Donnerstag, 14 März 2019 07:55

PLAN MEE - DAS ERBE

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"Der sich erinnernde Mensch ist niemals allein.

Erinnerungen bauen sich nur im Zuge

der Kommunikation mit anderen in uns auf." - J. Assmann.

 

Die neue Produktion des Tanzkollektives PLAN MEE mit dem Titel DAS ERBE befasst sich mit den Themen Körper, Architektur und Erinnerungen.  

Im September feierte das Stück zur Spielzeiteröffnung in der Tafelhalle Nürnberg Premiere. Im Juli folgt eine Wiederaufnahme in der St. Katharinenruine in Nürnberg.

 

Die Tanzkompanie PLAN MEE wurde 2011 von Eva Borrmann und Evelyn Hornberg in Nürnberg gegründet und wird nun von der Choreographin und Tänzerin Eva Borrmann geleitet. Anhand sozialer Phänomene hinterfragt sie den kulturell, politisch und sozial geformten Körper.

PLAN MEE überträgt die Ergebnisse in ein abstraktes Szenario, um Themen, Objekte und Symbole neu zu betrachten. PLAN MEE wurde unter anderem zu Festivals in Köln, München und Linz (A) eingeladen.

In DAS ERBE wird dem Prozess des kollektiven Erinnerns performativ nachgegangen und dabei Ausprägungen der Erinnerungskultur erforscht.

Dabei wird den Fragen „Wie geht eigentlich erinnern?“ und „Welche Rolle spielen dabei Orte und Architektur?“ auf den Grund gegangen. Es soll erforscht werden, wie Raum, Körper und Erinnerung zusammenhängen. Architektur und Körper, Vergessen und Erinnern stehen sich gegenüber und sind doch untrennbar miteinander verbunden. Wir erinnern uns gemeinsam, wir formen unser kollektives Gedächtnis, unsere kulturelle Identität.

Neben einem abendfüllenden Stück mit 5 internationalen Tänzer*innen und 8 Kindern oder einer Guided-Tour durch den öffentlichen Raum mit 3-5 Tänzer*innen hat Eva Borrmann (Künstlerische Leitung & Choreographie) außerdem ein Vermittlungsprogramm zu DAS ERBE entworfen.  Im Rahmen von praktischen Workshops können Menschen allen Alters Formen des performativen Erinnerns kennenlernen, die Arbeitsweisen- und Methoden, die im Produktionsprozess von DAS ERBE generiert wurden, erproben. 

Das Angebot richtet sich an Menschen jeden Alters (u.a. Studierende, Akteure* der politischen und kulturellen Bildung), die an der Verknüpfung von Methoden künstlerisch-ästhetischer mit politischer Bildung interessiert sind und sich mit dem Thema Erinnerungskultur befassen (möchten).

Weitere Infos finden Sie hier.

Gelesen 556 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 14 März 2019 21:26
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