1994-schwarzfahrer

„Je mehr BĂŒrger mit Zivilcourage ein Land hat, desto weniger Helden wird es einmal brauchen" (Franca Magnani). Dieser Satz fĂŒhrt einem die Bedeutsamkeit von Zivilcourage im Alltag vor Augen und bringt auf den Punkt, was damit gemeint ist, wenn couragiertes Handeln als Grundpfeiler einer freiheitlich-demokratischen Gesellschaft benannt wird. Doch wie kann Zivilcourage verstehbar, wie ihre Bedeutung erlebbar gemacht werden? Eine Möglichkeit, das Thema unkonventionell, alltagsnah und handlungsorientiert aufzugreifen, bietet die Übung „Keine Toleranz der Intoleranz - Der Schwarzfahrer", die an der Akademie FĂŒhrung & Kompetenz (Centrum fĂŒr angewandte Politikforschung) entwickelt und im erarbeiteten Praxishandbuch „Achtung (+) Toleranz" (Ulrich 2006) veröffentlicht wurde. Diese Übung soll im Folgenden dargestellt werden, um einen anschaulichen Einblick in das Programm „Achtung (+) Toleranz" zu bieten und eine eigene Anwendung zu ermöglichen.

Die Interkulturelle Akademie Augsburg veranstaltet am 27. und 28. November 2009 in der Neuen Stadtbücherei Augsburg in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat, der Fachstelle für Integration und interkulturelle Arbeit und der Universität Augsburg, Fach Europäische Ethnologie, die Tagung: "Kunst und Kultur, Migration, Diversity und neuer Kosmopolitismus - Aktuelle Perspektiven der Kulturpolitik und die interkulturelle Öffnung des Kulturbetriebs in der heterogenen Stadt - Theoretische Ansätze und Beispiele von Best Practice".
Die Tagung verbindet Best Practice Beispiele der Interkulturellen Kulturarbeit mit Expertenvorträgen und Podiumsdiskussionen, die sich mit Chancen und Perspektiven der Kulturpolitik in der vielkulturellen Stadt befassen. 

woran glaubt die welt

Der Reiz des Religionsmonitors liegt ganz klar im wissenschaftlichen Aufbau der Untersuchung und seiner dreidimensionalen Auswertungsmethode. Der Aufbau des Buches in drei Kapiteln ermöglicht es dem Leser, thematisch gegliederte Analysen und Ländervergleiche besser zu verstehen. Die Ergebnisse werden in wissenschaftlichen Beiträgen zu ausgewählten Themen interessant und spannend beleuchtet. Die im Titel des Buches gestellte Frage Woran glaubt die Welt? wird in großen Teilen beantwortet, wobei die arabischen Länder unterrepräsentiert sind und hier ein wichtiger Anteil in der religiösen Landschaft fehlt. Dennoch bringen die Ergebnisse aus der Befragung in Marokko überraschende Erkenntnisse zutage. Besonders stark und aussagekräftig sind die Ergebnisse zur europäischen Religiosität, die religiöse Pluralisierung und zugleich Toleranz gegenüber anderen Religionen erkennen lassen.

 

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Migration ist eines der großen und aktuell viel diskutierten Themen. Das Forschungs- und Ausstellungsprojekt Crossing Munich der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München und des Kulturreferats der Landeshauptstadt geht innovative Wege: Wissenschaft und Kunst haben sich zusammen getan, um Migration aus einer ganz neuen Perspektive zu betrachten. Jenseits der typischen Debatten um Integration und Ethnizität stehen die Alltagsverhältnisse und Initiativen der Menschen mit migrantischem Hintergrund im Mittelpunkt.

 

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Seit 2005 veröffentlicht das Netzwerk Politische Bildung Schwaben - Ursprung des bayernweiten Vernetzungsvorhabens - Handreichungen für die Praxis, anhand derer Jugendlichen erlebnisorientiert die Ebene der Kommunalpolitik näher gebracht werden soll. Vier Bausteine (und ein Planspiel) sind bisher entstanden. Doch während sich die ersten drei Bausteine in erster Linie für den Einsatz in der Schule eignen, wurde der vierte speziell für die Anwendung im außerschulischen Bereich konzipiert. Auch die Zielgruppe ist spezieller, die Handreichung möchte die Träger der außerschulischen Jugendarbeit zu Aktivitäten mit Jugendlichen mit Migrationshintergrund ermuntern.

