff dar - ein Begriff der auch das Selbstverständnis des Netzwerks Politische Bildung Bayern prägt.

 

© Stephanie Hofschlaeger / pixelio

Montag, 15 MĂ€rz 2010 00:00

Das Internetportal „Bayern gegen Rechtsextremismus"

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2010 bayern gegen rechtsextremismus

Im September 2009 startete die bayerische Staatsregierung das Internetportal „Bayern gegen Rechtsextremismus". Es richtet sich an alle, die sich pädagogisch, politisch oder persönlich mit dem Rechtsextremismus auseinandersetzen. Die Internetpräsenz verdankt ihre Existenz unter anderem dem Bayerischen Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus, das im Januar 2009 auf Regierungsebene vom Ministerrat beschlossen wurde.

Dienstag, 02 MĂ€rz 2010 00:00

Jugenddemokratiepreis 2010

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2010 bpb jugendemokratiepreis
Quelle: bpb 2010

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) schreibt in diesem Jahr in Kooperation mit dem Verein „Internationaler Demokratiepreis Bonn" zum zweiten Mal den „Jugenddemokratiepreis" aus. Gesucht werden Projekte und Initiativen von jungen Menschen oder für junge Menschen im Alter von 14-27 Jahren, die sich im weiteren Sinn für Demokratie bzw. Demokratisierung einsetzen. Die Veranstalter legen den gewählten Altersrahmen nicht nur für die Zielgruppe, sondern auch für die Jury des Wettbewerbs an. Diese soll selbst aus politisch engagierten und ehrenamtlich aktiven Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen bestehen - eine persönliche Nähe zur Zielgruppe ist offensichtlich intendiert.

Montag, 22 Februar 2010 00:00

Tagungsbericht: Web2.0 in der politischen Bildung

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thumb 2010 polbilweb mein chef

Antwort auf die Frage "Was hält mich am meisten vom Einsatz von Web 2.0 ab?"
Foto: politischeBildung / flickr

Wer ist eigentlich dieser Web 2.0 über den alle reden? Und macht der eigentlich auch politische Bildung? - Ganz so wird die Frage natürlich nicht gestellt. Über den Einsatz und das Thema Web 2.0 wird dennoch auch in der Welt der politischen Bildung diskutiert. Welche Aufgaben Web 2.0 der politischen Bildung stellt, welche Anwendungen im Web 2.0 zur Verfügung stehen, welche Akteure existieren und welche Potenziale sich daraus ergeben war Thema der Tagung, die von der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Runden Tisch veranstaltet wurde. Aufeinander trafen dabei das „Who-is-Who" der deutschen Blogger/Twitter/SocialMedia/Web2.0-Szene mit politischen Bildnern.

2010 europawettbewerb kinder150

Beinahe zwanzig Jahre ist es her, dass die sogenannte „Kinderrechtskonvention" von den Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen verabschiedet wurde. Die Europäische Kommission, Generaldirektion Justiz, Freiheit und Sicherheit, nimmt dieses Jubiläum zum Anlass, ihren nunmehr vierten Jugendwettbewerb unter das Motto „Zeichne mir ein Recht" zu stellen. Die Initiatoren des Wettbewerbs betonen den herausragenden Charakter der Kinderrechtskonvention für die Staatengemeinschaft. Sie sei das am häufigsten ratifizierte Instrument zur Wahrung der Menschenrechte (insgesamt 191 Staaten haben die Konvention bisher ratifiziert).

Der Wettbewerb, an dem im letzten Jahr beachtliche 40.000 Jugendliche in über 8000 Gruppen teilnahmen, wird europaweit ausgetragen und ist in zwei Altersklassen unterteilt: 10-14 Jahre und 15-18 Jahre. Teilnehmen können Gruppen mit mindestens vier Jugendlichen und einem verantwortlichen Erwachsenen. Die Registrierung auf der Website des Wettbewerbs ist obligatorisch. Einsendeschluss ist der 19.03.2010. Die inhaltlichen Vorgaben zur Gestaltung des Plakats lauten wie folgt: „Das Poster muss ein Recht illustrieren, das in dem UN-Übereinkommen über die Rechte des Kindes verankert ist. Eine teilnehmende Gruppe muss in dem Registrierungsformular erklären, warum ein bestimmtes Recht für die Illustration des Posters ausgewählt wurde und welche Botschaft das Poster vermitteln soll". Darüber hinaus sind der eigenen Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Im Wettbewerbsverlauf finden zunächst nationale Entscheide statt, in denen in einem ersten Schritt pro Altersgruppe drei Gewinnerteams eines EU-Mitgliedstaates gekürt werden. Diese Gruppen werden auf eine Preisverleihungsfeier in die Landeshauptstadt eingeladen. Sie erhalten außerdem die Gelegenheit, im Rahmen eines mehrtägigen Aufenthalts in Brüssel, dem Tagungsort des Europäischen Rats, an der Europäischen Preisverleihungsfeier teilzunehmen. Hier werden dann die Gewinner des Wettbewerbs auf europäischer Ebene bekannt gegeben.

