Egal ob ehrenamtlich in einem Jugendverband, hauptamtlich bei einem außerschulischen Bildungsträger oder als Sozialkundelehrer*in an einer Schule – in Schwaben engagieren sich viele Aktive im Bereich Politische Bildung – die meisten allerdings eher jede*r für sich. Das Netzwerk „Politische Bildung Schwaben“ bringt mit einem monatlichen Rundbrief bisher bereits viele Akteur*innen im virtuellen Raum zusammen. Nun wollen wir die Vernetzung auch von Angesicht zu Angesicht nachvollziehen durch den Netzwerktag Politische Bildung Schwaben am 14.10.2017 von 10-16 Uhr im Augustanasaal Augsburg (Im Annahof 4, 86150 Augsburg).

 

Im September diesen Jahres wird der neue Bundestag gewählt. Im Vorfeld führt die Fachstelle für Demokratie eine parteipolitisch neutrale Plakatkampagne durch. Die Plakate enthalten das Zitat verschiedener Grund- und Menschenrechte aus dem Grundgesetz und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, verbunden mit einem skizzierten Post-it: „Wählen gehen für Demokratie und Menschenrechte!“.

Die Kampagne „Wählen gehen für Demokratie und Menschenrechte!“ stellt das Fundament unseres demokratischen Rechtsstaates in den Mittelpunkt: Grundrechte, die allen Menschen gleich welcher Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder Religion und unabhängig von ihrer körperlichen und/oder geistigen Konstitution oder sexuellen Identität frei zustehen.

Diese Grundrechte bilden die Basis dafür, dass auch in München als Weltstadt mit Herz alle Bürgerinnen und Bürger friedlich und respektvoll miteinander leben. Letztlich sollten sich alle Entscheidungen und Handlungen, die wir als Bürgerinnen und Bürger täglich treffen und ausführen, im Einklang mit diesen Grund- und Menschenrechten befinden. Die Kampagne regt an, dass die Wahlberechtigten sämtliche Parteien im Hinblick auf die Einhaltung der Grund- und Menschenrechte messen.

Im Rahmen eines Seminars "Erwachsenenbildung in der Einwanderungsgesellschaft" bei Dr. Christian Boeser-Schnebel wurden verschiedene Interviews mit Bildungsakteuren geführt.

Ufuq.de ist ein anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und in der politischen Bildung und Prävention zu den Themen Islam, Islamfeindlichkeit uns Islamismus aktiv.

Im Interview wird über die Entstehung, das Konzept sowie die Ziele im Hinblick auf die Gesellschaft von Ufuq.de gesprochen.

Bereits heute weist unsere Gesellschaft deutliche Anzeichen einer Spaltung auf. Die Beispiele anderer Länder, in denen gewählt wurde, werfen die Frage auf, ob wir nach der Bundestagswahl wieder zusammenfinden.
Auch in der Jugendarbeit ist die Spaltung spürbar und es stellt sich immer wieder von Neuem die Frage, wie wir mit polarisierenden Meinungsäußerungen z.B. in Sozialen Netzwerken umgehen können, ohne dabei den Dialogfaden abreißen zu lassen, aber auch für die Einhaltung demokratischer Grundwerte einzutreten.
Was hält unsere Gesellschaft noch zusammen und was können wir tun, damit der Dialogfaden trotz Meinungsblasen nicht abreißt?

Dieser Frage wie auch weiteren Themen sollen am 8. Juli nachgegangen werden.