Am 5. April 1992, also vor beinahe 17 Jahren, trat in Deutschland das „Übereinkommen über die Rechte des Kindes" in Kraft, das zuvor am 20. November 1989 von der Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet worden war und gemeinhin auch als die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) bekannt ist.
Eines der Rechte, das Kindern durch die Konvention zugesprochen wird, ist das Recht auf die „Berücksichtigung des Kindeswillens". Es wird wie folgt formuliert: „Die Vertragsstaaten sichern dem Kind, das fähig ist, sich eine eigene Meinung zu bilden, das Recht zu, diese Meinung in allen das Kind berührenden Angelegenheiten frei zu äußern, und berücksichtigen die Meinung des Kindes angemessen und entsprechend seinem Alter und seiner Reife" (UN-KRK, Art. 12, Absatz 1).

 

© Jerzy / pixelio

 

Freitag, 06 Februar 2009 00:00

"Wenn Mokkatassen sprechen" - ein Projekt von IMEDANA

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IMEDANA führt in Kooperation mit Schulen, Jugendeinrichtungen und freien Gruppen Projekte zu den Themen Nationalsozialismus und Rassismus durch. Im Mittelpunkt stehen Veranstaltungen mit ZeitzeugInnen. Die Zielgruppe sind Jugendliche ab vierzehn Jahren. Die Projekte folgen einer Grobkonzeption und werden auf den Wissensstand, das Alter und die Herkunft der jeweiligen Gruppe abgestimmt.
Nach der öffentlichen Thematisierung von rassistischen und antisemitischen Angriffen wurde im Sommer 2000 von Politik und Medien eine verstärkte Präventionsarbeit im Jugendbereich angemahnt. In vielen Bereichen wurden Projekte entwickelt und umgesetzt. Auch IMEDANA e.V. hat seine Arbeit fortgesetzt und ausgebaut. Wir sehen hier über zeitlich befristete Programme hinaus verstärkten Handlungsbedarf. Insbesondere müssen HauptschülerInnen und jugendliche MigrantInnen in der Bildungsarbeit stärker berücksichtigt werden. Erforderlich sind hier engagierte Konzepte, die die Arbeit von Schulen und Einrichtungen ergänzen und neue Impulse setzen.

2010 memoro logo 72

Vier junge Italiener aus Turin haben vor knapp einem Jahr die Videodatenbank der Erinnerungen im Web gestartet, als Non-Profit-Projekt, die „banca della memoria". Ein eventueller Gewinn wird sozialen Institutionen zugeführt, zu gleichen Teilen an benachteiligte Kinder und an Senioren, welche Unterstützung benötigen.

Menschen ab 65 Jahren aufwärts erzählen ein bis zwei Anekdoten bzw. Tatsachenberichte aus der Vergangenheit in der Länge von ca.5 Minuten und diese Clips werden in das Netz gestellt, nach Themen und Schlagworten (Tags) geordnet. Die älteren Menschen sollen wieder den Platz in der Gesellschaft einnehmen, der ihnen zusteht, als Besitzer der Weisheit und der Lebenserfahrung. Speziell sind diese Clips für die Jugend gedacht, auch in Schulen und Universitäten, damit diese Erinnerungen nicht verloren gehen.

Das Medium Internet wird zunehmend auch von Institutionen der politischen Bildung genutzt. Seit 2007 nutzt die Europäische Union mit dem YouTube-Kanal EUTube dazu, ihre Ziele in der Öffentlichkeit präsentieren zu können. Seit einigen Monaten hat nun auch der Bayerische Jugendring einen eigenen Kanal. Unter BJRTV kann unter anderem ein Bericht der Jugendreporter vom 133. BJR-Hauptausschuss angesehen werden.

http://www.youtube.com/watch?v=1nH0Wb0YO0g

Ziel des Projektes ist die Initiierung von Bachpatenschaften mit Schulen, Kindergärten oder Jugendgruppen von Vereinen. Die Bachpaten sollen die Verantwortung für einen Bach oder Bachabschnitt übernehmen. Die Aufgaben der Bachpaten orientieren sich an den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten. Sie beinhalten beispielsweise die konkrete Umsetzung von Renaturierungsmaßnahmen, die Pflege des Gewässers oder die Kartierung von Gewässerorganismen. Gleichzeitig wird dem Aufsichtspersonal der Bachpaten (Lehrer, Kindergärtner/innen, Jugendleiter) Fortbildungsveranstaltungen angeboten, um so die Aktivitäten auch in den Folgejahren kompetent begleiten zu können.

