Freitag, 05 Oktober 2007 00:00

Klaus Ahlheim: Die Gewalt des Vorurteils

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Eine umfangreiche Sammlung an Texten aus mehreren Jahrzehnten über den Zusammenhang von Vorurteilen und Politik, ihre gesellschaftlich-politische Relevanz und persönliche Auswirkungen auf den Einzelnen. Die „klassischen“ Arbeiten zum autoritären Charakter bilden eine Grundlage für die theoretischen Überlegungen und bieten einen guten Überblick zum Thema. Die zeitgenössischen Texte reflektieren aktuelle und historische Ereignisse im Lichte der Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. Mit abschließendem Ausblick auf pädagogische Intervention und Prävention thematisiert dieses Buch die Brisanz und andauernde Wirkungsgeschichte des Themas.

 

Sonntag, 30 September 2007 00:00

Demokratische Partizipation in der Schule

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Die Herausgeber Angelika Eikel und Gerhard de Haan versammeln in ihrem Buch verschiedene partizipationsorientierte Lehr- und Lernkonzepte für Unterricht und Projekte von unterschiedlichen Autoren. Der Fokus liegt hierbei auf der Ermöglichung, Förderung und der Umsetzung von demokratischer Partizipation in der Schule.
Dies kann beispielsweise durch Deliberationsforen, das Schülerparlament oder Mediation geschehen.
In einem einführenden ersten Teil erörtert die Diplom-Pädagogin Angelika Eikel, weshalb die Partizipation von Schülerinnen und Schülern gerade für die Qualität von Schule und so für die Zukunft unserer Gesellschaft immer wichtiger wird. Hier geht es um Politikverdrossenheit der Jugend, aber auch um soziales Engagement und die Entwicklung demokratischer Werte durch Beteiligung, beispielsweise an der Schule. Auch Kompetenzen zur Partizipation sowie die Prinzipien einer demokratisch-partizipativen Schulkultur werden erörtert.

 

Den komplexen wie drängenden Fragen von Integration im Kontext von Migrationsprozessen stellt sich das Praxishandbuch „SPRACHE - MACHT - DEMOKRATIE - Politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft“ in seinen theoretischen Ausführungen und pädagogisch-didaktischen Umsetzungen.

Die Aktualität und Brisanz des Themas Integration im Kontext von Migrationsprozessen und speziell gegenüber Einwanderung in Deutschland nimmt stetig zu, ebenso wie die Kontroversen bezüglich der gesellschaftlichen Einstellungen und politischen Interventionen zu diesem Themenkomplex. Seit Januar 2005 regelt das Zuwanderungsgesetz zwar die formalen Gegebenheiten der Einwanderung, die gesamtgesellschaftliche Uneinigkeit über die Gestaltung von „Integration“ wird allerdings nicht beigelegt. In einem Punkt des Diskurses scheinen sich VertreterInnen aus Politik, Verbänden und dem Bildungsbereich allerdings einig zu sein: grundlegende Voraussetzung einer gelungenen Integration von Migranten ist der Erwerb der deutschen Sprache. Zugegeben, eine funktionierende Kommunikation zwischen Menschen kann zum gegenseitigen Verständnis beitragen und soziale Spannungen abbauen - schafft der Erwerb der deutschen Sprache aber auch eine stärkere Identifikationsrate im Bereich der sozialen Integration und gesellschaftlichen Partizipation? Werden Migrantinnen und Migranten tatsächlich besser integriert wenn sie Deutsch sprechen? Und was geschieht mit den identitätsstiftenden Herkunftssprachen der Einwanderer?

Donnerstag, 13 September 2007 00:00

Aus Politik und Zeitgeschichte: Politische Bildung

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Eine komplette Ausgabe der von der Bundeszentrale für politische Bildung herausgegebenen Reihe "APuZ - Aus Politik und Zeitgeschichte" widmet sich dem Thema "Politische Bildung". Dabei wurde das Thema von unterschiedlichen Seiten beleuchtet und hinsichtlich verschiedener Zielgruppen diskutiert. So enthält die Ausgabe folgende Beiträge:

 

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