Montag, 23 Juli 2018 19:26

Wie zusammen leben? Wertebildung interkulturell!

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Am Zentrum für Globale Fragen wurde ein einzigartiges, modular aufgebautes Fortbildungsprogramm zur Wertebildung für Multiplikator*innen konzipiert und etabliert, das in München und auch an anderen Standorten erfolgreich angeboten wird. Das Projekt wird seit 2016 maßgeblich unterstützt von der DeloitteStiftung.

Vom 19. bis 29. September 2018 wird es an der Hochschule für Philosophie in München wieder als mehrtägige Seminarreihe stattfinden - zu verschiedenen Themen, mit einem sehr qualifizierten ReferentInnen-Team und innovativen Lehrmethoden - geeignet als fundierte Fortbildung für alle, die speziell mit heterogenen Gruppen beruflich arbeiten, und sich mit dem Thema Wertewandel und Wertekonflikte, der Bildung von Urteilskraft und ethisch-transformativem Lernen in politischer Bildung auseinandersetzen.

Donnerstag, 12 Juli 2018 12:45

Dorfgespräch

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„Wir müssen reden. Wir müssen dringend an der Kommunikationsstörung arbeiten, die inzwischen die Substanz der Demokratie untergräbt. Unser Gesellschaft fehlt es an Orten der Begegnung für unterschiedliche Schichten und Milieus, es fehlt an Formaten des offenen Diskurses in einer Kultur des Zuhörens und Argumentierens, in der der Hass keine Chance hat.Es fehlt an Orten, an denen Bürger gemeinsam die Erfahrung machen, ihre Lebenswelt politisch mitgestalten zu können,

anstatt Wandel immer nur passiv oder sogar ohnmächtig zu erleben.“

Jürgen Wiebecke, Zu Fuß durch ein nervöses Land. Auf der Suche nach dem, was uns zusammenhält

 
Donnerstag, 12 Juli 2018 12:18

20. MÜNCHNER TAGE FÜR NACHHALTIGES LANDMANAGEMENT

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VON WEGEN NUR DAGEGEN?!

Bürgerbeteiligung in veränderter Gesellschaft

 

„Die Bürgerschaft will gefragt und gehört werden“. Doch wer ist wirklich bereit, sich auf langwierige Prozesse der Entscheidungsfindung und das Ringen um einen Konsens einzulassen? Auch Protest ist schnell formuliert und die Sehnsucht nach einfachen

 Antworten ist groß. Oft geht es aber um komplexe Inhalte, eine Vielzahl von Einzelinteressen oder schwierig zu erstehende Strukturen und Vorgaben – sei es bei der Entwicklung von Städten und Gemeinden oder bei der Realisierung von Infrastrukturprojekten. Parteien, Stadt- und Gemeinderäte tun sich immer schwerer, Menschen mit Bereitschaft zum langfristigen Engagement zu finden.

Demokratie lebt aber vom Mitmachen und eine lebendige Beteiligung ist Motor für gesellschaftlichen Zusammenhalt und zentraler Ort für die Vermittlung von Werten. Doch unsere Alltagswelt ist im Wandel. Flexiblere und mobilere Lebensentwürfe, Information und Kommunikation im Zeitalter der Digitalisierung oder die Pluralisierung verändern uns und unsere Gesellschaft. Das hat Auswirkungen auf bewährte demokratische Strukturen und gewachsene Beteiligungsformen.

Mittwoch, 04 Juli 2018 18:50

Stiftung Mitarbeit

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„Die Stiftung Mitarbeit will mit ihrer Arbeit die Demokratieentwicklung von unten unterstützen und die politische Teilhabe von allen Menschen, die in Deutschland leben, stärken. Wir möchten Menschen ermutigen, Eigeninitiative zu entwickeln und sich an der Lösung von Gemeinschaftsaufgaben zu beteiligen. Ziel der Arbeit ist es, Engagement und Beteiligung in unserer Gesellschaft umfassend zu ermöglichen und dazu beizutragen, eine alltagstaugliche Beteiligungskultur in allen gesellschaftlichen Bereichen zu etablieren.

Die Stiftung befähigt Menschen, sich in der Gesellschaft zu engagieren, sich einzubringen und zu beteiligen. Wir unterstützen und befördern das Engagement und die politische Teilhabe auch derjenigen Gruppen, die sich aufgrund ihrer Lebenssituation, ihrer Bildung und gesellschaftlichen Stellung nicht oder nur in geringem Maße artikulieren können.“