Donnerstag, 21 Oktober 2010 00:00

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

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schule ohne rassismus

Dass auch Schulen Schauplätze offener oder versteckter rassistischer Diskriminierungsein können, ist angesichts der in relativer Regelmäßigkeit erscheinenden Negativ-Meldungen in diese Richtung kein Geheimnis mehr. In jüngerer Vergangenheit hat sich die öffentlich-mediale Perspektive für das Phänomen Rassismus unter Jugendlichen besonders auf die Diskriminierung deutscher Jugendlicher gerichtet – ob dieser Fokus der positiven Bewältigung rassistischer bzw. diskriminierender Phänomene und Denkweisen in Deutschland dienlich oder eher hinderlich ist, wird sich noch zeigen.

Ein Projekt, das sich seit nunmehr 15 Jahren in Deutschland gegen jegliche Art von (rassistischer) Ausgrenzung unter Schülern in Deutschland wendet –egal "wer" hier gegen "wen" steht - , ist die Aktion "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" des Trägervereins Aktion Courage e.V., der sich inzwischen bundesweit ca. 800 Schulen mit insgesamt ca. 500.000 Schülern angeschlossen haben. Für das Bundesland Bayern verzeichnet die Projekthomepage immerhin 94 Schulen, die die Auzeichnung "Schule ohne Rassismus– Schule mit Courage" erhalten haben. Im laufenden Jahr 2010 haben bis dato 16 bayerische Schulen an der Aktion teilgenommen.

Donnerstag, 07 Oktober 2010 00:00

Informationsportal Migration - www.migration-info.de

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migrationinfoGerade in Zeiten, in denen die Diskussion um Integration öffentlich und kontrovers geführt wird, wie das in Deutschland ausgelöst durch die Äußerungen Thilo Sarrazins in den letzten Wochen der Fall war, ist es angebracht, die oftmals hitzig und in der Tendenz polemisch geführten Debatten durch den bezug zu Fakten zu versachlichen. Das Problem ist nur: Wo und wie sind diese Fakten zugänglich? Die Meinungsträger, die in der Öffentlichkeit auftreten verweisen in der Regel auf ihre "eigenen" Fakten - eine in die breite gehende Wahrnehmung findet kaum statt und die eigene Meinungsbildung wird enstprechend erschwert.

Samstag, 07 August 2010 00:00

Fit fĂŒr Vielfalt

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ffv logo

Das Projekt "Fit für Vielfalt" verknüpft „Elemente von reflexiver, interkultureller Bildung des LIDIA - Konzepts mit Methoden des interreligiösen Lernens, der interkulturellen/-religiösen Begegnung sowie des Empowerments und der Kompetenzfeststellung zu einem integrierten Konzept für die Jugendarbeit".

Im September 2009 startete die bayerische Staatsregierung das Internetportal „Bayern gegen Rechtsextremismus". Es richtet sich an alle, die sich pädagogisch, politisch oder persönlich mit dem Rechtsextremismus auseinandersetzen. Die Internetpräsenz verdankt ihre Existenz unter anderem dem Bayerischen Handlungskonzept gegen Rechtsextremismus, das im Januar 2009 auf Regierungsebene vom Ministerrat beschlossen wurde.
2010 bayern gegen rechtsextremismus

1994-schwarzfahrer

„Je mehr BĂŒrger mit Zivilcourage ein Land hat, desto weniger Helden wird es einmal brauchen" (Franca Magnani). Dieser Satz fĂŒhrt einem die Bedeutsamkeit von Zivilcourage im Alltag vor Augen und bringt auf den Punkt, was damit gemeint ist, wenn couragiertes Handeln als Grundpfeiler einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft benannt wird. Doch wie kann Zivilcourage verstehbar, wie ihre Bedeutung erlebbar gemacht werden? Eine Möglichkeit, das Thema unkonventionell, alltagsnah und handlungsorientiert aufzugreifen, bietet die Übung „Keine Toleranz der Intoleranz - Der Schwarzfahrer", die an der Akademie FĂŒhrung & Kompetenz (Centrum fĂŒr angewandte Politikforschung) entwickelt und im erarbeiteten Praxishandbuch „Achtung (+) Toleranz" (Ulrich 2006) veröffentlicht wurde. Diese Übung soll im Folgenden dargestellt werden, um einen anschaulichen Einblick in das Programm „Achtung (+) Toleranz" zu bieten und eine eigene Anwendung zu ermöglichen.

