Franziska Moll

Franziska Moll

Dienstag, 18 Juni 2019 10:21

mehr als wählen

Initiative für innovative Demokratie 

mehr als wählen will durch neue Formen der Bürgerbeteiligung den gegenseitigen Austausch in den Fokus des demokratischen Selbstverständnisses rücken und so politische Partizipation wieder erfahrbar machen. Denn die empfundene Undurchsichtigkeit und Komplexität des politischen Systems, stereotype Wahrnehmungen von Politiker*innen und eine zunehmende Spaltung und Polarisierung der Gesellschaft sind Phänomene, die die repräsentative Demokratie zunehmend schwächen. Anstatt einer konstruktiven Debattenkultur, wo Standpunkte und Argumente des Anderen zunächst gehört und dann in einem angemessenen Rahmen be- und verhandelt werden, herrscht bei vielen Bürger*innen ein Gefühl unzureichender Beteiligung und Entfremdung vom politischen System vor. Doch nicht nur der Kontakt zwischen Politik und Bürgerschaft ist brüchig, auch innerhalb der Gesellschaft lässt sich immer weniger Interaktion zwischen den verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen beobachten.

Dienstag, 11 Juni 2019 22:17

Youtube und die Politik

Kurz vor der diesjährigen Europawahl, die in Deutschland am 26. Mai 2019 stattfand, erschien ein Video von Youtuber Rezo mit dem Titel „Die Zerstörung der CDU“, welches binnen kürzester Zeit viral ging und für jede Menge Diskussionen sorgte.

 

Die Evaluation zur „Langen Nacht der Demokratie“ 2018 fokussierte insbesondere die zehn Planungsgruppen, welche die Veranstaltung in den zehn bayerischen Kommunen vorbereiteten, verantworteten und durchführten. Zusätzlich wurden Teilnehmende der „Langen Nacht der Demokratie“ (LNdD) in München befragt.

Donnerstag, 06 Juni 2019 16:05

Projekt Prävention

 

Angst und Hass gefährden die Demokratie. Sie erschüttern das Vertrauen in ihre wichtigsten Institutionen. Viele Menschen misstrauen den Medien, der Politik und der Justiz.

Woher kommen Angst, Hass und Extremismus? Und was können wir dagegen tun? Finden Sie es heraus!

Das Projekt

Extremismus hat die Mitte unserer Gesellschaft erreicht. Das gefährdet den Zusammenhalt und das friedliche Miteinander. Eigentlich selbstverständliche Tugenden wie Toleranz, Verständnis füreinander und Solidarität sind ins Wanken geraten. Hass breitet sich aus, in allen gesellschaftlichen Schichten. Politik und Zivilgesellschaft arbeiten zusammen, damit Hass am besten gar nicht erst entsteht. 

 

 

Der Praxisreader für Multiplikator/innen an Volkshochschulen wurde im Rahmen des Projekts „Argumentationstraining gegen Politik(er)verdrossenheit“ des Netzwerks Politische Bildung Bayern in Kooperation mit der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit entwickelt.

 

An Volkshochschulen sollen zum einen Abendveranstaltungen durchgeführt werden, die ein explizites Gesprächsangebot für Bürger/innen sind, welche von der Politik und den Politikern enttäuscht sind und ihre Frustration sowie Wut sehr dezidiert zum Ausdruck bringen. Ziel der Abendveranstaltungen ist es, den sogenannten Wutbürgern, welche der Duden als „aus Enttäuschung über bestimmte politische Entscheidungen sehr heftig öffentlich protestierende[n] und demonstrierende[n] Bürger“ definiert, einen Raum zur Auseinandersetzung, Reflexion und Bildung anzubieten, der die eigene politische Urteilsfähigkeit und Handlungsfähigkeit erhöht. Zum anderen sollen an Volkshochschulen Workshops für diejenigen angeboten werden, die ihre Kompetenzen im politischen Diskurs weiter entwickeln möchten, um gegen „Stammtischparolen“ bestehen zu können.

Donnerstag, 02 Mai 2019 14:58

Wahl des Europäischen Parlaments

 

Wenn man Jugendliche für die Wahl und die Idee der europäischen Einigung gewinnen will, können sich Schule, Erwachsenenwelt und Politik nicht weiterhin auf folkloristische Themen (Musik, Tänze, Hauptstädte, Urlaubsregionen) und inhaltslos beschwörende Wahlapelle beschränken.

Es bedarf vielmehr im Hinblick auf das Europa-Parlament einer ernsthaften inhaltlichen Positionsbestimmung und einer ganz konkreten Auseinandersetzung über das bisher Gewollte und Erreichte einerseits, die weiteren Zielsetzungen und pragmatischen Lösungswege andererseits.

Eine neue Unterrichtseinheit auf Lehrer-Online ermöglicht eine solche differenzierte Auseinandersetzung mit der bisherigen Arbeit des Europäischen Parlaments und fragt danach, wie es mit der EU, Deutschland und den Schülern selbst aussehen würde, wenn das EU-Parlament tatsächlich das entscheidende legislative Gremium in der EU wäre.

Die Erarbeitung eigener Werturteile der Schüler erfolgt im Zuge mehrerer, methodisch abwechslungsreicher Lernrunden. Man könnte die Lernsequenzen gesammelt an ein oder zwei Projekttagen durchführen, sie sind aber auch gut einzeln verwendbar.

Wahl des Europäischen Parlaments 2019 - eine Entscheidung über die Zukunft der Europäischen Union?

Dienstag, 30 April 2019 14:31

Offene Worte - Can't do without EU

 

Liebe FrEUndin, lieber FrEUnd,

nicht nur für Großbritannien ist die Zukunft völlig offen. 2019 steht für unsere Europäische Union viel auf der Kippe. Wir rufen dich und den ganzen FrEUndeskreis auf, bis zum Abend des 26. Mai vier Dinge für das Team der Initiative Offene Gesellschaft zu tun:

Montag, 29 April 2019 07:38

democraticArts'Speakers'Corner-Workshops

 

Unter dem Motto „Jede Meinung ist wichtig - jede Stimme zählt!“ laden wir Schüler*innen und Mitarbeiter*innen aller Schulformen herzlich zu unseren democraticArts’Speakers’Corner-Workshops Ende April, Anfang Mai 2019 ein.

 

Die Handreichung „Dorfgespräch – Ein Beitrag zur Demokratieentwicklung im ländlichen Raum“ von Florian Wenzel und Christian Boeser-Schnebel und einer thematischen Einführung von Wolf Schmidt führt die Leserinnen und Leser in die konzeptionellen Hintergründe von Wertedialogen als Beitrag zur Demokratieentwicklung im ländlichen Raum ein. Die Autoren geben praxiserprobte Hinweise zum Planungsprozess und der methodischen Gestaltung eines entsprechenden Projekts.

 

Die nächste bayernweite „Lange Nacht der Demokratie“ findet am 02. Oktober 2020 statt. Ein Informationstermin für interessierte Kommunen oder Einzelpersonen ist bereits am Mittwoch, den 10. April 2019 von 13-17 Uhr in den Räumen der Stiftung Wertebündnis in München. Interessierte können sich bis 5. April 2019 bei Christian Boeser-Schnebel melden.

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