Im Rahmen eines Seminars „Erwachsenenbildung in der Einwanderungsgesellschaft“ bei Dr. Christian Boeser-Schnebel wurden verschiedene Interviews mit Bildungsakteuren geführt.
Prof. Dr. Ulrich Klemm ist Geschäftsführer des Sächsischen Volkshochschulverbandes und Honorarprofessor an der Universität Augsburg. Im Interview spricht er über den Prozess der Integration von Flüchtlingen und welche Rolle Zivilgesellschaft und Volkshochschulen dabei spielen.

Der Verein „Ufuq“ leistet wichtige Arbeit mit Jugendlichen im Spannungsfeld Islam, Islamismus und Islamfeindlichkeit. Obwohl Muslime in Deutschland längst keine exotische Minderheit mehr sind, wird weiterhin darüber gestritten ob der Islam nun zu Deutschland gehöre oder nicht. „Ufuq“ möchte hier gezielt mit sachlicher und unaufgeregter Argumentation in die Debatte eingreifen. Dazu gehört auch die „Vielfältigkeit muslimischer Denk- und Lebenswelten sichtbar zu machen“ denn wer „Vielfalt kennt, hat Alternativen – zu traditionalistischen und zu ideologischen Positionen“. Oder: Wer weiß, dass „Islam“ nicht gleich „Islam“ und „Muslim“ nicht gleich „Muslim“ ist, der wird nicht mehr von der „Islamisierung Deutschlands“ sprechen, so die Hoffnung.

Im Rahmen eines Seminars „Erwachsenenbildung in der Einwanderungsgesellschaft“ bei Dr. Christian Boeser-Schnebel wurden verschiedene Interviews mit Bildungsakteuren geführt.
Barbara schulte ist Geschäftsführerin der Waisenhausstiftung Siloah. Im Interview spricht sie über aktuellen Integrationsprojekte der Waisenhausstiftung, sowie ihr persönliches Verständnis von Integration.
 

Im Rahmen eines Seminars „Erwachsenenbildung in der Einwanderungsgesellschaft“ bei Dr. Christian Boeser-Schnebel wurden verschiedene Interviews mit Bildungsakteuren geführt.
Dr. Hussein Hamdan ist Islamberater. In Zusammenarbeit mit der Robert-Bosch-Stiftung und der Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl leitet er an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart das Projekt „Muslime als Partner in Baden-Württemberg – Information, Beratung, Dialog; Gesellschaft gemeinsam gestalten“. In diesem Interview geht es um die Projektvorstellung und um die Möglichkeiten, die das Projekt bietet.

Weitere Interviews aus der Reihe:
"Gib mir mal die Gieskanne“ - Interview mit Barbara Schulte
"Die Volkshochschule muss politischer werden" - Interview mit Prof. Dr. Ulrich Klemm
"Was da geschieht ist Bildung" - Interview mit Melinka Karrer

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Wie passen Biografiearbeit und politische Bildung eigentlich zusammen? Kurz gesagt: Anerkennung von Verschiedenheit über den praktischen Bezug der Biografiearbeit.

Der Bezug des Seminarinhaltes zur politischen Bildung ist, dass Jugendliche sich in interkulturellen Projekten über die Methode der Biografiearbeit jenseits von kulturellen Kategorisierungen begegnen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede entdecken können und so in ihrer Identität und auch Einzigartigkeit gestärkt und anerkannt werden. Über diese Anerkennung hinaus kann eine wichtige Basis für ein gleichberechtigtes Miteinander in der Gesellschaft geschaffen werden.

 
Sonntag, 04 Dezember 2011 00:00

Datenbank fĂŒr Internationale Jugendarbeit

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DIJA teaser

In einer globalisierten Welt wird der Alltag von jungen Menschen immer häufiger durch die Begegnung mit anderen Kulturen bereichert. Internationale Jugendarbeit fördert den Austausch von Jugendlichen und Fachkräften und trägt somit dazu bei, diese Begegnungen sinnvoll zu nutzen indem es interkulturellem Lernen den Weg ebnet. Die Datenbank für Internationale Jugendarbeit (DIJA) bietet in diesem Zusammenhang ein ansprechend gestaltetes Online-Portal mit nützlichen Informationen.

