Donnerstag, 06 Juni 2019 16:05

Projekt Prävention

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Angst und Hass gefährden die Demokratie. Sie erschüttern das Vertrauen in ihre wichtigsten Institutionen. Viele Menschen misstrauen den Medien, der Politik und der Justiz.

Woher kommen Angst, Hass und Extremismus? Und was können wir dagegen tun? Finden Sie es heraus!

Das Projekt

Extremismus hat die Mitte unserer Gesellschaft erreicht. Das gefährdet den Zusammenhalt und das friedliche Miteinander. Eigentlich selbstverständliche Tugenden wie Toleranz, Verständnis füreinander und Solidarität sind ins Wanken geraten. Hass breitet sich aus, in allen gesellschaftlichen Schichten. Politik und Zivilgesellschaft arbeiten zusammen, damit Hass am besten gar nicht erst entsteht. 

Die Macht der Angst

Der schwedische Forscher Hans Rosling befragte weltweit 12.000 Menschen, wie sie gesellschaftliche Probleme wahrnehmen und verglich die Antworten mit konkreten Fakten. Das Ergebnis: Die Menschen sahen die Dinge wesentlich düsterer als sie in Wirklichkeit waren. Offenbar verändert die Angst unsere Wahrnehmung. Das spielt besonders extremistischen Gruppen in die Karten.

Die Wut

Wenn Menschen sich nicht ernst genommen fühlen, wenn ihre Meinungen ignoriert und ihre Ängste als falsch abgestempelt werden, dann wächst die Wut. Auf diejenigen, die auf der „richtigen“ Seite stehen. Eltern, die Nachbarn, die Politiker, die Medien, das System. Sie alle bilden in ihren Augen das „Establishment“, das ihnen kein Angebot macht. Gruppen, in denen man seine Wut teilen kann und extremistische Meinungen geteilt werden, scheinen dann zu einer attraktiven Option zu werden.

 

Was tun!

Empathie gegen Hass

Die Ursachen, warum sich jemand radikalisiert, liegen tief. Im Zeitalter von Globalisierung gibt es immer mehr Menschen, die sich als „Verlierer“ wahrnehmen und Wut auf die vermeintlichen „Gewinner“ entwickeln. Es haben sich Gräben aufgetan in der Mitte unserer Gesellschaft, die wir jahrelang als stabil und friedlich wähnten. Das ist natürlich nicht nur in Deutschland so. Einige unserer europäischen Nachbarländer zeigen uns, was passiert, wenn die Extremen die Oberhand gewinnen. Es müssen die Gräben geschlossen werden zwischen Arm und Reich, zwischen Osten und Westen. Zwischen „uns Deutschen“ und „den Fremden“. Den Hass zu besiegen, das ist nicht nur Aufgabe des Staates, sondern die von uns allen.

 

Begeben Sie sich auf eine Reise

Im Dokumentarfilm des Projekts Prävention begeben Sie sich auf eine Reise quer durch Deutschland, um zu klären, wie Prävention am besten funktioniert.

Gelesen 161 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 06 Juni 2019 16:14
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