klein frauengesprch

Die Vollversammlung des Stadtrates der Landeshauptstadt München beschloss am 20. Februar 2008 einstimmig das Interkulturelle Integrationskonzept der Landeshauptstadt München. Dieser Verabschiedung ging ein langer Diskussionsprozess voraus. Die im Sozialreferat angesiedelte Stelle für interkulturelle Arbeit, die stadtweit für die Querschnittsaufgabe „interkulturelle Öffnung" zuständig ist, war federführend und hat – gemeinsam mit allen Referaten – die jetzige Form des Integrationskonzepts in einem intensiven Diskussionsprozess erstellt. Der Entwurf wurde auf mehr als 50 Veranstaltungen mit vielen gesellschaftlichen Gruppen – z.B. Wohlfahrtsverbänden, dem Ausländerbeirat, Migrant/innen-Organisationen, Gewerkschaften – diskutiert.

Ein wesentliches Ziel der interkulturellen Pädagogik ist die Bewusstmachung der eigenen, oftmals unbewussten Werte und Vorstellungen, die durch spezifische kulturelle Prägungen entstanden sind. Dadurch soll zugleich die Offenheit gegenüber anderen Kulturen und der Austausch über unterschiedliche Ansichten befördert werden. Gerade erfahrungsbezogenen Methoden kommt bei diesem Lernziel besondere Bedeutung zu, da der kulturelle Einfluss auf unsere Verhaltens- und Denkweisen uns oftmals selbst nicht bewusst ist. Um zu veranschaulichen, wie interkulturelles Lernen praktisch aussehen kann und um zur eigenen Arbeit mit diesem Ansatz anzuregen, bietet sich „global playing“, ein interkulturelles Kartenspiel, an.
 

Mittwoch, 04 MĂ€rz 2009 00:00

Tor nach Afrika

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"Tor nach Afrika" ist der Titel eines langfristigen Projekts der bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, bei dem der Fußball zwar am Anfang und am Ende steht - die Planungen zielen bis zum Jahr 2010, in dem Südafrika die WM austrägt -, das aber den Sport nicht als Ding an sich, sondern als Medium für politische Bildung nützt.

Afrika ist ein großes Thema der politischen Bildung. Die Projekte, die über www.Tor-nach-Afrika.de präsentiert werden, veranschaulichen mit konkreten Beispielen vielfältige Informationen über Afrika. Die Vorstellungen der Schülerinnen und Schüler über diesen widersprüchlichen Kontinent werden konkret, Rückschlüsse auf eigene Denk- und Handlungsweisen gelingen eher.

Donnerstag, 19 Februar 2009 00:00

Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus

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log kompetent fr demokratie

Die Zentralstelle "kompetent für Demokratie" der Stiftung "Demokratische Jugend" hat eine Informationsplattform eingerichtet. Gedacht ist sie für alle, die in ihrem Umfeld ein Problem mit Rechtsextremismus haben und dabei nicht hilflos zusehen möchten. Diese Plattform bietet fachkundige Hilfe und Unterstützung für Betroffene und Ratsuchende. Ein wichtiger Bestandteil ist die Datenbank "kompetente Unterstützung". Sie gibt einen Überblick über lokale Einrichtungen, die das Programmvorhaben vor Ort unterstützen und informiert über Fachorganisationen die kompetente Ansprechpartner/innen bei Fachfragen zum Thema Rechtsextremismus sind.

Samstag, 06 September 2008 00:00

Exposure-Reise 2009 - Simbabwe

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„Behandle deinen Gast zwei Tage lang als Gast, aber am dritten Tag gib ihm eine Hacke.“ Suaheli-Sprichwort
Afrika – ein Kontinent der Träume oder Alpträume? Traumhaft schöne Landschaften, einzigartige Tierparks, Natürlichkeit und Herzlichkeit. Armut, Flüchtlinge, Hungerkatastrophen und Bürgerkriege. Welche Bilder von Afrika haben Sie im Kopf?
Kommen Sie mit nach Afrika…
Wir wollen uns ein eigenes Bild von Afrika machen. Im Sommer 2009 bietet die Jesuitenmission gemeinsam mit der Akademie CPH ein dreiwöchiges Reiseprojekt für Studierende, LehrerInnen, MultiplikatorInnen der Jugend- und Erwachsenenbildung und Interessierte an.
 

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