Im September diesen Jahres wird der neue Bundestag gewählt. Im Vorfeld führt die Fachstelle für Demokratie eine parteipolitisch neutrale Plakatkampagne durch. Die Plakate enthalten das Zitat verschiedener Grund- und Menschenrechte aus dem Grundgesetz und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, verbunden mit einem skizzierten Post-it: „Wählen gehen für Demokratie und Menschenrechte!“.

Die Kampagne „Wählen gehen für Demokratie und Menschenrechte!“ stellt das Fundament unseres demokratischen Rechtsstaates in den Mittelpunkt: Grundrechte, die allen Menschen gleich welcher Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder Religion und unabhängig von ihrer körperlichen und/oder geistigen Konstitution oder sexuellen Identität frei zustehen.

Diese Grundrechte bilden die Basis dafür, dass auch in München als Weltstadt mit Herz alle Bürgerinnen und Bürger friedlich und respektvoll miteinander leben. Letztlich sollten sich alle Entscheidungen und Handlungen, die wir als Bürgerinnen und Bürger täglich treffen und ausführen, im Einklang mit diesen Grund- und Menschenrechten befinden. Die Kampagne regt an, dass die Wahlberechtigten sämtliche Parteien im Hinblick auf die Einhaltung der Grund- und Menschenrechte messen.

Montag, 10 MĂ€rz 2014 00:00

Bayerische Kommunalwahlen

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Wie können wir unsere Schüler für politische Institutionen interessieren, zum Wählen motivieren und ganz konkret auf die Wahl vorbereiten? Wie bringen wir sie darüber hinaus zu Bewertungen und politischen Entscheidungen?

Sicherlich nur durch Schülerselbsttätigkeit sowie weitgehend offene Fragen- und Aufgabenstellungen. Und durch die Auseinandersetzung mit ganz konreten Personen, Parteien und Wählervereinigen im jeweiligen lokalen und regionalen Umfeld. 

Das Internet bietet hierzu wesentlich mehr, aktivere und spielerischere Informationsmöglichkeiten, als dies früher der Fall war, was zu einer deutlich höheren Schülermotivation führt.

 Die folgenden Materialien bzw. Aufgabenstellungen ermöglichen die Vorbereitung der Schüler auf die bayerischen Kommunalwahlen. Dies erscheint um so wichtiger, als die Wahl ja nicht ganz einfach ist (zwei oder vier Abstimmungen mit in der Spitze bis zu 80 möglichen Einzelstimmen).

 

Sonntag, 22. September 2013, 17.45 Uhr. Noch 15 Minuten könnte man wählen gehen, bevor die Wahllokale für die Bundestagswahl und Landtagswahl in Hessen schließen. Könnte man. Aber sollte man? Viele entscheiden sich bewusst dagegen (wirklich vergessen wird es von den Wenigsten). Welche Gründe werden häufig fürs Nichtwählen angeführt und was lässt sich darauf entgegnen?

 

©  Alexander Hauk/ pixello

Donnerstag, 12 Juli 2012 00:00

Entern und Flagge hissen: Die Piraten kommen!

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Piraten segelten einst um die Weltmeere, erlebten spannende Abenteuer und jede noch so angebrannte und durchlöcherte Schatzkarte führte letztendlich zu Gold und unvorstellbarem Reichtum. Mittlerweile erobern sie auch die Politik - ganz ohne Piratenschiff, Holzbein und Augenklappe.

 

Für den Bundestag ist Abgeordnetenwatch inzwischen ein etabliertes Medium für mehr Transparenz in der Politik geworden. Ebenso erreichte das Schwesternportal Kandidatenwatch bei der Bundestagswahl Rekordzugriffe.

Nun gibt es Abgeordnetenwatch auch für den Bayerischen Landtag.

Mittwoch, 16 September 2009 00:00

Wahl-o-Mat zur Bundestagswahl 2009

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Auch zur Bundestagswahl 2009 gibt es natürlich wieder den Wahl-O-Mat, ein Werkzeug der Bundeszentrale für politische Bildung, das nun bereits zum dritten Mal im Vorfeld einer Bundestagswahl zur Verfügung gestellt wird. Zusätzlich wurden bereits Versionen für 11 Landtags- und zwei Europawahlen entwickelt. Das Ziel des Wahl-O-Mat ist es, gerade jungen Menschen einen niedrigschwelligen Einstieg ins Thema zu ermöglichen. Die Eigenleistung, für sich eine Wahlentscheidung zu treffen kann und möchte der Wahl-O-Mat niemandem abnehmen, das Projekt sieht sich eher als "Appetitanreger", es möchte dazu motivieren, sich weitergehend zu informieren und sich mit den eigenen politischen Einstellungen auseinander zu setzen.

„Weil wir wissen, dass Jugendliche besonders zögerlich mit ihrem Wahlrecht umgehen, hat der Deutsche Bundestag seine Kampagne speziell auf diese Zielgruppe abgestellt", erläutert Bundestagspräsident Norbert Lammert die Grundlagen der aktuellen Jungwählerkampagne des Parlaments. „Die Kampagne wurde vorwiegend auf das wichtigste Medium der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen, das Internet, ausgerichtet. In unterhaltsamer Art und Weise und ohne pädagogischen Zeigefinger soll jungen Menschen das Wählengehen nähergebracht werden", so Lammert.

 

© Deutscher Bundestag/ Studio Kohlmeier

"Was sind Erst- und Zweitstimme?" "Was ist die 5%-Hürde?" "Was sind Überhangmandate?". Drei grundlegende Fragen zur Bundestagswahl beantwortet die Bundeszentrale für politische Bildung mit kurzen und recht gut verständlichen Filmen. Die drei Filme können auf der Seite der Bundeszentrale sowohl angeschaut als auch heruntergeladen werden. Für nichtkommerzielle Zwecke dürfen sie sogar ganz offiziell vervielfältigt, weiterverbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, was ihren Einsatz für viele Zusammenhänge (z.B. im Schulunterricht) interessant machen dürfte.

Welche Folgen hat meine Entscheidung bei der Bundestagswahl? Welche Partei vertritt meine Interessen? Die interaktive Wahl-Soap „Zeit der Entscheidung - Die Soap Deiner Wahl" will Jung-Wählern Antworten auf diese Fragen geben und dabei zeigen, wie Politik den Alltag beeinflusst. Die Episoden greifen aktuelle, gesellschaftsrelevante Themen auf, die im Wahlkampf eine zentrale Rolle spielen.

Mittwoch, 20 Mai 2009 00:00

BundesprÀsident und Bundesversammlung

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Was haben Ottfried Fischer, Charlotte Knobloch, Doris Schröder-Köpf und Jasmin Tabatabai gemeinsam? Sie alle werden am 23. Mai die Bundespräsidentin / den Bundespräsidenten wählen.

Dabei gehören sie weder dem Bundestag noch dem Bundesrat an (eine anscheinend in der Öffentlichkeit verbreitete Ansicht darüber, wer den/ die Bundespräsidenten/-in wählt). Auch eine Kombination aus beiden Gremien (auch häufiger die erste Eingebung dazu) bildet nicht das Gremium, das dafür zuständig ist.

Die vier bilden einen Teil der 1224 Mitglieder der 13. Bundesversammlung.
Der Bundespräsident/ die Bundespräsidentin wird von der Bundesversammlung gewählt.

© Schloss Bellevue / Birgitt, Pixello

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