Dienstag, 08 Januar 2019 12:27

Bühne frei!

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Du bist Pädagoge*in, arbeitest im interkulturellen Kontext und willst die mitgebrachten Kompetenzen deiner Teilnehmenden spontan, kreativ und schlagfertig in Deine Arbeit einbauen?

Du bist interkulturelle*r Trainer*in und willst mit neuen Zielgruppen arbeiten, mehr Energie haben als vorher und schaffst es nicht, dein Seminardesign umzusetzen?

Du bist Improtheaterspieler*in und willst endlich mal pädagogisch arbeiten und Deine Kompetenzen für die Integration in Deutschland einsetzen?

Dieses Jahr werden für den Ansatz des Culturatorium zwei Weiterbildungen angeboten:

In der ersten Ausbildung "Culturatorium - Interkulturelle Bildung durch Improvisationstheater“ werden Trainer*innen und Improtheaterschauspieler*innen mit dem Ansatz interkultureller Trainings qualifiziert.

In der zweiten Ausbildung "Culturatorium - Improvisationstheater für interkulturelle Pädagogik" werden Akteure in der interkulturellen Pädagogik befähigt den Ansatz und die Methoden des Culturatoriums in ihre Arbeit zu integrieren.

 

„Interkulturelle Bildung durch Improvisationstheater – Partizipativ, prozess-, ressourcen und beziehungsorientiert. In unserem Ansatz Culturatorium kombinieren wir innovativ Methoden der Theaterpädagogik, der inter­kulturellen und politischen Bildung. Die Methoden der Theaterpädagogik, insbesondere des Improvisationstheaters, ermöglichen einen spielerisch­humorvollen Lerneffekt. Aus der interkulturellen und politischen Bildung kommen Ansätze der Antirassismus­ und Antidiskriminierungsarbeit, des Demokratielernens sowie ressourcen- und kompetenzorientierte Ansätze und Konzepte des Empowerments. Theater wird als etwas verstanden, das gesellschaftliche Strukturen ändern kann, ähnlich den Ansätzen des Theatre of the Opressed. Das Besondere an unserem Vorgehen ist, dass die Impulse der Teilnehmenden, die im Moment entstehen, unsere Arbeit bestimmen. Natürlich haben wir einen roten Faden, welche Inhalte wir vermitteln wollen, aber wie genau, das entscheiden die Teilnehmenden. Wir arbeiten also stark partizipativ, prozess­ und beziehungsorientiert. Damit erreichen wir eine große Motivation und einen Transfer des Gelernten in den Alltag der Teilnehmenden. Die Weiterbildung schließt mit einem Zertifikat ab."

Die Laufzeit des Projekts ist Oktober 2017 bis Dezember 2019.

 

ZIELE UND MAßNAHMEN

Im Projekt „Bühne frei!“ wird der Ansatz professionalisiert und Multiplikator*innen geschult. Dazu werden

  • mit Geflohenen regelmäßig Workshops durchgeführt und Präsentationen in Theatern in München und Berlin erarbeitet
  • Broschüren und Filme produziert, die den Ansatz vermitteln und weitergeben können
  • Weiterbildungen und ein Fachtag durchgeführt für das interessierte Fachpublikum

 

TEAM

Träger des Projekts ist VIA Bayern e.V.

Partner sind:

 

Mehr Infos und Anmeldung finden Sie hier.

Gelesen 211 mal Letzte Änderung am Montag, 04 März 2019 13:37
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