 
Donnerstag, 03 November 2011 00:00

Eine Lobby fĂŒr die Demokratie

geschrieben von

wmd teaser

Das 21. Jahrhundert hält einige Herausforderungen an die Demokratien dieser Welt bereit. Auch entstehende demokratische Bestrebungen sind hiervon betroffen – und laufen Gefahr, geschwächt zu werden. Das Organisation „World Movement for Democracy" sieht sich selbst in der Rolle als Lobby, als Interessenvertretung für die Demokratie, wo sie gebraucht wird.

Die Nichtregierungs-Organisation besteht seit der Jahrtausendwende. Man versteht sich als ein Netzwerk von Demokraten, vertreten durch Aktivisten, Akademiker, politische Entscheidungsträger und Förderer. Schwache Demokratien sollen mit ihrer Hilfe gestärkt, in die Jahre gekommene Demokratien wiederbelebt und demokratische Gruppierungen bei ihren Bestrebungen unterstützt werden.

 

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München, Freising, Dachau, Augsburg, Aichach, Kaufbeuren, Fürth, Bayreuth und Passau. In diesen bayerischen Städten sind in den letzten Jahren insgesamt 18 interkulturelle Gärten entstanden, in denen Menschen unterschiedlich(st)er Herkunft gemeinsam und vereinsmäßig organisiert Gartenbau betreiben. Weitere 13 Projekte befinden sich zur Zeitin der Planungsphase. Sie alle gehen auf eine Initiative der Stiftung Interkultur zurück, die wiederum ein Projekt der Stifungsgemeinschaft anstiftung & artomis ist.

Neben Aspekten der Naturraumerfahrung und Umweltbildung, die naturgemäß ein Schwerpunkt der Projekte darstellt, beinhaltet die Idee der Etablierung interkultureller Gärten aber noch viel mehr. Sie ermöglichen eine intensive und dauerhafte Begegnung für Menschen mit und ohne Migrationshintergtrund und werden damit zu Lernorten für interkulturelle Sensibilisierung und bilden notwendig in ihrer Struktur der gemeinschaftlichen Organisation exemplarisch Verständigungs- und Aushandlungsprozesse ab, die für die demokratische Kultur einer Einwanderungsgesellschaft von Nutzen sind.

 

 

Donnerstag, 24 MĂ€rz 2011 00:00

Das Onlinemagazin "Migration in Germany" – MiGazin

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migazin

Seit seinem Relaunch im September 2010 vollzog das "MiGazin", das Onlinemagazin zum Thema Migration und Integration in Deutschland, einen Schritt in Richtung Expansion nach Innen und nach Außen. Den steigenden Leserzahlen und dem Arbeitsaufwand wurde das bisher dahin ehrenamtlich geführte Magazin nicht mehr gerecht.

Das MiGazin versteht sich als Brückenbauer zwischen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund und vermittelt Themen, die für die erstgenannte Gruppe von Bedeutung sind, an deutschsprachige Leser. Damit wird für den deutschen Raum inhaltlich und funktional eine Lücke ausgefüllt, die andere Print- oder Online-Medien nicht abdecken können oder wollen.

 

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Das in Nürnberg ansässige Institut "IMEDANA" (Institut für Medien- und Projektarbeit) hat vor wenigen Wochen Multimedia-CD "Wenn Mokkatassen sprechen" veröffentlicht. Die CD ist aus einem über drei Jahre durchgeführten Projekt mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen heraus entstanden wird auf Wunsch auch zusammen mit einer begleitenden pädagogischen Handreichung gegen eine geringe Schutzgebühr weitergegeben. Ziel der Macher ist, Jugendlichen im Alter ab 13 Jahren das Thema Antisemitismus zugänglich zu machen und eine Auseinandersetzung mit den verschiedenen Formen und Spielarten von Antisemitismus - in seinen historischen und aktuellen Ausprägungen - zu ermöglichen. Auch sollen der Zielgruppe Argumentationshilfen verständlich gemacht werden, die Ihnen dabei helfen, sich gegen rechtes Gedankengut zur Wehr zu setzen.

 
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