Ob und In welcher Form das bzw. die Gewinnerplakate von der Kommission genutzt werden, halten sich die Ausrichter offen - veröffentlicht werden sie aber in jedem Fall. In den Regeln des Wettbewerbs findet sich der Hinweis, dass die Poster der europäischen Gewinner möglicherweise für künftige Kampagnen zum Thema „Kinderrechte" verwendet werden sollen.

Die Veranstalter haben eigens für den Wettbewerb einen pädagogischen Leitfaden erstellt, der den Gruppen bzw. den Verantwortlichen den Zugang zur Kinderrechtskonvention didaktisch erleichtern soll. Hier finden sich unter anderem auch Vorschläge und Anregungen für Unterrichts- bzw. Arbeitseinheiten. Auch Kurzentschlossenen wird die Teilnahme dadurch leicht gemacht.
 

2010 nosfo logo72 150

Die multimediale DVD "Die Welt am Rande des Kollaps - ein Modul für die Bildung für nachhaltige Entwicklung" richtet sich an Lehrende und Lernende aller Schulen ab der 8. Jahrgangsstufe und an interessierte Studenten jeglicher Fachrichtungen. Vorwissen zu den behandelten Themenbereichen ist nicht notwendig. Behandelt werden aktuelle Themen der Globalisierung wie Armut, Ausbeutung, gentechnisch veränderte Nahrung und Klimawandel. Mit Texten, Bildern, Grafiken, Videos und interaktiven Möglichkeiten werden diese Probleme plastisch dargestellt und übersichtlich aufbereitet.

Donnerstag, 21 Januar 2010 00:00

Zeige Courage!

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zeige courage

Eine Gruppe von Mediengestaltern an der Franz-Oberthür-Schule in Würzburg hat schon vor einigen Jahren einen Test ins Netz gestellt, mit dessen Hilfe man das eigene Verhalten in Bezug auf Zivilcourage einschätzen kann. Auf der Internetseite zeige-courage.de findet man mehr zum Hintergrund des Tests:

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Die bisherige studentische Initiative „CoActive – für lebendige Demokratie" aus Augsburg ist seit kurzem ein eingetragener Verein mit guten Chancen als gemeinnützig anerkannt zu werden. Auch weiterhin setzt CoActive auf das bewährte Konzept: durch handlungsorientierte Seminare die Teilnehmer/innen für einen demokratischen Umgang mit Konflikten und für die Unwegsamkeiten der Kommunikation zu sensibilisieren.

Donnerstag, 31 Dezember 2009 00:00

Ten questions about democracy

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logo bpb

In zehn Kurzfilmen, die in der Mediathek der Bundeszentrale für Politische Bildung anzusehen sind, antworten sowohl berühmte als auch unbekannte Menschen aus aller Welt auf Fragen, die sich mit Demokratie beschäftigen. Zusammen mit beispielsweise dem Intellektuellen Slavoy Zizek, dem ehemaligen dänischen Ministerpräsidenten Anders Fogh Rasmussen oder der Musikerin Regina Spektor aber auch einem New Yorker Taxifahrer kann man darüber nachdenken, unter welchen Umständen man bereit wäre, eine Revolution zu starten, ob der Terrorismus die Demokratie bedroht und wer eigentlich die Welt regiert.

Diese Fragen und ihre sehr unterschiedlichen Antworten regen aber auch dazu an, gemeinsam über Macht, Gewalt, Freiheit und die Welt, in der wir leben möchten zu diskutieren.

Die kurzen Filme sind durch musikalische Untermalung und künstlerische Einschübe sehr kurzweilig und unterhaltsam gestaltet und haben die große Stärke, ohne moralischen Zeigefinger zum kritischen Nachdenken über zentrale Themen anzuregen!

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Spielen ist ein Urtrieb des Menschen. Seit etwa fünf Jahrzehnten kann man dieses Verlangen auch virtuell ausleben. Computerspiele haben sich seither von einer Subkultur zu einem absoluten Mainstream-Phänomen entwickelt. Auch das Klischee vom typischen Spieler - ein von Akne geplagter Jugendlicher, der sich einsam die Nächte vor dem Bildschirm um die Ohren schlägt - ist längst überholt. Spieler finden sich in allen Alters- und Gesellschaftsschichten. Trotz der weiten Verbreitung und großen Beliebtheit existieren dennoch eine Menge ablehnender Vorurteile.

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