Die Interkulturelle Akademie Augsburg veranstaltet am 27. und 28. November 2009 in der Neuen Stadtbücherei Augsburg in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat, der Fachstelle für Integration und interkulturelle Arbeit und der Universität Augsburg, Fach Europäische Ethnologie, die Tagung: "Kunst und Kultur, Migration, Diversity und neuer Kosmopolitismus - Aktuelle Perspektiven der Kulturpolitik und die interkulturelle Öffnung des Kulturbetriebs in der heterogenen Stadt - Theoretische Ansätze und Beispiele von Best Practice".
Die Tagung verbindet Best Practice Beispiele der Interkulturellen Kulturarbeit mit Expertenvorträgen und Podiumsdiskussionen, die sich mit Chancen und Perspektiven der Kulturpolitik in der vielkulturellen Stadt befassen. 

woran glaubt die welt

Der Reiz des Religionsmonitors liegt ganz klar im wissenschaftlichen Aufbau der Untersuchung und seiner dreidimensionalen Auswertungsmethode. Der Aufbau des Buches in drei Kapiteln ermöglicht es dem Leser, thematisch gegliederte Analysen und Ländervergleiche besser zu verstehen. Die Ergebnisse werden in wissenschaftlichen Beiträgen zu ausgewählten Themen interessant und spannend beleuchtet. Die im Titel des Buches gestellte Frage Woran glaubt die Welt? wird in großen Teilen beantwortet, wobei die arabischen Länder unterrepräsentiert sind und hier ein wichtiger Anteil in der religiösen Landschaft fehlt. Dennoch bringen die Ergebnisse aus der Befragung in Marokko überraschende Erkenntnisse zutage. Besonders stark und aussagekräftig sind die Ergebnisse zur europäischen Religiosität, die religiöse Pluralisierung und zugleich Toleranz gegenüber anderen Religionen erkennen lassen.

 

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Migration ist eines der großen und aktuell viel diskutierten Themen. Das Forschungs- und Ausstellungsprojekt Crossing Munich der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und des Kulturreferats der Landeshauptstadt geht innovative Wege: Wissenschaft und Kunst haben sich zusammen getan, um Migration aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten. Jenseits der typischen Debatten um Integration und Ethnizität stehen die Alltagsverhältnisse und Initiativen der Menschen mit migrantischem Hintergrund im Mittelpunkt.

 

logo pbs130

Seit 2005 veröffentlicht das Netzwerk Politische Bildung Schwaben - Ursprung des bayernweiten Vernetzungsvorhabens - Handreichungen für die Praxis, anhand derer Jugendlichen erlebnisorientiert die Ebene der Kommunalpolitik näher gebracht werden soll. Vier Bausteine (und ein Planspiel) sind bisher entstanden. Doch während sich die ersten drei Bausteine in erster Linie für den Einsatz in der Schule eignen, wurde der vierte speziell für die Anwendung im außerschulischen Bereich konzipiert. Auch die Zielgruppe ist spezieller, die Handreichung möchte die Träger der außerschulischen Jugendarbeit zu Aktivitäten mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund ermuntern.

klein frauengesprch

Die Vollversammlung des Stadtrates der Landeshauptstadt München beschloss am 20. Februar 2008 einstimmig das Interkulturelle Integrationskonzept der Landeshauptstadt München. Dieser Verabschiedung ging ein langer Diskussionsprozess voraus. Die im Sozialreferat angesiedelte Stelle für interkulturelle Arbeit, die stadtweit für die Querschnittsaufgabe „interkulturelle Öffnung" zuständig ist, war federführend und hat – gemeinsam mit allen Referaten – die jetzige Form des Integrationskonzepts in einem intensiven Diskussionsprozess erstellt. Der Entwurf wurde auf mehr als 50 Veranstaltungen mit vielen gesellschaftlichen Gruppen – z.B. Wohlfahrtsverbänden, dem Ausländerbeirat, Migrant/innen-Organisationen, Gewerkschaften – diskutiert.

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