„Einwanderung als Fakt und Chance" - diese Vision und zugleich Motivation begleitete die mehrjährige intensive Bildungsarbeit des Projekts „zusammen>leben>>lernen• - Politische Bildung für Vielfalt und Demokratie". Neben der Anerkennung der faktischen Realität der Einwanderungsgesellschaft wurde eine weitere Intention in den konzeptionellen Umsetzungen verankert: Integration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe.
Resultierend aus den zahlreichen interessanten Ergebnissen der Projektarbeit wurde gegen Ende der vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) geförderten Projektlaufzeit ein neues, erweitertes Bildungskonzept entwickelt, um mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen den Themenbereich „Migration / Integration" nachhaltig bearbeiten zu können. Seit Mai 2007 kennzeichnet das Projekt „Active 4 Diversity" den neuen Schwerpunkt des Ressorts Migration der Akademie CPH.

In der visionären Ausrichtung bleibt dieses Projekt den benannten Grundsätzen treu: Einwanderung und Integration stellen alle gesellschaftlichen Bereiche vor Herausforderungen - Herausforderungen, die wir als Mitglieder dieser pluralen Gesellschaft aktiv gestalten müssen.
 

Am zweiten März ist es so weit, dann finden in ganz Bayern die Kommunalwahlen statt. Doch wie lässt sich das bayerische Kommunalwahlrecht am besten erklären? Denn es bietet zwar sehr viele Möglichkeiten, aber das sind eben zugleich die Schwierigkeiten auf dem Weg zu einer gültigen Stimmabgabe. Deshalb ist es gerade für Erstwähler wichtig, das Wahlsystem gut und anschaulich erklärt zu bekommen. Eine Herausforderung für jeden Lehrer oder Jugendleiter.
Wie eine anschauliche Erklärung aussehen kann, zeigen die nachfolgend beschriebenen Internetseiten:

Politische Bildung in Bayern bündelt und vernetzt sich in den letzten Jahren und möchte damit das Selbstbewusstsein politischer Bildner stärken. Darüber hinaus möchte sie Weiterentwicklung und Innovation ermöglichen.
Unser Nachbarland Österreich hat mit gut acht Millionen Einwohnern eine wesentlich kleinere Einwohnerzahl als Bayern. Dort wird auf Bundesebene seit einigen Jahren bereits politische Bildung auf umfangreiche und vor allem kreative Art und Weise vernetzt.


Nachfolgend werden ausgewählte Aktionen, Angebote und Portale in Österreich vorgestellt.

Das 5. Netzwerkforum des Projekts Politische Bildung Schwaben zum Thema Wahlen und mehr hat am 19. Oktober 2007 stattgefunden.

Die Dokumentation zur Veranstaltung wurde an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer per post verschickt. In digitaler Form können Sie sie sich hier als Dokument herunterladen.

Am 17. November 2007 fand an der Universität Augsburg ein Schnuppertag „Betzavta/MITEINANDER“ statt, bei dem die TeilnehmerInnen die Möglichkeit hatten, einen Einblick in dieses Trainingprogramm der politischen Bildung zu bekommen.
Sarah Brunnhuber und Katharina Garschhammer, ausgebildete Betzavta-Multiplikatorinnen und coactive-Teamerinnen, leiteten den Tag. Ziel war es, das Programm vorzustellen und durch Übungen erlebbar zu machen.

Es wurden zwei Übungen durchgeführt, die aus den Bereichen „Demokratische Prinzipien“ und „Das Verhältnis von Mehrheit und Minderheit“ stammten. Außerdem fand ein kleiner Therorieteil statt, der grundsätzliche demokratische Verhaltensweisen zum Thema hatte. Die Multiplikatorinnen erzählten von dem Hintergrund des Programms und berichteten von ihren Erfahrungen beim Einsatz in verschiedenen Schulen.

Diplomarbeit über das Thema „Politische Partizipation Jugendlicher im ländlichen Raum"
Was können Gemeinden oder Verbände tun, um das Interesse von Jugendlichen zu wecken und ihre Beteiligung an gemeinschaftlichen und politischen Prozessen zu erhöhen? - Das ist die zentrale Frage der Diplomarbeit mit dem Titel „Politische Partizipation Jugendlicher im ländlichen Raum“.

Hierzu werden konkrete Projekte gesucht in welchen Jugendliche aus dem ländlichen Raum die Möglichkeit bekommen, sich politisch zu beteiligen.

Mitmischen.de ist die erste und einzige politische Jugend-Plattform in Deutschland, wo 15 bis 21jährige Jugendliche in direkten Austausch mit Abgeordneten treten können. Fokus des Konzeptes liegt auf der sinnvollen Kombination aus Information und Interaktion.
Zum einen werden Inhalte über die Arbeit des Deutschen Bundestages und über aktuelle politische Geschehnisse fundiert, verständlich und unkompliziert aufbereitet. Zum anderen nehmen die Interaktionen zwischen Jugendlichen selbst und der direkte Kontakt zu Abgeordneten einen zentralen Platz ein.


Erklärtes Ziel: Die Jugendlichen sollen sich selbst Gehör verschaffen.

Das Jugendgästehaus Dachau hat zusammen mit anderen Gedenkstätten, dem Fritz-Bauer-Institut und der Akademie Führung & Kompetenz am CAP München ein modellhaftes Kooperationsprojekt zum Thema "Aus der Geschichte lernen?" begonnen. Die Dokumentation der ersten Projektphase kann als PDF hier herunter geladen werden. Sie enthält Projektbeschreibung und -verlauf, Spezifika zu Gedenkstättenpädagogik, Demokratie-Lernen sowie deren Verbindung und Abgrenzung, zusammenfassende Thesen und Empfehlungen, sowie Ergebnisse der begleitenden Evaluation.

Die Bertelsmann Stiftung vergibt seit 20 Jahren den Carl-Bertelsmann-Preis. Themen der letzten Jahre waren beispielsweise „Berufliche Bildung der Zukunft“, „Innovative Schulsysteme im internationalen Vergleich“, „Demokratie und Effizienz in der Kommunalverwaltung“ oder „Fortschrittliche Einwanderungs- und Integrationspolitik“. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch ein Gremium von Wissenschaftlern und Praktikern und wird durch begleitende inhaltliche Recherchen ergänzt.

Mit der jährlichen Hervorhebung eines Themas durch einen mit EUR 150.000 dotierten Preis bündelt die Bertelsmann Stiftung die mediale Aufmerksamkeit, bringt gleichzeitig der Politik innovative Konzepte nahe und bereitet richtungsweisende Entscheidungen vor. Große PR-Kampagnen begleiten den Preis und richten sich an unterschiedliche Zielgruppen. Politiker werden im Projektverlauf sowie der Preisverleihung konsequent eingebunden.

Sonntag, 30 September 2007 14:48

GG19 - Eine Reise durch Deutschland in 19 Artikeln

geschrieben von

Der Regisseur und Produzent Harald Siebler macht aus den Beiträgen von 19 Regisseuren und 25 Drehbuchautoren einen Film über die ersten 19 Artikel des Grundgesetzes - über unsere Grundrechte. Bei der Herausforderung, ein Gesetz zu verfilmen, welches in der präzisesten und trockensten Sprache geschrieben wurde, erhielt er Unterstützung von vielen Schauspielern wie Kurt Krömer, Anna Thalbach, Katharina Wackernagel, Karoline Eichhorn und Anna Loos. So konnten 19 spannende, komische und anrührende Kapitel über unsere Verfassungswirklichkeit entstehen.

 

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