Dienstag, 30 September 2008 00:00

Der Kindergipfel 2008

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kindergipfel.jpgVom ersten bis zum vierten Mai 2008 fand in Bonn der Kindergipfel statt, auf welchem es dieses Jahr um biologische Vielfalt ging. Ein wichtiges und aktuelles Thema, mit dem sich auch der Weltgipfel einige Wochen später beschäftigte. Der Kindergipfel ist ein Projekt der Naturfreundejugend und soll Kindern die Möglichkeit geben, sich über ihre Wünsche und Visionen zum Thema Umwelt und Zukunft Gedanken zu machen und auszutauschen. 

 

Dienstag, 16 September 2008 00:00

Kinderstadt 2008 in Augsburg

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Die Kinder regieren in der Kinderstadt! Die Bürgermeister der Kinderstadt vertreten verständnisvoll und demokratisch die Anliegen ihrer Bürger. Die Kinderstadt ist ein Lernort besonderer Art, selbständig und entscheidungsfreudig gestalten die Kinder das Leben in ihrer Stadt. Selbstverständlich gibt es auch in der Kinderstadt neben den Bürgerrechten und den Wahlmöglichkeiten auch die Bürgerpflichten. Dazu gehört beispielsweise die engagierte Beteiligung am Leben der Kinderstadt, die in Abenteuero entlohnt wird. Auf den Bürgerversammlungen werden Anliegen der Bürger vorgetragen, Probleme geklärt und über anfallende Entscheidungen demokratisch abgestimmt.

 

Montag, 08 September 2008 16:52

Kandidatenwatch.de lädt zur Bayern-Wahl

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Am 28. September wird in Bayern ein neuer Landtag gewählt. Über www.kandidatenwatch.de können die Bürger insgesamt 937 Stimmkreis-Kandidaten sowie die Spitzenkandidaten der Wahlkreise öffentlich befragen. Die Antworten der Kandidatinnen und Kandidaten sind ebenfalls öffentlich. Das Portal an sich ist nicht neu: Es basiert auf Abgeordnetenwatch.de, eine auf Hamburg beschränkte, ehrenamtliche Initiative der beiden Gründer Gregor Hackmack und Boris Hekele.

 

Samstag, 06 September 2008 16:31

Exposure-Reise 2009 - Simbabwe

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„Behandle deinen Gast zwei Tage lang als Gast, aber am dritten Tag gib ihm eine Hacke.“ Suaheli-Sprichwort
Afrika – ein Kontinent der Träume oder Alpträume? Traumhaft schöne Landschaften, einzigartige Tierparks, Natürlichkeit und Herzlichkeit. Armut, Flüchtlinge, Hungerkatastrophen und Bürgerkriege. Welche Bilder von Afrika haben Sie im Kopf?
Kommen Sie mit nach Afrika…
Wir wollen uns ein eigenes Bild von Afrika machen. Im Sommer 2009 bietet die Jesuitenmission gemeinsam mit der Akademie CPH ein dreiwöchiges Reiseprojekt für Studierende, LehrerInnen, MultiplikatorInnen der Jugend- und Erwachsenenbildung und Interessierte an.
 

Zu einem Expertengespräch zum Thema „Beteiligung von Jugendlichen" trafen sich bereits im Juli die Bürgermeister und Bürgermeisterinnen, Jugendbeauftragte, Jugendräte und Vertreter der Beteiligungsgremien des Landkreises. Eingeladen hatte hierzu das Landratsamt Augsburg in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Jugendarbeit Nord/West. Als Referent war Winfried Pletzer vom Bayerischen Jugendring zu Gast. Als weitere Experten nahmen Bruno Höfer, Jugendbeauftragter des Marktes Meitingen, Tanja Neumayer, ehemalige Vorsitzende des Jugendrats Ellgau und Verena Nittmann, Diplomandin an der Universität Augsburg mit einer Arbeit zum Thema „Politische Partizipation Jugendlicher im ländlichen Raum", teil.

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