Freitag, 25 September 2009 00:00

eCampaigning – auf WĂ€hlerfang im Netz

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Verstärkt wird im Wahlkampf viel Wert auf Onlinepräsenz gelegt. Wie gelingt es den deutschen Politikern die Wähler im Web zu überzeugen? Kann man in den Kommunikationsnetzwerken und mit Hilfe von Internet tatsächlich im Wahlkampf punkten? Ob die deutschen Wahlkampagnen ähnliche Erfolge mit ihren Online-Auftritten erzielen können, wie die amerikanischen sei dahingestellt. Dennoch ist es auf einigen Plattformen möglich, mit den Kandidaten und Abgeordneten direkt zu kommunizieren und persönliche Anliegen mitzuteilen.

Am Sonntag, den 27 September 2009, ist es nun soweit. Es finden die Bundestagswahlen 2009 statt, zu welchen insgesamt 62,2 Millionen Wahlberechtigte , darunter 3,5 Millionen Erstwähler, aufgerufen sind.

Mittwoch, 16 September 2009 00:00

Wahl-o-Mat zur Bundestagswahl 2009

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Auch zur Bundestagswahl 2009 gibt es natürlich wieder den Wahl-O-Mat, ein Werkzeug der Bundeszentrale für politische Bildung, das nun bereits zum dritten Mal im Vorfeld einer Bundestagswahl zur Verfügung gestellt wird. Zusätzlich wurden bereits Versionen für 11 Landtags- und zwei Europawahlen entwickelt. Das Ziel des Wahl-O-Mat ist es, gerade jungen Menschen einen niedrigschwelligen Einstieg ins Thema zu ermöglichen. Die Eigenleistung, für sich eine Wahlentscheidung zu treffen kann und möchte der Wahl-O-Mat niemandem abnehmen, das Projekt sieht sich eher als "Appetitanreger", es möchte dazu motivieren, sich weitergehend zu informieren und sich mit den eigenen politischen Einstellungen auseinander zu setzen.

„Weil wir wissen, dass Jugendliche besonders zögerlich mit ihrem Wahlrecht umgehen, hat der Deutsche Bundestag seine Kampagne speziell auf diese Zielgruppe abgestellt", erläutert Bundestagspräsident Norbert Lammert die Grundlagen der aktuellen Jungwählerkampagne des Parlaments. „Die Kampagne wurde vorwiegend auf das wichtigste Medium der Altersgruppe der 18- bis 25-Jährigen, das Internet, ausgerichtet. In unterhaltsamer Art und Weise und ohne pädagogischen Zeigefinger soll jungen Menschen das Wählengehen nähergebracht werden", so Lammert.

 

© Deutscher Bundestag/ Studio Kohlmeier

"Was sind Erst- und Zweitstimme?" "Was ist die 5%-Hürde?" "Was sind Überhangmandate?". Drei grundlegende Fragen zur Bundestagswahl beantwortet die Bundeszentrale für politische Bildung mit kurzen und recht gut verständlichen Filmen. Die drei Filme können auf der Seite der Bundeszentrale sowohl angeschaut als auch heruntergeladen werden. Für nichtkommerzielle Zwecke dürfen sie sogar ganz offiziell vervielfältigt, weiterverbreitet und öffentlich zugänglich gemacht werden, was ihren Einsatz für viele Zusammenhänge (z.B. im Schulunterricht) interessant machen dürfte.

Welche Folgen hat meine Entscheidung bei der Bundestagswahl? Welche Partei vertritt meine Interessen? Die interaktive Wahl-Soap „Zeit der Entscheidung - Die Soap Deiner Wahl" will Jung-Wählern Antworten auf diese Fragen geben und dabei zeigen, wie Politik den Alltag beeinflusst. Die Episoden greifen aktuelle, gesellschaftsrelevante Themen auf, die im Wahlkampf eine zentrale Rolle spielen.

Mittwoch, 20 Mai 2009 00:00

BundesprÀsident und Bundesversammlung

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Was haben Ottfried Fischer, Charlotte Knobloch, Doris Schröder-Köpf und Jasmin Tabatabai gemeinsam? Sie alle werden am 23. Mai die Bundespräsidentin / den Bundespräsidenten wählen.

Dabei gehören sie weder dem Bundestag noch dem Bundesrat an (eine anscheinend in der Öffentlichkeit verbreitete Ansicht darüber, wer den/ die Bundespräsidenten/-in wählt). Auch eine Kombination aus beiden Gremien (auch häufiger die erste Eingebung dazu) bildet nicht das Gremium, das dafür zuständig ist.

Die vier bilden einen Teil der 1224 Mitglieder der 13. Bundesversammlung.
Der Bundespräsident/ die Bundespräsidentin wird von der Bundesversammlung gewählt.

© Schloss Bellevue / Birgitt, Pixello

Dienstag, 05 Mai 2009 00:00

Was hat Europa je fĂŒr uns getan?

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Die Beschäftigung mit dem Thema Europäische Union fällt jungen Menschen häufig nicht leicht, da es meist um abstrakte Zusammenhänge und „Institutionenkunde" geht und die persönliche Lebenswelt der Jugendlichen zumindest dem Anschein nach keinen Platz findet.

Dienstag, 05 Mai 2009 00:00

Wahlen zum EuropÀischen Parlament

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Wann ist der Europatag und warum?
Welches Land hat gerade die Ratspräsidentschaft inne?
Wieviele und welche Staaten sind Mitglied in der EU?
Wo überall kann man mit dem Euro bezahlen?
Was sind Europäischer Rat, Rat der europäischen Union und Europarat und was davon ist kein Organ der EU?
Und was ist eigentlich mit dem vielzitierten Verbot von zu krummen Bananen?


Sie konnten alle Fragen beantworten ohne zu googlen? Gratulation, da sind Sie vermutlich eine Ausnahme!
Viele Menschen, ob jung oder alt, tun sich mit der wahrgenommenen Abstraktheit des Themenkomplexes Europa schwer, nicht nur mit dem reinen Faktenwissen. Und das obwohl eigentlich jedem bewusst ist, wie stark die Europäische Union das Leben der Bürgerinnen und Bürger bis in den Alltag hinein beeinflusst.

© Gabi Schoenemann / pixelio

Freitag, 17 April 2009 00:00

Europafilme der Landesmediendienste Bayern e.V.

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Anhand von ausgewählten Europafilmen aus unserem Verleihangebot können Sie sich vorab informieren, um im Juni die "richtige" Entscheidung zu treffen!

Bei dieser siebten Europawahl nehmen erstmals alle 27 EU-Mitgliedstaaten teil, insgesamt werden rund 375 Millionen EU-Bürger wahlberechtigt sein. Das alle fünf Jahre gewählte Europäische Parlament repräsentiert damit die zweitgrößte Demokratie der Welt.

© momosu / pixello

 

Wie bereits berichtet, hat sich „CoActive - für lebendige Demokratie" in Kooperation mit dem Stadtjugendring und dem Europa-Büro der Stadt Augsburg vor längerem an die Entwicklung eines Planspiels zur Europa-Wahl gemacht. Mittlerweile befindet sich das Vorhaben auf der Zielgeraden: die Materialien sind erstellt, ein erster Testlauf hat stattgefunden - nicht mehr lange und auch die Endredaktion wird abgeschlossen sein! Ein guter Moment, um Ihnen einige Einblicke in das Planspiel zu gewähren.

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